Kochel a. See in alten Ansichten

Kochel a. See in alten Ansichten

Auteur
:   H. Demleitner sen.
Gemeente
:   Kochel a. See
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4817-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kochel a. See in alten Ansichten'

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69. Heute! Aber auch hier war die Zeit nicht stehen geblieben, neue Erkenntnisse erforderten eine Anpassung. 1958 entschloß man sich zum Neubau des Hofes, plante dabei den nun schon traditionell gewordenen Gasthof ein und nannte ihn 'Zum Jägerwirt'. Zu Vervollständigung kam dann noch 1984 der Bau des Nebenhauses mit Ferienwohnungen dazu, so daß man nun auch mit der Landwirtschaft verbunden von einem gesunden Betrieb reden kann. Auf dem Foto rechts der Jägerwirt, der Maibaum von Ort, und das Nebenhaus mit Ferienwohnungen.

70. Gestern! Die Alten erinnern sich noch wie man in den zwanziger Jahren den Badefreuden frönte. Hier Kochler beim WasserbalIspiel in der Seebucht bei der Segenfischer Schiffhütte. Im Hintergrund die Schiffhütte vorn einstigen 'Bad Kochel', bzw. St.-Anna-Heim.

71. Heute! Das 'trirnini' , 1972 als Musterfreizeitzentrum der Bayrischen Staatsregierung eröffnet, mit Hallenschwimmbad, Badegumpen römischer Art, Solariumwiese und Solariumkabinen, verbunden mit großem Ruheraum und Kinderspielbereich, sowie Allwetterwasserrutsche. Weiterhin ein Heißwasserbecken mit Massagedüsen und schließlich auch noch das Freischwimmbecken geheizt, mit dem Ausmaß 20/50 m. Angebaut auch noch eine Sauna mit medizinischen Bädern, ein Fitnis-Center und eine Kneippanlage , sowie auch ein FKK-Bereich. Ein gastronomischer Betrieb sorgt für leibliche Stärkung, mit der großen Wasserrutsche im Freibereich eine Anlage die zu den Spitzen gehört, wobei der Kochler Gemeinderat weiterhin besorgt sein wird, alle Neuerungen die einschlägig sind, wenn möglich, hier einzubauen.

Post Wa1chen ee I ,

72. Gestern! Die Post von Walchensee, bereits 1120 als Herberge mit Schiffhütte erwähnt. Mit dem Bau der Alten Kesselbergstraße 1492-1495 wurde sie 1494 zur Taferne erhoben, dann 1691 Poststation. 1901 wurde das Hotel hier auf dem Foto erbaut. Erwähnenswert auch, daß in der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs das Hotel als Lazarett getarnt, zum Sitz der Reichsleitung vorgesehen war, was in Verbindung mit dem Befehl 'Alpenfcstung' zusammenhing. Hier am Alpenrand wollte man sich mit den noch kampffähigen Divisionen einigeln, schließlich wieder hervorbrechen, um die Besatzer zu vernichten und so den Endsieg zu erringen, ein Traumgebilde, das in sich zusammenbrach.

73. Heute! Das ehemalige Hotel Post in Walchensee, jetzt ein Ferienhotel mit Eigentumswohnungen, die zum Teil selbst genutzt, aber auch vom Hotel vermietet werden können, ein Modell voll den jetzigen Ansprüchen angepaßt, jedoch bestimmt auch denen der Zukunft gerecht werdend.

74. Vorgestern! 1691 Ansiedlung eines Jägers in Urfeld, der zur Winterszeit, wenn die Straße nach Walchensee durch Lawinen verschüttet war, Pilger und Reisende mit dem Schiff dorthin brachte, auch der Jagd nachging und die Weidegründe des Klosters Benediktbeuern überwachte. Mehrere Generationen hausten dort mit diesem Auftrag. Die Säkularisation 1803 brachte hier eine Wende. Um 1870 wurde an Stelle des hölzernen Jägerhauses eine Gastwirtschaft errichtet, die sich 'Zum Jäger' nannte. 18931897 mit dem Bau der 'Neuen Kesselbergstraße' wiederum eine Änderung. Kurz nach der Jahrhundertwende errichtete man ein Hotel (siehe Foto). Nun nannte man sich 'Post und Jäger'.

75. Gestern! Wiederum erschütterten gewaltige Bauarbeiten die Stille der Walchenseebucht bei Urfeld. Mit dem Bau des Walchenseekraftwerkes wurde Anfang der zwanziger Jahre in der Nähe des Hotels das Einlaufwerk für den Stollen zum Wasserschloß errichtet. Der sich bald darauf einstellende Fremdenverkehr konnte aber wegen der Kürze der Saison keinen überschäumenden Gewinn abwerfen. Man mußte sich hier etwas anderes einfallen lassen. Es entstand ein Ferienhotel mit exklusiven Ansprüchen. Hier auf dem Foto Hotel 'Post und Jäger' Ende der zwanziger Jahre.

Herzogstand I. Oberbayern.

132 .,

76. Wer könnte über Kachel berichten und dabei den Herzagstand vergessen! Kenner behaupten immer wieder, daß die Aussicht von diesem Berg zu den schönsten in den ganzen Alpen überhaupt gehören würde. Hier im Bild links die Unterkunftshäuser, dahinter der Martinskopf und hinten rechts der Herzogstandgipfel. Diese Aufnahme dürfte um die Jahrhundertwende gemacht worden sein.

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