Königswinter in alten Ansichten Band 2

Königswinter in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Herbert Menden
Gemeente
:   Königswinter
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1305-2
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Königswinter in alten Ansichten Band 2'

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39. Aufnahme nach einer Zeichnung von Jean Bachern, um 1890. Es ist eine Wiedergabe einer älteren Situation am Südausgang von Königswinter, am sogenannten Fahr, mit dem damals noch üblichen Schlagbaum aus der Zeit von 1830-1840. Links das bekannte Weinhaus Bellinghausen, die Eingangstür noch an der Fassadenseite des Hauses angebracht, daneben das Haus der Familie Meusch und der Gasthof Zum goldenen Anker. Beim Schlagbaum mußten die einfahrenden Fuhrwerke 'Chausseegeld' zahlen. Vorne rechts sieht man den üblichen Holznachen, mit dem man nach Mehlem übersetzen konnte, der gleichzeitig zum Transport von Gütern aller Art, und auch von den Steinhauerbetrieben zum Transport ihrer Erzeugnisse an den Niederrhein, verwendet wurde.

40. So sah einst das Südende von Königswinter aus, als das Germania-Denkmal, die Villa Echo und das Hotel Mattem noch nicht standen. Links die Giebelwand des Hauses Lichtsteiner und weiter rechts das Haus Passmann, daneben das Haus Bellinghausen. Auf dem Bild sieht man eine Karre, mit der die Steine zum Verladen auf das Schiff gebracht wurden. Da wo später der Matterner-Hof stand, hatte zuvor die Firma Ww. Peter Bachern (Rebstock) ihre Steinhauerei, später verlegte man die Steinlagerplätze an den Bahnhof. Das Wegekreuz dürfte das vom 'Kreuzpütz' sein, dessen heutiger Zustand eine sofortige Renovierung erforderlich macht.

41. Häuser am 'Fahr' um 1900. Am Bildrand das Hotel Germania, dessen Inhaber Wilhelm Hesmer seine Pension nach dem Kriegerdenkmal benannt hatte, einer gipsartigen Germania auf hohem Sockel, die gegenüber auf der anderen Straßenseite stand. Anschließend folgend, das stattliche Doppelhaus der Familie Kirch, und wie vorgekragt, die ehemals weltweit bekannte Studenten-Gaststätte Bellinghausen (Band 1, Seite 7). An ihrer Stelle befindet sich heute ein langgestreckter Wohnblock. Rechts zum Rheinufer hin, sind die ersten Ansätze einer Alleeplanung zu sehen, einbezogen das 1896 errichtete Wolfgang-Müller-Denkmal, von dem hier nur die Einfriedung der Anlage sichtbar ist.

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42. Die um 1890 von dem Rentier Carl Wolfslast erbaute Villa an der oberen Hauptstraße, gegenüber dem ehemaligen Hotel Mattern, eines der führenden Häuser jener Zeit. Hinter der Villa schloß sich eine dazugehörende, kunstvoll angelegte Parkanlage an. Auf dem Balkon der Hausherr mit seiner Familie, dem Fotografen sich stellend. Die Aufnahme geschah 1904. Derzeitig befindet sich in dem früheren herrschaftlichen Haus die Polizeistation, Schutzbereich Ost. Während äußerlich am Gebäude selbst wenig verändert wurde, ist der Vorgarten zu einer Parkmöglichkeit urnfunktieniert.

43. Am 3. August 1924, gegen 17 Uhr, färbte sich der Himmel in Tiefschwarz, nachdem Stunden vorher das Siebengebirge von einem starken Gewitter heimgesucht wurde, als plötzlich Getreidegarben, Geäst und Dachziegeln durch die Luft flogen. Die Ursache davon war eine Windhose, die ihren Weg über den Rhein genommen hatte, und das Wasser zu einer Säule aufpeitschen ließ. Dabei wurde ein großer Schleppkahn ans Ufer geworfen. Auch im südlichen Teil der Stadt richtete sie arge Verwüstungen an. Jean Bachern hielt das Naturschauspiel in einer Kreidezeichnung fest, von der später FotoPostkarten hergestellt wurden.

