Königsberg in alten Ansichten

Königsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Udo Schmoll
Gemeente
:   Königsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3266-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsberg in alten Ansichten'

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5. Eine Reihe von gemütlichen Häusern lädt ein, die Marienstraße hinunterzugehen. Die Gebäude sind noch ganz verputzt und können ihr schönes Fachwerk noch nicht zur Schau tragen. Der Marktplatz war schon immer das Herz der Altstadt: hier waren die meisten Geschäfte. Von links nach rechts sind die Apotheke zu sehen, die Herr Warnecke um die Jahrhundertwende und dann Herr Brauhäuser führte, daneben die spätere Gemüse- und Obsthandlung Lorz/Dreier, dann die Metzgerei Pressel und neben dem Schneckentor der Friseur Bier. In dem Schuberthaus (Geburtsstätte von W.c. Briegel), das sich daran anschließt, war ein Kurz- und Kolonialwarenhandel, den das legendäre Scheidmantels Mariechen inne hatte.

Luftkurort Königsberg i. Franken.

Pfaffengasse

6. Ein idyllischer Bliek bietet sich dem Betrachter in der Pfaffengasse. Meistens konnten die Königsberger zu jener Zeit allein vom Verdienst ihres Berufes nicht leben. So hielten sie sich in ihrem Hof ein paar Gänse und Hasen, Schafe und vielleicht ein Schwein. Neben bei hatte man sein eigenes Obst und Gemüse aus einem der Gärten, die vor der Stadt lagen. Dies war außerordentlich notwendig, da das verdiente Geld oft nicht einmal für Kleidung reichte. Hinter dem schönen Fachwerkhaus der Zirkels sieht man das frühere Pfarrhaus. Königsberg war bis 1925 ein eigenständiges Dekanat; dann nach dem Anschluß an den bayerischen Preistaat (1920), wurde das lutherische Dekanat aufgelößt und Rügheim zugeordnet.

7. Das schmale und gemütliche Haus (heute Sa1zmarkt 5) zeigt bald nach dieser Aufnahme eines der schönsten Fachwerke, die Königsberg vorweisen kann. Über dem doppelten Ladenfenster kündet ein Schild 'Bäckerei und Mehlhandlung von Gustav Gehrig'. Der alte Bäckermeister Gehrig schaut unten selbst heraus, Neben ihm sind im anderen Teil des Fensters ein Laib Brot und eine kleine Pyramide Brötchen ausgestellt. Es war schon immer eine harte Arbeit kleine Brötchen zu backen und damit sein Brot zu verdienen.

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Luftkurort Königsberg L Franken.

ReJiomon tan IlSdenkmaJ

8. Im Jahre 1871 errichteten die Königsberger ihrem berühmtesten Sohn Johannes Müller (1436-1476) ein Denkmal. Die Kastanienbäume, die heute den Marktplatz mit ihren wuchtigen Baumkronen erfüllen, wurden, als diese Aufnahme entstand, gerade neu gepflanzt. Der Gasthof 'Zum Goldenen Stern' hatte seine Veranda vergrößert. Oft saßen aufihr die 'Prominenten' der Stadt: der Herr Bürgermeister, der Doktor, der Apotheker, der Superintendent, der Amtsrichter und der Herr Lehrer - so manchen Abend bei Bier oder Wein, lauschten dem Plätschern des Brunnens und der Ruhe, oder unterhielten sich angeregt über die kleine und die große Politik.

Luftkurort Königsberg I. Fr.

Bliek auf den Satzmarkt "Gasthaus zum Stern"

9. Am Salzmarkt wohnten vor allem Privatleute und Handwerker. Vor der Glaserei Schmidt liegen noch unbearbeitete Holzstämme, Daneben war die Schneiderei Hofmann. Von jenem Schneidermeister wird erzählt, daß er und sein Geselle am Fenster saßen und bei ihrer Arbeit beobachteten, was draußen auf der 'Herrengasse' - wie sie damals hieß - vorging. Nicht nur wegen dieses Schneiders, sondern auch wegen der anderen Bewohner dieser Straße, nannte man sie die 'Glotzgass'n'. Beachtenswert auf dieser Postkarte ist der Eingang und die kleinere Veranda des Gasthauses 'Zum Goldenen Stern'.

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