Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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39. Eine junge Frau und zwei Geschwister in schöner Harmonie zu Füßen eines Obelisken. Die Gruppe symbolisierte die Sorge der Stadt um Wohltätigkeit und Schulwesen. Das Denkmal, 1905 von Gustav Rutz geschaffen, galt dem Samtfabrikanten und streitbaren Beigeordneten Ludwig Friedrich Seyffardt (1827-1901). Es stand in den Anlagen am Ende des Ostwals. Die Bronzegruppe kam abhanden. Als die Polizeidirektion sich auf dem Ostwall breitmachte, wanderte der Obelisk zum Philadelphiahaus.

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40. Mit seiner zarten Gliederung war das Haus Nordwall 35, an der Lohstraßenecke, die Verkörperung der romantisch-klassizistischen Stilepoche. Solche Häuser gaben dem Krefelder Stadtbild - wie Wolfgang Bangert es ausdrückte - die zurückhaltende Note wohlverwahrter Bürgerlichkeit. Der Bau entstand kurz nach 1840 und war bis 1870 Wohnhaus des ehemaligen Reichsfinanzministers Hermann von Beckerath.

41. Als man mit der Krefelder Eisenbahn noch nach St. Tönis und zum Hülser Berg dampfte, hieß sie 'Schluff' und regte den Volkswitz zu heiteren Geschichtchen an. Am 1. November 1870 war der erste Zug mit bekränzter Lokomotive in den Bahnhof Nord eingefahren. Hier die Station um die Jahrhundertwende. Ihren großen Tag erlebte sie am 20. Juni 1902, als das deutsche Kaiserpaar zum Besuch der Seidenstadt hier eintraf.

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42. In der Drießendorfer Straße hielten zu Anfang des Jahrhunderts dörfliche und städtische Bebauung einträchtige Nachbarschaft. Das abgebildete Haus Nummer 44 war ursprünglich ein Weberhaus. Später ließ sich ein Kohlenhändler darin nieder. 1923 baute man an dieser Stelle den Milchhof. Obgleich ihn eine Zeitung kürzlich noch als 'eine der modernsten ernährungswirtschaftlichen Einrichtungen' apostrophierte, ging es ihm vergangen es Jahr nicht anders als dem Weberhaus.

43. Der Nordwall am 2. April 1906 in Erwartung des Husarenregiments. An diesem Tage leuchtete die Stadt in Samt und Seide: ein nie gesehenes Farbenspiel, ein Gepränge von Teppichen und Fahnen, ein Meer weißgrüner Wimpel!

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44. Seidengewebter Kartengruß, 1899. Rechts das Stadtwappen mit dem heiligen Dionysius. Mit solchen gewebten Miniaturen empfahl Krefeld sich gern als Seidenstadt. Hier die Justiz noch ohne Landgericht. Der monumentale Bau mit der Kupper schloß sich erst nach dem ersten Weltkrieg an.

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45. An das heute fast vergessene Kurhaus im Stadtgarten knüpften sich einst große Hoffnungen. Es entstand 1892, nachdem im Hülser Bruch eine Mineralquelle aus der Erde gesprudelt war. Würde Krefeld in die Reihe der Badestädte eintreten? Wirklich konnte man eine Zeitlang ältere Herrschaften, Krefelder Heilwasser trinkend, durch den Stadtgarten wandeln sehen. Die Quelle versiegte. 1960 setzte sich eine Schule an die Stelle des Kurhauses.

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46. Kapellmeister Heinrich Blättermann mit dem Städtischen Orchester im Jahre 1900. Das Orchester war 1854 als 'Crefelder Kapelle' zusammengetreten. Im Sommer spielte man in Gartenwirtschaften, im Winter in Königsburg und Stadthalle. 1896 zahlte die Stadt erstmals einen Zuschuß von sechsunddreißighundert Mark. Die abgebildeten Musiker hatten 1902 die Ehre, unter Gustav Mahler dessen Dritte Symphonie uraufzuführen.

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47. Mit drei Standbildern gedachte Krefeld die Erinnerung an den ersten Hohenzollernkaiser festzuhalten. Keines hat die Zeit überdauert. Das hier abgebildete Monument stand seit 1880 im Stadtgarten. Aber weder Standort noch Gestaltung überzeugten. Als nach dem Krieg die Bagger den invaliden Kaiser wegräumten, weinte ihm niemand eine Träne nach.

48. Als die Seidenstadt 1906 Garnisen wurde, schlugen die Herzen der Mädchen und der patriotisohen Schwärmer höher. Bei dem Zuschnitt der Husarenuniforrnen schien ein ungarischer Couturier am Werk gewesen zu sein: Hellgrüner Attila mit weißen Schnüren, schwarze Reithose, schwarze Pelzrnütze mit rotem Kolpak und weißer Fangschnur, weißes Bandolier und schwarze Säbeltasche; die Gäule trugen grüne Schabraeken mit rotem Besatz.

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