Königsberg in alten Ansichten

Königsberg in alten Ansichten

Auteur
:   Udo Schmoll
Gemeente
:   Königsberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3266-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsberg in alten Ansichten'

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30. Im Ersten Weltkrieg gingen wilde Gerüchte um von Spionen und feindlichen Autos, die Gold von Frankreich nach Rußland bringen sollten. So wurden an den Eingängen der Stadt bewaffnete Posten aufgestellt. Rektor J. Feyler berichtet: als eines Vormittags der Ruf 'Sie kommen!' sicn blitzartig verbreitete, da wur· den im Nu Hindernisse aus Holz, umgestûrzten Eggen, Bänken und Wagen errichtet: beherzte Männer eilten ... hinaus zum Kreuzweg, wo das verdächtige Auto nicht erschien. Fortan wurde Tag und Nacht ein regelmäßiger Wach- und Patrouillendienst.: unterhalten. Ein friedliches Bild, wenn alte Leute... die Waffe zwischen den Knien, auf Stühlen neben dem Schlagbaum saßen und freundlich die ein- und ausgehenden Personen grüßten.

31. Einen sehr schönen Ein-Mark-Geldschein setzte die Stadt Königsberg am Ende des Ersten Weltkriegs 1918 in Umlauf. Dies tat sie, weil Münzen aus Edelmetall gehortet wurden. So eine ähnliche Situation ergab sich auch bei kleineren Münzen. Dazu schreibt der 'Bote vom Haßgau' am 6. März 1917: STÄDTISCHE SPARKASSE KÖNIGSBERG I.FR. Die von uns zur Behebung des Kleingeldmangels ausgegebenen Lû-Pfennig-Stücke aus Weißmetall konnen von jedermann in Zahlung genommen werden. Die Sparkasse löst die Stücke jederzeit zum Nennwert wieder ein. Die l O-Pfennig-Stûcke werden in Rollen zu je IO Mark abgegeben.

Königsberg i. Franken

32. Diese Postkarte, die 1918 aufgenommen wurde, zeigt Königsberg vom Süden her. Die Stadt ist fast verborgen; nur die jetzige Jugendherberge und einige Häuser blitzen hervor. Die Stadtmauer, die vom Schloßberg herunter zur Stadt führt, sie umschließt und wieder zur Burg führt, verbindet so Stadt und Burg aufs Engste. Im rechten Drittel der Postkarte sieht man unterhalb der Befestigung die damals noch zahlreichen Weinberge. Links im Vordergrund steht das alte Schießhäuschen, in dem am Pfingstdienstagjeden Jahres der Schützenkönig ermittelt wurde.

33. Im Gasthaus 'Zurn Goldenen Stern' ging es früher immer munter zu; ob hinten im Saal zum Tanz aufgerufen wurde, ob hier Besucher einkehrten, oder ob der Herzog Carl-Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha höchst persönlich dort weilte. Im 'Goldenen Stern' hängt heute noch das Bild, das das Herzogspaar zeigt, Daß deren Besuch in diesem armen Städtchen als hohe Ehre empfunden wurde, steht außerhalb jeden Zweifels. Im Oktober 1918 war Herzog Carl-Eduard mit Ferdinand Zar von Bulgarien - er stammt ebenfalls aus coburgischem Haus - hier in Königsberg. Und immer waren ein Spaziergang durch die schönen Straßen und eine Besichtigung von Marienkirche und Regiomontanushaus und eine kurze Einkehr auf dem Programm.

Königsberg i. Bayern

Krlegerdenkmal mit SchloBruine

34. Im Juni 1921 wurde der Plan von fünf Königsbergern Wirklichkeit: nach dem Kinderfest zogen einige mit Pickel und Schaufel bewaffnet zum Schloßberg hinauf um mit Ausgrabungsarbeiten zu beginnen. Man legte einen Keller frei, und konnte schon im September desselben Jahres in diesem Gewölbe feiern. Bald darauf gründete man die 'Schloßberg-Gemeinde', Sie sorgte sich um die Pflege und Erhaltung der Ruine. Im Mai 1924 wurde das Kriegerdenkmal und 1926 die neue Zugbrücke eingeweiht. Neben diesen beiden Bauwerken zeigt die Postkatte den alten Schloßturm und einen neu angelegten Park. Weil das Haus der jetzigen Schloßberggaststätte noch nicht steht, wird man schließen können, daß diese Aufnahme 1926 angefertigt wurde.

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