Königsberg in alten Ansichten

Königsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Udo Schmoll
Gemeente
:   Königsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3266-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsberg in alten Ansichten'

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20. Die Königsberger waren immer schon stolz auf ihre Marienkirche - noch mehr als sie 1904 wieder eingeweiht werden konnte. Vor dem Rathaus steht ein 'Metzenstein', dem man die Königsberger Maße entnehmen konrite. Dieser muß noch 1920 existiert haben, da die Karte mit 'Königsberg in Bayern' betitelt ist, Vor diesem Stein steht eine Laterne, die die alten Gaslampen ersetzte. Der 'Bote vom Haßgau' berichtet: Elektrisches Licht fiir die Stadt! Auf dem Marktplatz dahier wurden am vergangenen Dienstag Abend 1/2 10 Uhr 4 Rammen von dem von der Firma Löhner & Geißler aus Nûrnberg hergestellten elektrischen Lichte probeweise gebrannt. ('Bote vom Haßgau': 31. Juli 1908.) Am Regiomontanusbrunnen hohlt sich ein Bauer mit einem Tankwagen Wasser für seine Felder.

Königsberg i. B.

Kirche .

Luttkurort Königsberg i. Fr.

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!ierrengasse

Satzmarkt

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Regiomontanus-Haus

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21. Königsberger Kinder postieren sich für diese Aufnahme aus dem Jahr 1913 auf dem Sa1zmarkt. Von der Betriebsamkeit früherer Jaunderte ist nichts geblieben, Hinter den Kindern und dem Leiterwagen steht ein Pumpbrunnen, Er wurde zur Zeit der Aufnahme schon nicht mehr so häufig gebraucht, da die Stadt 1906 ihre Wasserversorgung durch eine Leitung gesichert weiß. Vor dem TillyHaus und unten am Marktplatz sind Strommasten zu sehen, Der Stadt stand schon 1905 Elektrizität zur Verfügung. Den Salzmarkt aufwärts ist hinter dem 'Stern' der Tanzsaal des Gasthofes zu sehen (mit flachem Dach). 1924 erwarb es die katholische Kirche, der es lange Zeit als Gotteshaus diente.

Königsberg i. Fr.

Geburtshaus des berühmten Mathematikers und Astronomen Johannes Müller, genannt ~iomontanus, geboren 1436, gestorben 1476 io Rom.

22. Ein starker Fremdenverkehr herrschte gestem bei dem herrlichen Wetter in unserem Städtchen. Vormittags halb 10 Uhr traf der fränkische Kunst- und Altertumsverein und historischer Verein mit Sonderzug hier ein. Unter Leitung des Herrn Superintendenten Epler, Amtsrichter Apel und Prof. L. Oelenheinz aus Koburg wurden die Sehenswûrdigkeiten der Stadt besichtigt. Zwischen 11 und 12 Uhr wurde eine Restaurierung im Gasthof 'Zum Stern' vorgenommen. Um 12 Uhr fuhren die zahlreichen Ausflügler nach Hofheim. - Im Verlaufe des Nachmittages traf auch ein Stenographenverein per Achse mit ca. 80 Personen hier ein. (Bericht vom 'Boten vom Haßgau', 9. Juni 1908.)

23. März 1892 wurde die Lokalbahn Haßfurt-Königsberg-Hofheim eröffnet. Weil immer mehr Menschen von der Eisenbahn Gebrauch machten, überlegte man 1913 wie man die Bahnhofsanlage verbessern konnte: Gestem war ein Vertreter der Schweinfurter Bahnbehorde hier, um mit der hiesigen Stadtverwaltung und verschiedenen Grundstûckseigentûmem, betreffs Verlegung der Laderampe und dadurch Erweiterung der Bahnhofsanlage zu verhandeln ... Durch den in den letzten Jahren erheblich angewachsenen Verkehr entsprechen die Bahnhofsverhiiltnisse nicht mehr den Forderungen der offentiichen Sicherheit, was verschiedene Unglûcksfdlle der letzten Zeit beweisen. ('Bote vom Haßgau', 25. April 1913.)

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K(jnigsberg in Franken: Häuser uor der ICirche St. Burcard

24. In der Unfindener Vorstadt steht die Casimiriana-Linde, die die Coburger Burschenschaft vor 100 Jahren gepflanzt hat. Schon seit langer Zeit kommen diese nach Königsberg. Davon berichtet der 'Bote vom Haßgau' am 27. Mai 1914: Am Himmelfahrtsfest waren ... viele Touristen nach Konigsberg gewanden, um sich an den Schonheiten der Natur sowie an Küche und Keller der Gasthöfe zu laben. Besonderer Jubel aber herrscht hier, wenn die grünbemützten Casimirianer vom Coburger Gymnasium - die einzig erlaubte Verbindung auf deutschen Gymnasten - mit Cerebis und Schläger am Mtttwoch Abend einziehen in unser Städtchen.

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