Köngen in alten Ansichten

Köngen in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Sonn
Gemeente
:   Köngen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1740-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Köngen in alten Ansichten'

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70. Ehe man auf dem Weg von Denkendorf nach Köngen an die ersten Häuser kam, grüßten am Ortseingang die mächtigen Linden rechts und links über der Böschung an der alten Straße. Die Linde rechts (hier im Bild), hinter der der 'Märktplatz' begann, war sehr sehr alt geworden, bis sie dem Straßenausbau weichen mußte. Um ihren sehr umfangreichen Stamm war eine schöne Rundumbank aus Holz angebracht worden, die unter den schattenspendenden, riesigen Ästen und Zweigen zu erbaulichem Verweilen einlud. Gar manches 'Schwätzle' wurde dort abgehalten. Hier war auch an lauen Abenden der Treffpunkt für junge Leute und man konnte so manches Mal dem mehrstimmigen Gesang alter Volkslieder wehmütig lauschen. Leider ist diese Romantik in der heute so nüchternen Zeit völlig verschwunden.

71. Das Köngener Schloßgut. Bei diesem Bild von 1930 war der Bliek noch ungehemmt durch das heutige Wohngebäude. Die noch intakte Mauer umfaßte das gesamte Anwesen, auch in der Blumenstraße in Bruchstein ausgeführt. Vor den Bäumen rechts des Schlosses war ein herrlicher, kleiner See mit klarem Wasser. Das Ecktürmchen an der Westecke der Mauer (bei den 'Winkelländern') enthielt ein lauschiges Plätzchen, in der man auf Gartenmöbeln sich's ungestört gemütlich machen konnte. Die Bäume und Büsche hinter dem See dienten dem Fotografen Robert Zaiser als Kulisse für so manche Schulklassen- und Vereinsjubiläums-Gruppenaufnahme. Ergebnisse davon hängen gerahmt in vielen Köngener Zimmern.

72. An der Unterdorfstraße, fast am Abzweig der Hussengasse, stand erhöht das stolze 'Beuze-WägnersHaus', Am Haus empor führten beidseitig zwötf-stufige, im oberen Teil an den beiden Haustüren überdachte Treppen zu den Eingängen. Auf dem durch eine Mauer an der Unterdorfstraße abgestützten erhöhten Vorplatz stand am vorderen Teil eine schöne Linde. Das Haus wurde von 'Benze-Wägners' und der Familie Weiler bewohnt. Die Weilers hatten Ziegen und auch einen Bock. Die Stallung war das kleine Häuschen unterhalb des Vorplatzes, direkt an der Straße. Der Ziegenbock gab den verschiedenen Gerüchen irn damals nicht gerade geruchsarmen Köngen, von weitem bemerkbar, eine besondere zusätzliche Note. Das Haus wurde später unbewohnbar und mußte abgerissen werden. Hier errichtete die Baufirma Wilhelm Brändle ihr Domizil, wobei im Wohnhaus, und später in einem Bungalow im Garten, DI. Kar! Müller seine Praxis hatte.

73. Ecke Plochinger- und Mühlstraße stand einmal dieses malerische, im rechten Teil von wildwuchemden wilden Reben überwachsene Haus, Hier hatte im Jahre 1903 Ferdinand Lang mit seiner Frau Lina eine Gärtnerei angefangen. Die Freianlagen und Gewächshäuser lagen hinter dem Haus in Richtung Neckar. Die Erzeugnisse wurden unter einer Überdachung hinter dem Haus verkauft. Ferdinand war auch ein guter Sänger im 'Liederkranz', betätigte sich in der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins und war, aus einer Weinbaugerneinde stammend, einem guten Tropfen nicht abhold. Sein Sohn Hermann, ein guter Geräteturner und Sänger mit eine

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