Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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29. Der Ostwall 1930, wie er in der Erinnerung der älteren Generation fortlebt: viel Atmosphäre, wenig Hektik, keine Baustellen, keine Treppen in die Unterwelt. Links das im Krieg untergegangene Café Cornelius, gegenüber das altrenommierte Colonlalwarenund Delikatessengeschäft Ernst von Elten. 1825 hatte sich hier die Post niedergelassen. Das schöne Haus fiel kürzlich dem Verkehr zum Opfer.

30. Das Gesellschaftshaus des 'Vereins' entstand 1874. Schönster Schmuck des Festsaals waren die Gemälde Friedrich Il. und Wilhelm 1. Die Räume des Vereinshauses waren vorzugsweise den Mitgliedern und deren Familien vorbehalten. Doch standen sie, wenn es um vaterstädtische Belange ging, auch dem Oberbürgermeister zur Verfügung. So an Kaisers Geburtstagen, bei der Enthüllung vaterländischer Denkmäler, der Einführung des Husarenregiments, der Eröffnung des Rheinhafens und der Rennbahn, so an vielen anderen stadtgeschichtlich denkwürdigen Tagen.

31. Für die Hochzeitsgesellschaft, die sich am 20. Juni 1914 auf der Terrasse des 'Vereins' dem Photographen stellte, schien das bürgerliche Zeitalter noch in Ordnung. Sechs Wochen danach brach der Weltkrieg aus. Das Brautpaar hieß Herbert Kauert und Hanny Duhr. Die Gäste vertraten meist altbekannte Krefe1der Familien: von Elten, De Greiff, Hollender, Jentges, Kirdorf, Kniffler, von Rath, Schroers und andere.

Hotel C-;'felder Hof

32. Als am Heiligen Abend 1911 der Crefelder Hof die ersten Gäste aufnahm, war Krefeld mächtig stolz auf das portikus-geschmückte großstädtische Hotel. Sechs Häuser und einige Schulbaracken hatten dafür verschwinden müssen. Wer hätte damals gedacht, das festgegründete Haus werde nach wenigen Jahrzehnten wieder abgetragen! 1968 nahm ein Warenhaus seinen Platz ein.

33. Der Parkhof in den zwanziger Jahren. 1910 hatte die Stadt die überalterten Häuser auf dem heutigen Theaterplatz gekauft und abgerissen, um dort einen Musentempel hinzustellen. Als der Krieg die Pläne durchkreuzte und der Platz verödete, verpachtete man ihn 1922 auf zehn Jahre an den Kaufmann Gerhard Anton Stübben, der darauf von dem Architekten Prof. Biebrieher ein Café-Restaurant bauen ließ. Konzerte, Kleinkunstbühne und späte Polizeistunde sicherten der Gaststätte Sympathien und Zulauf.

34. Die De-Greiff-Säule - hier im Jahre 1931 photographiert - galt dem Gedenken an Cornelius De Greiff, den 'Wohltäter der Stadt', der 1863 seine Mitbürger mit einem splendiden Testament überrascht und beschämt hatte. Der Geburtstag des zu Lebzeiten als knickerig angesehenen Mannes gestaltete sich noch lange Jahre zu einem Fest, an dem die Vaterstadt innigen Anteil nahm.

35. Der Bankier Gustav Molenaar (1811-1864) baute 1852 die schöne klassizistische Häusergruppe 'am Platze des Mühlen- und Jungfernweges'. Er war Inhaber des ersten Krefe1der Bankhauses, das sein Vater begründet hatte. Die im linken Flügel untergebrachte Bank machte 1877 der Reichsbank Platz. 1907 zog die Stadtsparkasse dort ein, 1927 die Steuerkasse. Auch der erste Kommandeur des Husarenregiments und der erste Krefelder Polizeipräsident haben in dem Hause gewohnt. Die vom Krieg verschonte Fassade fiel voreiligen Stadtverbesserern zum Opfer.

36. Als 1894 das Kaiserliche Postamt am Ostwall die hinter Schnitzereien und Butzenscheiben verschanzten neunzehn Schalter auftat, war die Öffentlichkeit des Lobes voll. Nur schade, so war zu hören , daß ein mit Kuppel und hochgebauter Fassade auftretendes Haus sich nicht mit einem freien Platz hatte umgeben können! Die Fassade überstand den Krieg; Kuppel und Fahnenmast kamen abhanden.

37. Eines der schönsten Beispiele klassizistischer Krefelder Bautradition fand sich Ostwall Ecke Moerser Straße, hier 1905 photographiert. In dem Eckhaus Ostwall 246 wohnte Witwe Maria Sohmann, geboren Stinnes. 1918 quartierte sich dort der Kommandeur des vierten belgischen Armeekorps ein. Das elegant in die Moerser Straße überleitende Achtfensterhaus gehörte dem Wollwarenfabrikanten Kommerzienrat Heinrich Müller-Brüderlin,

38. Bis zum ersten Weltkrieg war Krefeld eine schwärmerische Garnisonsstadt. Militärische Schaustücke setzten farbige Akzente ins Stadtbild. So 1913, als das Husarenregiment den hundertsten Geburtstag beging. Hier Oberbürgermeister DI. Johansen rnit einer Offiziersabordnung Ostwall Ecke Moerser Straße.

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