Korb in alten Ansichten Band 2

Korb in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Gotthold Schwarz
Gemeente
:   Korb
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5936-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Korb in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  >  |  >>

59. Schule Kleinheppach. Zum Erinnerungsfoto hatten sich 58 Schüler eingefunden. Lehrer Hermann Reyher war 1928 nach Kleinheppach gekommen. Gleich im ersten Jahr seiner Tätigkeit hat er die Strenge eines eisigen Winters miterlebt. Der betagte Herr erinnerte sich 92jährig noch lebhaft daran, wie er mit den Kindern hinter der Bahnschleife hergezogen sei. In Kleinheppach war es etwas ganz Neues, daß die Schule sich singend mit Winterliedern beim Schneeräumen beteiligte. Die Schulbehörde beabsichtigte 1932, die Kleinheppacher Schule abzubauen und die Schüler jahrgangsweise in Korb einzugliedern. Die Gemeinde Kleinheppach wehrte sich dagegen mit allen Mitteln. Wortführer war Schulleiter Reyher. Als während des Krieges kein Lehrer zur Verfügnng stand, mußten die Kinder notgedrungen in Korb zur Schule, Nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebs im Herbst 1945 wurde die Kleinheppacher Schule längere Zeit einklassig weitergeführt.

60. Schulausflug mit der Kleinheppacher Oberklasse zum Rechberg um 1929 mit Lehrer Hermann Reyher. Herr Reyher betteute von 1928 an die Schule als einziger Lehrer für alle sicben Jahrgänge bis in die Kricgszcit hinein. Einer beabsichtigten Auflösung der Schule ist er 1932 erfolgreich entgegengetreten. Seine einstigen Schüler erinnern sich an die zahlreichen, von ihm organisierten, Schulausflüge. Meist waren damit lange. ausgiebige Fußmärsche verbunden. Das 'Kleingeld' war für solche Lustbarkeiten immer spärlich geflossen. Hier, wie auch anderswo im Lande, wurde für den Schulbetrieb nicht alIzuviel Geld ausgegeben, Die Kinder hatte man lieber als Hilfen in Haus und Hof als beim Lehrer in der Schule sitzend. Entsprechend war in früheren Zeiten auch der Schulmeisterslohn. An vielen Stellen zeugen Sprüchlein aus der Vergangenheit, wie das vom armen Dorfschulmeisterlein, von der Geringschätzung der Schule.

61. Schulausflug der Kleinheppacher Schule anfangs der dreißiger Jahre. Die Vesperpause hielt man im Freien inmitten der Natur. Wahrscheinlich fotografierte Lehrer Hermann Reyher. Seine Frau sitzt inmitten der Schülerschar. Es waren die älteren Schüler, die 'ausfliegen' durften. Nur eine der Jüngeren durfte ausnahmsweise mit, und man mußte ihr die Sachen tragen helfen. Gut benagelte Schuhsohlen und die Stolpereisen sollten dem schnellen Verbrauch des Sohlenleders entgegenwirken. Mindestens um die dreißig, manchmal auch fast vierzig, Schuhnägel, sind zu zählen. Lehrer Reyher stammte aus Bezgenriet. In dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern oder Geschwister wurde einmal ausgiebige Rast gehalten, und alle fanden für zwei Nächte lang dort Unterschlupf. So wurden die Schulausflüge auf verhältnismäßig einfache Art gesraltet, und sie waren immer erlebnisreich. Die Unkosten mußten überschaubar bleiben.

62. Der Jahrgang 1919/20 feierte seine Konfirmation am 2. April 1933. Pfarrer Gerhard Krieg wirkte nur fünf Jahre in Korb, von 1928 bis 1935. Die Angehörigen dieses Jahrgangs hatten alle drei bestehenden Schulhäuser und etliche Lehrkräfte kennengelernt. 1970 konnte Rektor Gottlob Ernst in alter Frische mit diesem Jahrgang im Kronensaal die 50er Feier miterleben. Herr Ernst hatte damals gerade das Korber Heimatbuch fertiggestellt, und es war ihm 1969 die Ehrenbürgcrwürdc verliehen worden. Herr Ernst war auch in Deckenpfronn seit 1956 Ehrenbürger. Er hatte für seine Heimatgemeinde Deckenpfronn das überaus wertvolle Buch '6000 Jahre Bauerntum im oberen Gäu' und ein Ehebüchlein verfaßt. Sein Werk hat für den im Krieg zu zwei Dritteln zerstörten Ort große Bedeutung erhalten. Beide Gemeinden gedachten am 5. März 1994 zum 100. Geburtstag ihres 1975 verstorbenen Ehrenbürgers. Ihm zu Ehren hat die Schule in Deckenpfronn den Namen 'Gottlob-Ernst-Schule' erhalten.

63. Das alte Schulhaus neben dem Rathaus stand für den Schulbetrieb seit 1845 zur Verfügung. Steinreinach hatte sein eigenes Schulhaus. Das Korber Schulhaus wurde im Laufe der Zeit den verschiedensten Bedürfnissen angepaßt. Im Erdgeschoß und im ersten Stock befanden sich viele Jahre lang je zwei Schulsäle. Der Rektor bewohnte das zweite Obergeschoß, und die Unterlehrerinnen oder Provisoren fanden im Dachstock ein Plätzchen. Später wurden die unteren Räume von der HJ benützt, und ab 1940 waren französische Kriegsgefangene dort untergebracht. Nach dem Krieg zogen Heimatvertriebene dort ein, und allmählich belegte die Gemeindeverwaltung das ganze Haus. 1989 wurde das hohe Haus seiner Urngebung angepaßt. Das Bild stammt aus einer gemächlicheren Zeit. Ein Kuhwagen belebt das Straßenbild, und Küfermeister Reinhardts Holzvorräte passen gut in die Landschaft. Verkehrshindernisse sind beide noch lange nicht. Zu dieser Zeit wurden noch über sechshundert Kühe im Ort gehalten.

64. Jahrgang 1922/23 zur Erinnerung an die Konfirmation mit Pfarrer Eberhard Beek. Während der schulpflichtigen Zeit dieses Jahrganges waren wenige Lehrerwechsel. Pfarrer Beek war in Korb von 1935 bis 1947. 1929 bis 1945 war Emst Eisenbraun Schulvorstand. Oberlehrer Ungerer wirkte von 1908 bis 1937 als ständige Lehrkraft. Schon 1894 war er Lehrgehilfe in Korb, und im Krieg holte man ihn als Pensionär wieder. Es wird femer von ihm berichtet, daß er sich als Organist und Chorleiter einen Namen gemacht habe und daß er nie krank gewesen sei. Lehrer Karl Feeser kam am 10. März 1927 nach Korb. Er hatte seine Wohnung und die Unterklassen im Steinreinacher Schul

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek