Königswinter in alten Ansichten Band 1

Königswinter in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Elmar Heinen
Gemeente
:   Königswinter
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1329-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königswinter in alten Ansichten Band 1'

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79. Auf einem Feuerwehrfest in den Jahren uni 1910 präsentiert sich nochmals unsere wackere Feuerwehr auf ihrem Platz an der Schützenstraße. Links ist die Feuerwache in ihrer ursprünglichen Form zu sehen. In der Mitte steht der 'Feuerwehrturrn' , der zum Trocknen der Schläuche diente. Vor einigen Jahren wurde dieses interessante technische Denkmal in eine von der Stadt erstellte Liste der erhaltenswerten Bauten aufgenommen, doch einige Zeit später wurde er unverständlicherweise entfernt. Vor dem Feuerwehrturm steht ein Spritzenwagen - noch mit Pferdeantrieb. Standpunkt des Fotografen ist das einstige Gebäude der städtischen höheren Knabenschule.

80. In dem bis gegen 1890 fast noch unbebauten Gartengelände ostwärts der Grabenstraße lag ein von den Königswinterern gern besuchtes Gartenrestaurant, der 'Schützenhof. In dem Garten wurde bis 1884 jeweils das Königsschießen bei den Schützenfesten der beiden Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaften abgehalten. Nachdem 1908 bis 1910 das Krankenhaus errichtet worden war, wurde die Gaststätte abgebrochen und sein Gelände in den Krankenhausgarten einbezogen. Unser Bild ist 1912 beim Beginn des Abbruchs entstanden. Links ist der Ostflügel des Krankenhauses zu sehen. Vor dem Schützenhof rechts (mit Hut) steht Baumeister Anton Krebs.

81. Das um 1914 aufgenomrnene Bild zeigt einen 'bahnamtlichen' Rollwagen in der Schützenstraße. Die lange Backsteinmauer gehört zum Garten des links sichtbaren Krankenhauses. Dahinter hatte vormals der Schützenhof gestanden.

82. Als das 'Klösterchen' in der Tomberger Straße nicht mehr für das Krankenhaus ausreichte, begann die Pfarrgemeinde 1908 den Bau eines modernen Krankenhauses. Unser Bild zeigt das Fest der Grundsteinlegung durch die Pfarrgeistlichkeit. Zur Feier des Tages hatte man eine Ehrenpforte errichtet, die mit mehreren Wappen, unter anderem des Drachenfelses, der Wolkenburg und der Stadt Königswinter, geschmückt war. Standpunkt des Fotografen ist der heute noch bestehende Garten der Gärtnerei Welten in der Grabenstraße. Rechts zwischen den Bäumen ist der Dachausbau des Schützenhofes sichtbar.

83. Unser während des Ersten Weltkrieges aufgenommenes Foto zeigt das Krankenhaus in seiner ursprünglichen Form, Später wurde es zunächst nach Süden hin - über die Wand mit dem geschweiften Giebel hinaus - erweitert und dann in den 1960er Jahren durch Erweiterung und Aufstockung völlig verändert.

84. Während des Ersten Weltkriegs bot die Bahnhofstraße unterhalb des Bahnübergangs dieses Bild. In dem Eckhaus zur Bahnhofsallee, dem 'Central-Hotel', befand sich ein Lazarett. Das efeubewachsene Reklameschild rechts hinter den Automaten weist stolz darauf hin, daß elektrisches Licht vorhanden ist. Das linke Haus hatte von 1888 bis 1903 das Postamt beherbergt. Damals wurden werktags sechsmal und sonntags einmal Briefsendungen zugestellt. Die Häuser sind aus dem zwischen 1890 und 1905 beliebten Verblendstein errichtet. Mehrere bedeutende Verblendsteinfabriken standen in Dollendorf, von denen eine dem Königswinterer Unternehmer Zürbig gehörte.

85. Die obere Bahnhofstraße war 1890, als diese Aufnahme entstand, erst im Ausbau begriffen. Der Graben an der linken Straßenseite läßt darauf schließen, daß der das Nachtigallental durchfließende 'Mennesbach' gerade kanalisiert wird. Der Wegweiser im Vordergrund, der die Richtung zur Petersbergbahn straßenaufwärts angibt, erinnert daran, daß die Talstation der 1889 angelegten Petersbergbahn ursprünglich nicht hinter dem Staats-, Reichs- und Bundesbahnhof, sondern in der Nähe der Eichendorffmühle lag. Die Strecke der Petersbergbahn war mit 25% Steigung noch steiler als die der Draenenfelsbahn.

86. Einige Jahre später, 1895, zeigt die obere Bahnhofstraße das Aussehen, das ihr für viele Jahrzehnte, bis zum Bau der Umgehungsstraße um 1960, im wesentlichen geblieben ist. Das breite Haus hinter dem Leitungsmast ist das westlich des Bahnübergangs liegende ehemalige 'Central-Hotel' .

87. Dieses Bild von etwa 1890 könnte für Quiz-Spiele benutzt werden. Welche Straße es zeigt, erschließt sich erst dem genauen Betrachter, obwohl das Straßenschild zu sehen ist. Links im Vordergrund, über dem in eigenwilligem Deutsch geschriebenen Hinweisschild 'Nach dem Staatsbahnhof' , ist, von Blüten fast verdeckt, das Schild mit der Aufschrift 'Kronprinzenstraße' angebracht. Die herrlich blühenden Bäume sind, wie auch die Gartenzäune im Vordergrund, längst verschwunden. Dem Straßenverlauf folgend , sieht man über die Nebenanlagen des Bahnhofs hinweg im Hintergrund die Villa 'Lessing' mit damals noch hohern, zinnengekröntem Turm. Heute befindet sich dort die Residenz des Botschafters von Bangla Desh.

88. Im Jahre 1891 standen zwar schon einige Häuser an der Südseite der heutigen Kaiserstraße, aber die Straße selbst war noch nicht gebaut. Vielmehr führte nur ein Fußweg zwischen Stangenbohnen und Kohlköpfen hindurch. In dem Haus in der Bildmitte, jenseits der Dollendorfer Straße, befand sich später jahrzehntelang das Katasteramt. Nach dem Zweiten Weltkrieg mußte es einem Erweiterungsbau des Postamts weichen.

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