Kochel a. See in alten Ansichten

Kochel a. See in alten Ansichten

Auteur
:   H. Demleitner sen.
Gemeente
:   Kochel a. See
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4817-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kochel a. See in alten Ansichten'

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19. Bei der 200. Jahresfeier der Sendlinger Mordweihnacht hielt der bayrische Löwe symbolisch mit dem Wappen beim Schmied Balthes Wache, der da trutzig mit dem Morgenstern die Freiheit seiner Bergheimat bewachte. Das große Jubiläum wurde am 9. und 10. Juli 1905 in großer Aufmachung hier in Koehel gefeiert.

20. Auch Künstler befaßten sich damals schon mit der Heldengestalt des Schmied Balthes. Dem grimmigen Gesicht des Balthes aber kann man entnehmen, daß ihm vieles nicht paßt, was sich daim weitenLand alles tut.

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21. Gestern! Eine Ansicht von Walchensee um die Jahrhundertwende. Bis auf das Klösterl (links) stehen auf den nun bebauten Grundstücken nur die St-Jakobs-Kirchc, das Zollhaus, der Postwirt, der Waltlbauer, das Forsthaus und das Seehäusl.

22. 'Brunnenbach im Kochelsee' könnte man nach dieser Zeichnung von Rudolf Fuchs nach einer Skizze des Studenten Josef Demleitner meinen. Der Spiegel des Kochelsees war in der Nacheiszeit etwa 20 m höher, der dann durch Auswaschungen im Jahrtausend um ca 2,5 m sank. Von 1901 bis 1903 wurde der Seespiegel weiterhin durch Meloration um 1,3 m gesenkt. Ein wahrscheinliches Jahrhunderthochwasser setzte den Brunnenbacher 1899 etwa 90 cm unter Wasser. Seit der damaligen Absenkung milderte sich diese Gefahr etwas,

23. Ein Löffelbagger fraß den nun neuen Loisachlauf vom Kochelsee an Brunnenbach vorbei bis nach Schönmühl aus. Zwei Dampfmaschinen trieben einst das Ding an, damals ein Wunderwerk der Technik. Man hatte mit großen Schwierigkeiten besenders wegen untergegangenen Wäldern zu kämpfen. 1901 hatten die Arbeiten begonnen, 1903 war man dann am Ziel.

Scnlehaort am Koctietsee

24. Ein Bilddokument mit Seltenheitswertl 1903 war der Loisachlauf ausgebaggert, der Seespiegel senkte sich um ca 1,3 m. Zurück blieb eine stinkende Sumpflandschaft. In Türnpeln konnten die Fische mit der Hand gefangen werden. Das Foto zeigt die Bucht bei Schlehdorf. Die Pfeiler der Stege, die einst zu den Schiffhütten geführt haben, ragen aus der Sumpflandschaft heraus. Für die Kähne hatte man tiefere Wasserstellen zur Anlandung ausgesucht. Hierbei beachtenswert daß diese alle aus Brettern, wahrscheinlich vom Schiffbauer Samm waren und keine Einbäume mehr, die man sehr oft noch bis zur Jahrhundertwende benutzt hatte.

Gruß vom Kochelsee lOberb G ,.

25. Ein Motorboot anno 1903 auf dem Kochelsee, heute kaum zu glauben. Es war Pfarrer Josef Hartmann, den man als Pionier des Fremdenverkehrs hier in Koehel bezeichnen kann. Seine damaligen Vorschläge zur Hebung des Tourismus kann man sogar heute noch als weitschauend bezeichnen. Schon vor der Jahrhundertwende war er der Gründer des Verschönerungsvereins von Kochel. Unter seiner Initiative wurden die Fußwege in unseren Bergen angelegt und er fand im Schuhmacher Seybold einen Helfer, der ihn unterstützte.

26. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Dorfbild von bäuerlichen Anwesen geprägt. Links der Laischenhof, dabinter der Öttl, in Bildmitte der Valter noch in Richtung Süden, der 1912 neu gebaut wurde, anschließend der Pfarrhof, die Kirche und der Illn (Daser) .

Kochel Stranonpartio

27. Mit dem Bau der Neuen Kesselbergstraße 1893-1897 und der Weiterführung der Bahn von Penzberg nach Koehel gab es eine Bautätigkeit im Dorf, die in jüngster Vergangenheit nicht größer war. Der Traum aber mit Neubauten und deren Wiederverkauf hier das große Geld zu machen, verwirklichte sich nicht. Die Objekte wurden oft in wenigen Jahren mehrrnals mit Verlust verkauft und ließen diese Spekulationen langsam einschlafen. In dieser Zeit glaubte man auch, mit dem Baustil hoch hinausgehen zu können. Links das Geschäftshaus, jetzt Marksteiner, dahinter der Erhardbauer und die Dorfschmiede, wiederum dahinter mit Turm die 'Alpenrose'.

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28. Eine Vereinstätigkeit der Veteranen und Krieger läßt sich bis zu den napoleonischen Kriegen nachweisen. Die Kochler waren ehedem Mitglieder bei den Benediktbeurern. 1852 aber gründeten sie dann selbst einen Verein. Der damalige Pfarrer dürfte dazu der Initiator gewesen sein. Wir kennen jedoch keine Aufzeichnung über den Krieg 1866 mit den Preußen. Wesentlich mehr ist da über den Franzosenkrieg 1870/71 berichtet, der ja den Seltenheitswert harte, gewonnen worden zu sein. Teilnehmer kamen dabei zu großen Ehren, man nannte sie sogar Helden. Trotz des verlorenen Ersten Weltkriegs lebten Erinnerungen, verbunden mit Achtung gegenüber den Kriegsteilnehmern im Volk weiter. 1927 feierten die Kochler das 75. Stiftungsfest, verbunden mit Fahnenweihe.

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