Königsberg in alten Ansichten

Königsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Udo Schmoll
Gemeente
:   Königsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3266-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsberg in alten Ansichten'

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Luftkurort Königsberg i.

Sanatorium. .

15. Die heutige Jugendherberge kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken. Früher diente dieses Haus als Zehntscheune und herzogliche Weinkellerei. Bis 1898 wohnte Franz Rouge, der von 1870 bis 1882 Bürgermeister der Stadt war, in diesem Haus, Danach erwarb es der Privatier Sattler aus Schweinfurt; ihm war es Wohnhaus und privates Heimatmuseum, wo er die zahlreichen Stücke seiner Sammlung an Sonntagen der Öffentlichkeit zeigen konnte. Als die Stadt Königsberg 1904 das Haus erworben hatte, entstand unter der Initiative von Dr. Schad ein Sanatorium für Lungenkranke, die nach einem Krankenhausaufenthalt hier bei Sonnenbädern und Turnübungen wieder zu Kräften kommen konnten, Nach dem Tod Dr. Schads wurde daraus ein Heim für Nervenkranke.

16. Dieses Bild dürfte mindestens genauso unbekannt sein, wie das, was darauf abgebildet ist: es ist der Saal des 'Goldenen Löwen'! Der Rokokostuck wurde nach 1900 zerstört - wie viele andere Kunstgegenstände. So wurde die heimatgeschichtliche Sammlung des Herrn Sattler, der in der jetzigen Jugendherberge wohnte, durch eine Auktion in alle Teile der Erde verkauft. Und so ließe sich eine ganz lange Liste von Freveln an Kunstgegenständen, Denkmälern und Fachwerkhäusern und nicht zuletzt an Büchern und Bildern von Königsberg aufstellen.

17. So sah die Marienkirche vor der Wiederherstellung (1898-1904) aus: der Boden schäbig, die Wände angeselilagen und verschmutzt. Vorne im Chor steht eine Christusfigur, deren Typ man Nazarener nennt. In der Mitte stehen an der Chorschranke der Epistelstuhl und dahinter der Taufstein. Die Kirche hatte damals ein Tonnengewölbe aus Brettern, das von Holzstämmen getragen wurde. Wie war die Kirche, die man früher die 'Königin in Franken' nannte, heruntergekommen! Nachdem 1640 kroatische Truppen die Kirche in Brand gesteckt hatten, hatte man nicht viel Geld die Kirche so wiederherzustellen, wie sie früher einmal ihre Pracht zeigen konnte. Nun an der Schwelle zum 20. Jahrhundert war es endlich an der Zeit das Haus wieder würdig herzustellen.

18. Irn Juli 1904 war es endlich so weit, daß nach fünfjähriger Bauzeit die Marienkirche wieder eingeweiht werden konnte. Nun Ieuchtet einem ein schmuckes Gotteshaus entgegen: das Chorgewölbe ist mit Sternen und Blumen, die in dieser Gegend wachsen, ausgemalt, die Chorwände sind mit einem Muster verziert und der Altar mit einem neuen Aufsatz versehen. Bunte Kirchenfenster fluten mit ihrem Licht den Chorraum. Diese neugotische Gesamtkonzeption geht auf den einfühlsamen Architekten Prof. L. Oelenheinz zurück, der Königsberg sehr liebte und sich auch bei anderen Königsberger Häusern verdient gemacht hatte. Über die Stadt und ihre Geschichte schrieb er viele Artikel in Zeitungen und einige Bücher.

19. Auf dieser werbewirksamen Postkarte präsentiert Königsberg zwei seiner schönsten Häuser: das Regiomontanushaus und das sogenannte Uhnnacherhaus (hier 'Patrizierhaus' genannt). Letzteres wurde - das wird in letzter Zeit häufiger bestritten - als Spätwerk des fränkischen Baumeisters Jörg Hoffmann 1733 gebaut. Das Regiomontanushaus dagegen ist eine stolze Nachahmung mittelalterlicher Fachwerkbaukunst. Dieses Haus ließ sich der berührnte Bürgermeister Franz Ronge in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts bauen, Als die Marienkirche von 1898 bis 1904 restauriert wurde, diente das 'Uhrmacherhaus' dem Prof. L. Oelenheinz als Wohnung. Gerade dieses Wohnen von Ort, ermöglichte ihm sich mit der Stadt intensiv zu beschäftigen.

Luftkurort Königsberg I. Bayern

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