Korb in alten Ansichten Band 1

Korb in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gotthold Schwarz
Gemeente
:   Korb
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4782-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Korb in alten Ansichten Band 1'

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69. Gesangverein 'Sängerlust' Steinreinach beim 40jährigen Jubiläum am 14. Juni 1931 vor dem Gasthaus 'Lamm'. An der 1904 gewidmeten Fahne prangt der von den Festdamen gewidmete neue Wimpel. Der stärkste Verein des Freikorps war sehr rührig, und die Jubiläums-, Sommer- und Kinderfeste wurden regelmäßig abgehalten. Als man 1929 nach der Rückkehr vorn Ulmer Sängerfest mit leerer Kasse dastand, wurde spontan beschlossen, gleich am folgenden Wochenende ein Sommerfest abzuhalten. Festplatz wurde das Baugelände für die Urbanschule. Die Verhandlungen über eine Zusammenlegung der beiden Gesangvereine zogen sich über einen langen Zeitraum hin. Nach Ausfall des Dirigenten kam es am 24. Februar 1937 zu einem Zusammenschluß, und der neue Verein hieß von nun an 'Liederkranz Korb-Steinreinach' .

IU. Festzug aus Anlaß der Gründungsfeier des Musikvereins Korb durch das 'Vorderdorf am 8. August 1921. Die Festreiter mit Zylinderhut und Zipfelmütze führten den Zug an. Nach der Festdamengruppe folgten die Gastvereine, die bei ihrer Ankunft am Ortseingang abgeholt worden waren. Die Fahnenweihe fand zwei Jahre später, am 8. Juli 1923 in Verbindung mit dem Remsgaumusikfest, statt. Das am meisten angebotene Getränk bei den Festen in der Inflationszeit war ein sclbstgckelterter Most. Man versuchte mit allen Mitteln, das während des Kriegs darniederliegende Vereinsleben wieder in Schwung zu bringen. Um 1908 waren es die Steinreinacher, die mit den Bemühungen zur Gründung eines Musikvereins Erfolg hatten. Um 1920 regte sich in Korb der Wunsch, eine weitere Musikkapelle ins Leben zu rufen.

71. Kinderfest 1929. Der Sport- und Gesangverein Kleinheppach hatte beschlossen, ein Kinderfest zu veranstalten, Mit großer Begeisterung machte sich die Jugend an die Vorbereitungen. Die sieben Zwerge und andere Märchengeschichten wurden dargestellt und ein Schiff durfte im Festzug nicht fehlen. Die Kinder zogen die geschmückten Handwagen alleine. Die Kletterstange war mit allerlei Begehrenswertem bestückt. Dem ersten Kletterer reichte es vielleicht ein Taschenmesser, die Letzten mußten mit einer Wurst zufrieden sein. Der Festplatz war auf den freien Wiesen, hinter dem heutigen Rathaus. Im Laufe des kalten Winters 1928/29 haben die Vereinsmitglieder am Kleinheppacher Kopf ein Ehrenmal errichtet. Über dieses Ereignis hat Eugen Reinhard Buch geführt und berechnet, daß rund 1 100 freiwillige Arbeitsstunden dazu geleistet wurden.

72. Besuch aus Amerika im Jahre 1911. Johann Georg Singer gab einst seine Tätigkeit als Gemeindepfleger auf und richtete sich in der Heppacher Straße 53 eine Ölmühle ein. Anscheinend geriet die Einrichtung zu großzügig, und Singer entzog sich einfach den Unannehmlichkeiten, indem er sich über den großen Teich absetzte, um in Amerika sein Glück zu versuchen, was ihm dann auch gelang. Eine wohlgesinnte Tante regulierte den Schaden und sorgte dafür, daß die Frau mit den sieben Kindern nachziehen konnte. Vier von den Kindem, August, Max, Clara und Emilie, besuchten die alte Heimat einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg war ein Enkel in der US-Armee wieder auf deutschem Boden. Die jüngste der Auswanderer von 1890 namens Minnie (Wilhelmine) sang bis 1982, fast 98jährig, ihren Urenk

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