Kochel a. See in alten Ansichten

Kochel a. See in alten Ansichten

Auteur
:   H. Demleitner sen.
Gemeente
:   Kochel a. See
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4817-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kochel a. See in alten Ansichten'

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29. Bei diesem 75. Stiftungsfest des Veteranen- und Kriegervereins Koehel wurde auf der Kramerleite vor dem jetzigen evangelischen Pfarrhaus ein Feldaltar errichtet. Die Alten können sich noch erinnern, wie es damals hoch herging. Es gab da welche, die dieses Fest noch tagelange nachfeierten. Schließlich aber verkarstete der Kochler Veteranenverein unter vermeintlicher Wahrung alter bereits überholter Traditionen. Mit den jungen Reservisten aber blühte neues Leben auf. Der Veteranen- und Reservistenverein ist heute einer der rührigsten im Dorf.

30. Es war der 'Historische Verein' der Kochler, der die Tradition an die Mordweihnacht von 1705 bei Sendling wahrte. Bereits schon lange vor der Jahrhundertwende zeigten sich die Kochler in der alten Tracht und rnit den einstigen Waffen bei den Aufmärschen zu den Oktoberfesten. 1906 nahmen sie auch beim Bundesschießen in München teil. Mehrere können auf dem Bild noch erkannt werden, bei den meisten aber muß man rätseln.

31. Eine bekannte Gestalt bei den Kochler 'Historischen' war mit seiner auffallend wuchtigen Figur, der alten Montur und mit dem Vorderlader der Hubervater von Obernach, der bei den Aufmärschen in München immer das G'schau bekam. Hier eine Aufnahme von ihm 1897 in München.

32. Die 'Historischen' von Koehel gruppierten sich hier zu einem Foto vor dem Schmied-BalthesDenkmal. Die Alten werden auf dem Foto, das gegen Ende der zwanziger Jahre aufgenommen sein dürfte, noch viele davon erkennen.

33. Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg! Kochler Kriegsteilnehmer auf Urlaub daheim.

34. Die Gründung der Königlich priviligierten Feuerschützengesellschaft Koehel war im Schicksalsjahr 1866, als das bayrische Militär zum 'Bismarckfang' ausgezogen war.Weil man halt nur Vorderlader hatte und es während des Kriegs gegen die Preußen gar oft regnete, das Pulver dabei naß wurde und versagte, schossen halt die preußischen Patronengewehre doch sicherer und vor allem schneller. Was dann dabei herauskam war eine furchtbare Schlappe für die tapferen Bayern. Verständlich, daß man sich da zusammentat und Aug und Hand fürs Vaterland übte. Beachtenswert aber diese Urkunde in der man phantasievoll der Seele Luft machte. König Ludwig II dabei, höchst oben, doch man dachte auch an die Notzeiten von 1705.

35. Nicht nur im vergangenen Jahrhundert hefteten die Schützen von Koehel Erfolg um Erfolg an ihre Fahne, auch in diesem mischten sie immer wieder bei Veranstaltungen des Landes, des Reiches und schließlich der Bundesrepublik an vordersten Plätzen mit. Hier im Foto Schorsch Nerz, der sogar einmal Landesschützenkönig wurde. Besonders beachtenswert aber die Sportpistolenschützen, die in der jüngsten Vergangenheit mit Ludwig Mayr, Martin Hagn, Sepp Finsterwalder und Sepp Seemüller ein ganzes Jahrzehnt ihre Gegner in Atem hielten. in dieser Zeit fünfmal Landessieger wurden und weiterhin auch beachtliche Plätze auf Bundesebene erkämpfen konnten.

36. Allgemein konnte man nach dem gegen die Franzosen gewonnenen Krieg von 1870/71 im Volk einen großen Aufschwung feststellen. Wirtschaft und Handel begarmen zu florieren, es wurde mehr verdient und wiederum auch verbraucht. Dies dürfte auch wesentlich die Trachtenbewegung von Miesbach um 1880 beeinflußt haben. Ein namhafter Förderer dieser neuen Tracht war der Kochler Schneider Mathias Huber, der der Erfinder der sogenannten Koehier Joppen gewesen ist, die sich in ganz Bayern und auch in Österreich einführten. (Graues Tuch mit grünem Stehkragen.) Schon in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nadelte er mit zwölf Gesellen und mehr an diesen Trachtenjoppen. Dann aber machten sie auch andere nach. Das Foto zeigt die Kochler Trachtier beim Festumzug anno 1907.

Gebir2.Straeht-Erhaltun~s-Verein in Kochet

37. Auch die Trachtler trafen sich zu einem gemeinsamen Foto beim Schmied-Balthes-Denkmal. Baron von Aufseß, der große Förderer dieses Vereins ist auf dem Bild auf der rechten Seite mit Hut und Flaum zu erkennen. Zeitlebens war er auf das Wohl und das Gedeihen des Vereins bedacht.

38. Der Geb-Trachten-Erhaltungsverein Koehel bei einem motorisierten Ausflug etwa um 1912. Das Fahrzeug dürfte der 'Faun-Lkw.' mit Anhänger des Fuhrunternehmers Biller gewesen sein, der erste LKW, der hier in Koehel stationiert war und dann im Ersten Weltkrieg beschlagnahmt wurde. Die Teilnehmer aber dürften den Fahnen nach doch verschiedenen Vereinen angehört haben. Bestirnmt war es damals eine Seltenheit, auf einem Motorwagen fotografiert zu werden.

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