Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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9. Im Jahre 1910, als dieses Bild aufgenommen wurde, war der Schwanenmarkt noch ein richtiger Platz; ebenso der stille Bereich der Alten Kirche. Der Brunnen, eine Stiftung des Kommerzienrats Müller-Brüderlin, entstand 1905. Links noch das Weißwarengeschäft von Jakob Leven, das 1914 dem Dhein-Haus Platz machte. In der Mitte das Buschhüterhaus der Gaststätte Jordan.

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10. Eins der schönsten Krefelder Häuser am Schwanenmarkt gehörte länger als ein Saeculum der Familie Hch. Müller Johs. Sohn. Es stammte aus dem Jahre 1740. Unser Bild von 1912 zeigt das Gebäude noch ohne die aufdringlichen Attribute des Textilgeschäfts. Das Haus stand der Stadtsanierung im Wege.

11. Im Jahre 1928 verschwand der verkommene Baublock vor der Alten Kirche, Seitdern bot sich zwar der 1472 entstandene spätgotische Turm dem Auge in seiner ganzen Schönheit dar, doch büßte der einstmals abgeschiedene Kirchbezirk viel von seinem Reiz ein. 1951 stürzte der vom Luftkrieg schwer gezeichnete Turm zusammen.

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12. Schon 1910 präsentierte sich die Hochstraße als ein einziges großes Kaufhaus. Auch ir dem hier gezeigten Abschnitt reihten sich die Schaufenster wohlbekannter Geschäfte Kammen, Kirschgens, Lion, Passarin, der 'Wilde Mann', die Kleinsche Buchhandlung Gebrüder Sinn. Doch was bedeuten die schönsten Schaufenster gegen den mit Stativ une schwarzem Tuch hantierenden Photographen? Ladenschwengel und Polizisten, Herr schaften und Gesinde, alles scheint nur darauf erpicht, auf die Platte zu kommen.

13. Dieselbe Szenerie in den A ugen eines Künstlers. Auffallend der Kuppelbau des 'Wilden Mannes'. Der Gasthof bestand schon, als das Schießpulver noch nicht erfunden war. 1928 richtete sich in dem Hause ein Textilgeschäft ein. Die Lampengirlande links gehörte zu dem Krefelder 'Paradies der Damen', dem Modehaus S. Dannenbaum.

Krefeld - Hochstras e . /

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14. Als der Photograph 1907 diesen Bliek in die Neußer Straße festhielt, konnte ein Schutzmann noch ungefährdet auf der Fahrbahn posieren. Die vorbeikommenden Droschken und Pferdekarren waren an den Fingern zu zählen. Alle Viertelstunden klingelte die 'Elektrische', die seit der Jahrhundertwende keiner Gäule mehr bedurfte, das Trottoir der Hochstraße entlang.

15. 'Wie gefällt Dir der Sticklenbrock? " fragte am 25. August 1911 die Absenderin dieser Karte ihren Sohn in Bayern. Damals war das Bronzebild sechs Wochen alt. Es stand am Schnittpunkt von Lindenstraße und Südwall, vor dem Hause des Juweliers Peter Oediger. 1938 suchte Stick1enbrock sich einen anderen Standort: Südwall Ecke Breite Straße. Zwei Jahre später wanderte er in den Schmelzofen. 1957 kehrte er, neu gegossen, auf den Südwall zurück, dieses Mal in die Nachbarschaft des Ostwalls.

Crefeld. - Weber-Denkmal.

16. Mit verräucherten Kneipen und Tingeltangelbühnen war die Neußer Straße jahrzehntelang das Vergnügungsviertel für Weber, Färber und Reservisten. Der Torbogen links führt in das 1890 eröffnete Stadtbad, das einst zu den vorbildlichsten deutschen Badeanstalten gehörte. Das Photo entstand 1905.

17. Mit einem Rosenstrauß erfreute die jüngste Tochter des Oberbürgermeisters Johansen den Reichspräsidenten von Hindenburg, der im März 1926 die von der Besatzung geräumten Städte besuchte. Mit großem Gefolge von Ministern und Staatssekretären fuhr das Staatsoberhaupt durch begeistert winkende Menschenspaliere zu einer Freudenkundgebung in der Stadthalle.

Hauotbahnhof

18. Mit der Hochlegung der Gleiskörper erhielt Krefeld 1907 einen neuen Bahnhof. Die Staatsbahn hatte tief in die Tasche gegriffen, hatte an Marmor und Glas, an Schrniedeeisen und Jugendstilornamenten nicht gespart. Mancher Krefelder hätte lieber ein weniger monumentales als ein der Maßstäblichkeit des Stadtbildes angemessenes Bauwerk gesehen.

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