Königsberg in alten Ansichten

Königsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Udo Schmoll
Gemeente
:   Königsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3266-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsberg in alten Ansichten'

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10. Die Postkarte zeigt einen Bliek hinauf zum Fuchsloch. Im Vordergrund kann man den 'Bleichdamm' sehen. Neben den Planken ist ein Steg, der es den Kindern erleichterte zum Baden in das Wasser zu steigen. Er wurde auch von Frauen genutzt, die hier ihre Wäsche wasehen konnten und sie anschließend an der Luft trockneten und in der Sonne bleichten. Im Winter brach man das Eis, das der See auf der Oberfläche bildete und brachte es mit Pferdewagen in die kalten Keller am Breiten Weg, wo man es lagern konnte. Damit hatte man bis in den Sommer hinein die Möglichkeit das Bier zu kühlen.

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11. So sahen die meisten Häuser Königsbergs um die Jahrhundertwende aus, Ihre Fachwerkpracht verschwand unter Kalkputz. Dies tat man weniger aus dem Grund, daß man Fachwerk für überhohlt oder altmodisch hielt, vielmehr aus gesetzlichen Verschriften. Im 19. Jahrhundert ließen viele ihre Häuser wegen Feuerschutz verputzen. In dem heutigen katholischen Pfarrhaus wohnte von 1871 an Paul Graf von Waldersee (1831-1906). Er war Musikwissenschaftler und bearbeitete die zweite Auflage des Köchelverzeichnisses; das heißt er widmete sich vor allem dem Studium um Mozarts Werke. Für die Königsberger und für seine Familienangehörigen war er der Musengtaf.

12. So sah das Rathaus vor seiner Renovierung, also vor 1900 aus, In ihm waren das von Eduard Lingel 1912 gestiftete Volksbad und die seit 1880 bestehende Städtische Sparkasse untergebracht. Im ersten Stock waren das Bürgermeisterzimmer (auf der Seite zur Marienkirche), der Rathaussaal und einige kleinere Zimmer, Die Stadtverwaltung kannte damals nur einen Beschäftigten; das war der Stadtkämmerer. Der Bürgermeisterposten war bis nach dem Zweiten Weltkrieg ehrenamtlich. Als 1906 der Musikwissenschaftler Paul Graf von Waldersee starb, vermachte er die Schätze seiner Mozart-Notensammlung. Diese sind noch heute im Rathaus ausgestellt.

13. Fast dörflich ist der Charakter, den Königsberg hier macht: rechts steht ein entladener Heuwagen, die Straßen sind leer, die Häuser ärmlich und nicht so schön herausgeputzt wie heute. Vor der jetzigen Raiffeisenkasse steht ein kastenförmiger Pumpbrunnen. Das Pflaster, das sich durch das Haßfurter Tor zieht, ist genau so bucklig wie das heutige. Der Bliek, den der Torbogen freigibt, ist auf die EduardLingel-Straße gerichtet und wird ganz vom Rathaus beherrscht. Eduard Lingel, nach dem diese Straße benannt ist, wurde in Königsberg geboren; als reicher Schubfabrikant im thüringischen Erfurt war er Gönner der Stadt. So richtete er im Rathans das Volksbad ein.

14. Kurz nach der Jahrhundertwende ließ sich Dr. Lereke diese Villa bauen. Er war als Nachfolger von Dr. Solger, Amtsphysikus von Königsberg und hatte sornit für das gesundheitliche Wohl der coburgischen Enklave Serge zu tragen. Nach dessen Versetzung erwarb es Baron von Seebach, Er wurde 1908 zum Bürgermeister der Stadt gewählt, deren Geschick er bis zum jähen Ende seines Lebens, das er selber herbeiführte, leitete. In diesem Haus war auch kurzfristig der weibliche Reichsarbeitsdienst untergebracht.

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