Königswinter in alten Ansichten Band 2

Königswinter in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Herbert Menden
Gemeente
:   Königswinter
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1305-2
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königswinter in alten Ansichten Band 2'

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29. Die Nibelungenhalle, ein Gedächtnistempel zum 100. Geburtstag Richard Wagners. Ihre Errichtung begarm am 7. Januar 1913, und ihre Übergabe an die Öffentlichkeit fand im Juni des gleichen Jahres statt. Während der Entwurf des Bauwerkes von den zwei Berliner Architekten Meier und Berendt stammt, so trägt der bildhauerische Teil die unverkennbaren Züge des Königswinteren Bildhauers Franz Josef Krings. Durch ein kunstvoll geschmiedetes, mit nordischen Bandornamenten geschmücktes Portal, tritt man in eine Vcrhalle ein, an der sich ein Kuppelbau anschließt. Er birgt Gernalde, die von Hermann Hendrich geschaffen, einem Künstler, der sich durch Wagners Tonkunst anregen und zu dem alten Sagen- und Gedankenkreise führen ließ.

30. Grundsteinlegung von Schloß Drachenburg durch den Erbauer Baron Stephan von Sarter aus Paris, im Jahre 1882. Der Grundstein, in dem eine Urkunde und Münzen eingemauert wurden, befindet sich in dem Sockel des mittleren Rondells der rheinwärtigen Terrassenmauer. Die mit Nummern versehene Personen sind: 1. Baron Stephan van Sarter, 2. Jacob Hubert Biesenbach (Schwager van Sarter), 3. Jacob Hubert Biesenbach junior (spätere Erbe und Schloßherr), 4. Architekt Tüsshaus von der Baufirma aus Düsseldorf, S. Maurermeister Scheidgen aus Königswinter, 6. Bauftihrer Schneiders aus Düsseldorf und 7. Maurerpolier Sichatz.

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31. Ostseite der Burganlage Schloß Drachenburg (1883) im Jugendglanz. Die fotografische Aufnahme erfolgte vom Standort des Dechen-Denkmals aus. Ob wohl der Besitzer des Fahrrades rechts der Schöpfer dieses Fotos war? Seine beiden Mitradler indes scheinen die Gaststatte Burghof entdeckt zu haben. Obschon ihnen die Ersteigung des Berges, mit ihrem gemeinsamen Gefährt, doch weniger anstrengend gewesen sein dürfte.

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32. Der Verschönerungs-Verein für das Siebengebirge errichtete seinem ersten Präsidenten, dem Geologen und Oberberghauptmann Heinrich von Dechen, das hier gezeigte Denkmal. Stephan von Sarter gab unentgeltlich das Grundstück 'am Utweilers Knipp' dafûr her. Am 25. Mai 1892 wurde das Dechen-Denkmal feierlich eingeweiht. Steinblöcke aus dem Siebengebirge und der Eifel umgeben das aus Trachyt geschaffene Denkmal des berühmten Geologen.

33. Der Hotelier auf dem Drachenfels Carl Harmening mit seiner Familie und der ganzen Belegschaft seines Unternehmens, im Jahre 1897. Sie alle haben Aufstellung genommen vor dem, von einern seiner Vorgänger, dem Moritz Mattem im Schweizerbaustil erbauten Wirtshaus.' In den Jahren 1855/56 gelang es Mattern, trotz vieler vorausgegangener Widrigkeiten durch einen Berufskollegen unten im Ort, dieses Gasthaus zu erstellen. Jener Gastwirt Mäurer vom Berliner-Hof schrieb sogar an den König, da er in dem neuen Hotel dort oben eine Konkurrenz sah. Nach dem Tode Harrnenings wurde das Hotel und die dazugehörende Weinhandlung von seiner Frau weitergeführt.

34. DeI" Hauderer und Fourage-Händler Peter Schmitz I. genannt 'Zacherlin' auf einem seiner drei Kutschwagen mit gut 'equipierter Bespannung', auf dem Plateau des Drachenfelses. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es in Königswinter 33 Personenfuhrwerke - heute sind es noch sechs Wagen - die nach einem streng gehaltenen Reglement ihren Dienst verrichteten. So hatten die Wagen fortlaufende Nummern auf einem weißen Schild, beidseitig und am Ende des Wagenkastens zu führen, Die Pferde mußten gehörig eingefahren, kräftig, und ohne schadhaften Fehler sein, blinde und scheue Tiere waren vom Gebrauch strikt ausgeschlossen. Der Kutscher hatte adrett gekleidet zu sein und nie irn Inneren des Wagens Platz zu nehmen. Dieses wurde von der Polizeibehörde strengstens überwacht, da sie ständig Revisionen bei Gespannen und Wagen vornahm.

35. Allerlei Erinnerungsstücke werden vom meistbesuchten Berg Europas mit nach Hause gebracht. Unter diesen Andenken ist eine Fotografie als Reitersmann auf einem geduldigen Esel vor der Kulisse des Drachenfels stehend, oder die in einer Flugzeugkulisse über dem Siebengebirge 'fliegend', besonders beliebt, Waren die ersten dieser Art noch auf Blech und als Wandschmuck gerahmt mitzunehmen, so sind die derzeitigen als Postkarte zu verwenden. Dieses amüsante Souvenir nahm auch der bekannte Willi Ostermann mit in seine Wohnung. Übrigens, nicht alle Esel waren 'echt', oftmals übernahmen Holzesei ihre Dienste. Sie standen ruhiger, fraßen nichts, und begnügten sich mit dem jährlichen grauen Anstrich.

36. Wer kenrit noch den Obernier's-Platz? Gemeint ist das kleine Plätzchen in der Helte, links am Treppenaufgang der Villa Thelen. Benannt wurde es nach dem 1805 in Wipperfürth geborenen Franz Obernier, der bis 1829 in Königswinter als Unterlehrer tätig war. Man hatte von dem Plätzchen aus, das rnit Steinbänken und einem Steintisch bestückt war, einen herrlichen Bliek über den Rhein hinweg die andere Rheinseite, wie das Foto beweist. Erhalten blieb nichts, selbst die Aussicht wurde durch eine Autostraße genommen. Stummer Zeuge aus besseren Tagen ist lediglich eine verwitterte Steintafel in der Mauereinfriedung. Sie trug einmal den Namen des längst vergesserren Lehrers aus Königswinter.

37. So sah es am Bahnübergang 'An der Helte' um 1915 aus. Der Schrankenwärter und sein Kollege scheinen beeindruckt von der Pracht des Blumengartens an ihrer Arbeitsstätte zu sein. Das Vertrauen auf die Technik, geschlossene Schranke, Läutewerk und Drehkreuz, scheint ihnen genügend Sicherung zu bieten, ungestört ihre Nebentätigkeit ausüben zu können, zumal noch dieser Übergang von Fuhrwerken wenig benutzt wird. Im Hintergrund der 'große Garten' des Hotels Germania, daneben das Haus des Taubstummenlehrers Mandt, 'Haus Wahnfried'.

38. Das Bild ist schon Historie und sagt aus, wie sehr Zeit und Ort sich verändert haben. Die Welt des sehr wohlhabenden Großbürgertums mit seiner Hortikultur ist fast gänzlich verschwunden. Das aus dem Anfang der 1890er Jahren stammende Foto, zeigt den Barthel'schen Park. Er war besonders bemerkenswert durch seine Vielfalt seltener Baumarten, von denen heute kaum noch etwas übrig geblieben ist, da Mehrfamilienhäuser ihre Plätze eingenommen haben.

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