Königswinter in alten Ansichten Band 2

Königswinter in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Herbert Menden
Gemeente
:   Königswinter
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1305-2
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königswinter in alten Ansichten Band 2'

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19. Bliek in die Schützenstraße von Osten aus gesehen, auf einem Foto von 1890. Im Hintergrund erkennt man die Häuserreihe der Grabenstraße. Das Gartengelände links wurde 1892 zum Bau der Höheren Knabenschule verwandt, während jenes rechts, der Schützengarten, 1908 zum Standort des St-Josephs-Krankenhauses wurde.

20. Bliek von der oberen Drachenfelsstraße auf die Winzerstraße, auf das Haus des Hauderers und Gastwirten Mathias Baum. Links ist die 'Schnellphotographie' von Wilhelm Cronenberg. Die auf Blech hergestellten Bilder kosteten 50 Pfennig und waren in fünf Minuten fertig. Das Geschäft war nur auf Fremdenverkehr eingestellt und in den 1890er Jahren sehr ertragreich. Die Aufnahme entstand nach dem großen Wolkenbruch, am Pfingstdienstag 1903.

21. Im Kriegsjahr 1916 waren innerhalb der Stadt mehrere, größere Gebäude für Lazarettzwecke eingerichtet worden. Darunter waren: der Düsseldorfer-Hof', das Central-Hotel, die Villa des Johann Heuser (Veni-Halle, im Zweiten Weltkrieg zerstört), und auch die 1908 erbaute Turnhalle mit dem dazugehörenden 'Wilhelm-Auguste-Viktoria-Haus', dem 'Volkswohl', beides eine Stiftung des Duftwasserfabrikanten Ferdinand Mülhens. Letzters wurde 1911 von dem Honnefer Architekten Ottomar Stein entworfen. Die Betreuung der Verwundeten oblag größenteils dem Vaterländischen Frauenverein, mit seiner Vorsitzenden, der Frau Emma Bachern.

22. Da auf dem alten Kirchhof keine Bestattungen mehr erfolgen durften, wurde im März 1808 der jetzige Friedhof am Palastweiher angelegt. Nur wenige der oftmals künstlerisch und wertvoll gestaltenen, dazu noch meist von heimatlicher Hand geschaffenen Grabmale, wechselten dabei auch ihren Standplatz. Trotzdem barg der neue Friedhof neben jenen, noch bis in die sechziger Jahre hinein, Denkmale aller folgenden Stilepochen. Leider fielen sie dann später, bedingt durch Neubelegungen alter Grabstätten, einfach der Spitzhacke zum Opfer. Eines der wenigen das uns erhalten blieb ist das Grabdenkmal von Steinhauermeister Urban Eschenbrenner, der am 17. Juni 1829 im 47. Lebensjahr verstarb. Die Steinhauergewerkschaft widmete es ihm mit folgender Inschrift: Aus Achtung und Liebe wurde dieses Monument von der Steinhauergewerkschaft errichtet, von welcher Herr Eschenbrenner aIs Mitglied zuerst ins bessere Leben verschied.

23. Das größte Wegekreuz in Königswinter war das 'alte Friedhofskreuz', mit seiner Höhe von 4,75 Meter. 1725 ließen der Johannes Petrus Muhrer und seine Ehefrau Anna Maria Gengers - beide aus Königswinter stammend - dieses Kreuz zu Ehren Gottes errichten. Zunächst fand es Aufstellung an der Ecke der unteren Bahnhofstraße (heute Wagner) und wurde um 1880 auf die Winzerstraße, an das Haus Baum (heute Leven), versetzt. Anfang der 1890er Jahre versetzte man es dann auf den Friedhof. Durch Granateinschläge im Jahre 1945 wurde das Kreuz so stark beschädigt, daß man es in den fünfziger Jahren abtragen ließ.

24. Diese interessanten, fotografischen Zeitdokumente zeigen uns den am 16. März 1927 erfolgten Transport zweier neuer Dampfloks für die Drachenfelsbahn. Er erfolgte von der Rampe der Reichsbahn ab bis zum Bahnhof der Zahnradbahn. Hatte man 1883 noch die erste Lok auf einem Rollwagen mit acht vorgespannten Pferden transportiert, so wurde dieser auf dem eigenst dafür verlegten Geleise getätigt und aus eigenen Kräften vollzogen, nämlich unter Dampf.

25. Der Schienenstrang zog sich durch die Bahnhofstraße, Winzerstraße bis hin zur Drachenfelsstraße. Hier wurden dann, auf dem letzten Teil der 'Stadtfahrt', wegen der beträchtlichen Steigung, die Zahnräder benutzt, was bei Jung und Alt besonderes Interesse hervorrief. Am Bildrand sehen wir einige Andenkenläden, dann das Weinlokal 'Zum treuen Husar', und im Hintergrund den 'Winzerhof'. Rechts, etwas verdeckt durch die Trauerweide, erkennen wir noch das Restaurant Leven.

26. 'Am Hardtberg' mit der Talstation der Drachenfelsbahn, in ihrer alten Ausführung. Im Hintergrund die Villa Stempel. Rechts sehen wir das Erdgeschoß der ehemaligen Bierwirtschaft Im Felsenkeller, umfunktioniert als Unterstand für Reittiere. Davor steht eine jener bekarmten gußeisernen Pferdetränken, die seinerzeit auch auf dem Schulhof und in der Rheinallee aufgestellt waren. Im Mittelpunkt des Fotos von 1924, sind einige Führer mit ihren rotgesattelten Grautieren zu sehen, die laut Anzeige der Bahnhofsuhr, ihre Tagesarbeit fast absolviert haben dürften, Eventuell befindet sich unter diesen Eseln auch das Exemplar, dessen Herkunft einem Fragesteller vom Führer des Tieres wie folgt beantwortet wurde: 'Näh, dä eß net von Unjarn un och net von Wesfale, dä eß von'm Lompekrämer us Sieburch!'

27. Winterliches Königswinter irn Jahre 1917, mit Bliek vom Hardtberg über den Bahndamm hinweg auf das schneebedeckte Städtchen, den Treibeis flihrenden Rhein, und linksrheinisch auf die Deichmann's-Aue, sowie auf die Orte Rüngsdorf und Godesberg. Weite unbebaute Flächen lassen deutlich erkennen, wie Landschaften in wenigen Jahrzehnten ein völlig anderes Aussehen bekommen. Trennte damals die Bahnstrecke das Städtchen vom Gebirge, so zerteilt heute die parallel an ihm vorbeiführende Hochstraße die gesamte Landschaft.

28. Fliegeraufnahme mit Bliek auf das Hotel Brohl, dem späteren Vater Rhein. Hinter ihm sieht man rechts einen Teil des Streckenverlaufs der Drachenfelsbahn, zwischen Obstgärten und rebenbesetzten Hängen des Saurenberges. Im Hintergrund die Rosenau mit ihrem Hotel, vor Peters- und Hirschberg, dessen Burg beziehungsweise Schloß am Bildrand gerade noch sichtbar ist.

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