44. LZ 127, 'Graf Zeppelin' über dem Siebengebirge, Am Osterdienstag 1930 landete auf dem Flugplatz Bonn-Hangelar das Luftschiff 'Graf Zeppelin'. Dieser Besuch geschah unter unbeschreiblichem Jubel der Bevölkerung und war der Initiative des Flugleiters Albert Sonntag aus Bonn zu verdanken. Neben der Besatzung, hatte das Luftschiff 48 Passagiere an Bord, zu denen weitere bei der Landung in Hange1ar zustiegen. Knapp zwei Stunden hatte die Bevölkerung Möglichkeit das Gebilde aus nächster Nähe zu betrachten, bevor es sich zum Heimflug nach Friedrichshafen erhob. Der Fotograf erfaßte den Zeppelin als er, in Richtung Remagen fliegend, seinen Heimathafen ansteuerte, in dem er am gleichen Abend wieder landete.

45. Abbruch der Villa Linxweiler, am 20. Juli 1938. Sie war eines der 15 Häuser, die dem geplanten, größten DAF-Landerholungsheim Deutschlands, einem 5 OOO-Betten-Hotel, mit seinen zur Rheinallee hinflihrenden Terrassen, und einem für mehrere tausend Personen fassenden Festsaal, weichen mußte. Die Aufnahme zeigt die Ecke Hauptstraße-Knabenstraße.

46. Übersichtsaufnahme von der Großbaustelle der DAF, bei Hochwasser aufgenommen vom Hotel Mattem aus. Geplant war ein Kolossalgebäude, geschaffen wurde ein Torso, dessen rheinseitig gelegener Trakt heute noch steht, während der andere Teil abgebrochen wurde. Die hier durch Hochwasser zu einem See umgewandelte Baugrube, diente nach Kriegsende längere Zeit hindurch als Schutt- und Abfalldeponie. Der heute auf dem gesamten Gelände geschaffene Parkplatz trägt den Namen 'Torsoplatz'.

47. Wer sich das heutige Jakob Kaiser-Haus näher betrachtet, der entdeckt, daß noch Bausubstanz von der ehemaligen Villa des Kommerzienrates Phil. Barthels dort zu finden ist. Davon zeugt besonders die Vorderfront, wie uns die Aufnahme zeigt. Die Villa, einstens in einem herrlichen Park gelegen, wurde 1931 umgebaut und dürfte unter dem Namen 'Unser Haus' der älteren Königswinteren Bevölkerung noch bekannt sein. Dann wurde es Haus der NSDAP, die Führerschule. Nach 1945 ging es wieder an den Christlich-sozialen Arbeitskreis zurück und nannte sich Adam Stegerwald-Haus. Nach einer weiteren Umbenennung trägt es heute den Namen Jakob Kaiser-Haus, Die Aufnahme von 1907 zeigt uns den Fabrikanten Philipp Barthels vor seiner Villa.

48. Bliek in den unteren Teil der Meerkatzstraße, auf das Anwesen des Carl Bachern. Vorn links die Mauer gehört auch heute noch zu dem Anwesen Bachem-Hürter. Gegenüber der Bachern'schen Mauer die Einfriedung der Parkanlage Ernbs, die in den fünfziger Jahren einige Meter zurückversetzt wurde, so daß eine Verbreiterung der Straße an dieser Stelle gegeben ist. Ansonsten ist der hiergezeigte Bliek geblieben, selbst die im Hintergrund sichtbare, hier entlaubte Roßkastanie, präsentiert sich immer noch in voller Schönheit, Die Bildaufnahme entstand im Winter 1922. Das Tauwetter brachte die Straße in ein weniger schönes Aussehen.

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