Königsbrück in alten Ansichten Band 1

Königsbrück in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Irene Kubasch
Gemeente
:   Königsbrück
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5494-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königsbrück in alten Ansichten Band 1'

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GruB aus Königsbrück

Emaillirwerk

49. Das Betriebsgelände des Emaillierwerkes war ursprünglich durch die Weißbacher Straße, Hohenthalstraße und Jägerhofstraße begrenzt. Die Fabrikhallen waren durch eine Mauer abgegrenzt. In der Weltwirtschaftskrise geriet 1928 die Fabrik in Konkurs und wird danach Eigentum der Firma Meurer AG Dresden-Cossebaude. Die Scheunen der Stadtbürger nahmen den Raum zwischen der Jagerhot- und Kamenzer Straße ein. Der restliche freie Platz, Scheunenplatz genannt, diente zu Jahrmärkten und sonstigen Anlässen als Rummelplatz. Das Fabrikgelände ist nach 1945 bis zur Kamenzer Straße vergrößert worden.

50. Nach einem Töpfereibrand wurde 1873 die Königsbrücker Feuerwehr gegründet. Zur Gründungsversammlung hatten sich 41 Bürger und Bürgersöhne eingefunden. Erster Kommandant war Baumeister Reinhardt. Zu dieser Zeit gab es in der Stadt zehn Wasserbehälter. Nach der Verlegung der Wasserleitung erfolgte 1906 erstmalig das Löschen mit Hydrantenanschluß. Meist lösten die Söhne ihre Väter bei dem jahrelangen selbstlosen Einsatz ab. Um 1930 entstand das Gruppenbild. Auf ihm sind in der oberen Reihe, von links: E. Lindner, F. Pinkl, O. Semdner, K. Franke, M. Arnhold , H. Opitz als Sanitätcr, K. Pofand, R. Gruner und A. Nuß zu erkennen. In der vorderen Reihe auch M. Koitzsch, Erhard Hauffe und Vater, rechts Sohn und Vater Schwarz und A. Vinze.

51. Wir sehen die Freiwillige Feuerwehr von Königsbrück 1929 bei einer Übung auf dem Marktplatz. Der Stand der vorhandenen Technik wird auf dem Foto ersichtlich. Noch 1930 beklagt die Feuerwehr ihre mangelhafte Ausrüstung. Es fehlte auch ein eigenes Feuerwehrauto. Dadurch waren die Königsbrücker den umliegenden Wehren oft unterlegen. Das Blasen des Alarms mit Trompete per Fahrrad durch Malermeister H. Böhme löste das früher gebräuchliche Läuten der Sturmglocke ab. 1935 wurde auf dem Rathausturm eine Sirene installiert.

Kön~g'Sbrûck.

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52. Bliek von 'Jankens Kirschberg auf die Kaserne, die 1914 erbaute katholische Kirche und den Bahnhof. In der Bildmitte verläuft die Großnaundorfer Straße. Da die Stadtflur klein war, haben vor allem Handwerker zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage Land der umliegenden Gemarkungen und des Schloßbezirkes bewirtschaftet. Diese südwestlich der Stadt gelegenen Felder gehörten zur Meißner Lehnsflur .

53. Nach langen Verhandlungen der Stadt und ihrer Handwerkerinnungen, vornehmlich der Töpfer, erhielt Königsbrück Anschluß an das Eisenbahnnetz. Die Eröffnung der schmalspurigen Bahn am 17. Oktober 1884 wurde von der Bevölkerung als Volksfest begangen. Der Bahnhof entstand südöstlich der Stadt auf dem Höckendorfer Berg. Gleich hinter dem Bahngelände liegt die Prinz-Georg-Kaserne als Garnison. Neben dem Bahngebäude mit Güterabfertigung entstand fast gleichzeitig das Bahnhofshotel, das Hotel 'König Albert', das zunächst als Offizierskasino benutzt wurde und großzügige Wohnbauten für Offiziere.

54. Durch den Bahnbau machte sich ein gerader Weg zum Bahnhof erforderlich. Der 'Bahnhofsberg' bekam einen zwar steilen, aber kurzen und breiten Weg, der 1903 mit roten Kastanienbäumen bepflanzt wurde.

55. Viehhändler regelten die Fleischversorgung mit Großvieh, Sie hatten keine Not es in den umliegenden Dörfern zu beschaffen. Auf diesem Foto ist Sohn Kurt des Viehhändlers Paul Sander vor dem Bahnhofshotel mit einem schlachtreifen Ochsen zu sehen.

56. Julius Carl Schmidt, hier mit seiner Frau, war der erste professionelle Fotograf der Stadt. Er hatte 1898 sein Atelier auf der Bahnhofstraße eingerichtet, über viele Jahrzehnte betrieben und schließlich seinem Sohn Walter übergeben. Beider Heimatliebe und Aktivitäten verdankt die Stadt und auch dieser Band eine große Anzahl fotografischer Ansichten.

57. Noch um 1930 war es üblich, daß der Milchmann die Milch in die Randgebiete der Stadt zum Verkauf ausfuhr. Hans Klemm von der Molkerei Klemm auf der Schloßstraße beliefert hier die Bahnhofstraße mit frischer Milch.

Eingang

58. Seit 1867 nahmen Soldaten der Sächsischen Armee zu Übungszwecken öfter in der Stadt Quartier. Schließlich wurde 1892 der Bau einer Schießanlage bei Glauschnitz und eines Barackenlagers genehmigt und 1893 bereits bezogen. Von dieser Zeit an diente das 'Alte Lager' hinter dem Schloßpark verschiedensten Truppenteilen als Unterkunft. Nach 1945 wurde es von der sowjetischen Armee bis 1990 mit Beschlag belegt.

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