Königstein und seine Stadtteile in alten Fotografien

Königstein und seine Stadtteile in alten Fotografien

Auteur
:   Rudolf Krönke
Gemeente
:   Königstein und seine Stadtteile
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6399-6
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königstein und seine Stadtteile in alten Fotografien'

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9 Von der Sodener Straße hatte man einen wunderbare Aussicht auf die Stadt und Burg Königstein, die man heute kaum noch nachvollziehen kann. Jetzt ist der Vordergrund durch Gebäude und Bewuchs so stark geprägt, daß sich dieser schöne Fernblick nur noch erahnen läßt.

10 Dieses große Villengelände an der Frankfurter Straße diente um 1900 der Familie Cohn-Speyer als Landsitz und ging danach in den Besitz von Dr. Mettenheimer über. Das Gelände mit angelegtem Weiher erstreckte sich bis hin zur Wiesbadener Straße. Das Landhaus selbst, das noch heute zu den schönsten Gebäuden Königsteins zählt, ist hier von seiner Rückseite im Hintergrund zu erkennen.

1 1 Die Fastnacht hatte ebenso wie das Theaterspiel einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben Königsteins. Die Umzüge vor dem Ersten Weltkrieg waren bis ins kleinste Detailliebevoll ausgestaltet und zogen viele Schaulustige, wie hier in der Frankfurter Straße, an. Der hier gezeigte Prinzenwagen war einer der Höhepunkte der Fastnachtsumzüge, denen der Erste Weltkrieg ein Ende setzte.

12 Um das Iahr 1860 entstand auch dieses Foto von Carl Friedrich Mylius. Gewaltig thront die Ruine über der Stadt. Der Blick geht über die Frankfurter Straße bis zum Beginn der Hauptstraße. Von den Häusern im Vordergrund ist nur noch eines in seinem Ursprung erhalten, das heutige Haus Mutschall an der Ecke Wiesbadener Straße. Auch von den Vorgärten ist fast nichts mehr geblieben. Das Foto ist in nur einem einzigen Exemplar bekannt.

13 Um 1900 hatte man diesen wunderschönen Blick von der Frankfurter Straße hin zur Burg. Im Vergleich mit den alten Aufnahmen um 1860 sieht man deutlich eine langsame Urbanisierung der Gebäude, aus denen sich auch ein gewisser Wohlstand ihrer Bewohner ableiten läßt.

14 Ein weiteres Foto, ebenfalls um 1900 aufgenommen, zeigt noch einmal die Frankfurter Straße als die Visitenkarte der Stadt. Die Anpflanzungen in den Vorgärten sind mächtig in die Höhe gegangen. Es ist fast schon ein Zuviel für die kleinen Anlagen, nehmen sie doch den Gebäuden viel Licht. Ein Fehler, der auch heute noch bei Neubauten zu vermerken ist.

1 5 In der alten Postgeschichte von Königstein haben verschiedene Gebäude dieser Einrichtung gedient. Als markantes Amtsgebäude war am 10. Oktober 1895 der damalige Neubau in der Adelheidstraße eingeweiht worden. 1909 mußte es durch einen Anbau erweitert werden. Bis zu einem Neubau 1958 in der Frankfurter Straße diente das Postamt dort diesem Zweck. Heute befindet sich in seinen Räumen ein international bekanntes Auktionshaus.

16 Die erste bekannte Fotografie, die Franz Schilling 1883 in Königstein anfertigte, ist zugleich auch das erste Foto der Hauptstraße von ihremAnfang bis hin zumAlten Rathaus. Rechts sind einige Nebengebäude des Hotel pfaff zu erkennen. Davor sitzt auf der Deichsel seines Pferdewagens Spediteur [acob Kroth, der gegenüber in der Hauptstraße 3 sein Transportgeschäft betrieb. Er besaß übrigens das erste Telefon in Königstein mit der Rufnummer 1. Die Rufnummer 2 hatte das Königsteiner Rathaus.

17 Aus dem Klement'schen Ansichtskartenverlag in Frankfurt stammt diese interessante Aufnahme der Hauptstraße um 1905. DieAutogarage, rechts im Bild, gehört zu dem damaligen Hotel pfaff auf dem heutigen Parkplatz. Das Haus Glaesser dahinter ist ebenfalls abgerissen und machte der Georg-PinglerStraße Platz. Danach folgt das Café Kreiner. Auf der linken Seite ist die Hofbäckerei Schmitt zu erkennen, an welche die Häuser Katzenstein und Keutner anschließen. Dahinter befindet sich das Hotel Colloseus, in dessen Mauern sich heute das Königsteiner Rathaus befindet.

18 Im Vordergrund erkennt man die Aufschüttung für den jetzt neu angelegten Parkplatz. Die 'Bierhalle' mit ihren Nebengebäuden dahinter steht noch als letzter Rest des Hotel Pfaff. Auch er sollte sich nicht mehr lange halten. Bald danach entstand hier in den dreißiger [ahren der Neubau des Parkhotel Bender.

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