Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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Gruß aus der Garnison CREFELD

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49. Der Kommandeur, der das Husarenregiment in die Seidenstadt einbrachte, hieß Oberstleutnant von Storch. Der 'Kladderadatsch' griff die Pointe sofort auf: 'So viel stramme Jungens hat der Storch noch nie an einem Tag nach Krefeld gebracht'. Solche Witzeleien mußten sich die schmucken Reiter oft anhören,

Krefeld. Neue Kasernen.

50. Die Stadt hatte sich nicht lumpen lassen, hatte unweit des Kempener Feldes Unterkünfte, Stallungen, Proviantamt, Lazarett und Kasino erstellt. Die Baulichkeiten standen dem Straßenbild nicht übel an. Doch schoß eine Zeitung gewiß übers Ziel hinaus, wenn sie mutmaßte: 'Hier wird der Soldat sein gemütliches Elternhaus nicht allzusehr vermissen'.

Kreield.

Husaren-Kaserne.

51. Die Tradition der Krefelder Husaren ging auf das von dem napoleonischen Marschall Murat gegründete 'Jäger-Regiment des Großherzogtums Berg' zurück. Beheimatet war die Truppe in Düsseldorf und Münster. In der Regimentschronik stehen die Namen Königgrätz, Mars la Tour und Gravelotte ehrenvoll verzeichnet.

52. So hübsch es anzusehen war, wenn eine Husareneskadron in ihren schmucken Uniformen zum Egelsberg ausritt, so eintönig lief des Dienstes gleichgestellte Uhr ab. Doch haben Rekruten und Aspiranten in den Mannschaftsstuben am Bissingplatz auch manche ausgelassene Kneipe abgezogen.

CREFELO. rtoseren-Reserne ;/"/~,i II

53. Am 2. August 1914 vertauschte das Regiment die 'Fähnlein an den Lanzen' und die farbige Montur mit dem grauen Waffenrock. Auf dem Ostwall winkte eine schweigende Menschenmenge den ausrückenden Reitern, von denen dreihundertneunzehn nicht mehr in die Heimat zurückkehren sollten, zum Abschied zu. Hier die mit Landsturmmännern belegte Kaserne im Jahre 1916.

54. Der Westwall im Jahre 1900; Blick vom Turm der Liebfrauenkirche. Das Stadtbild war damals gerade um einige stolze Bauwerke reicher geworden: Josefskirche (1890), Amtsgericht (1892), Turm der Dionysiuskirche (1894), Hauptpost am Ostwall (1894), Renaissanceflügel Rathaus (1894), J ohanneskirche (1894), Kaiser- W ilhelm-M useum (1897), Wasserturm Gladbacher Straße (1898), Blumenthal (1898), Markthalle (1900).

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55. Als gegen Ende des vorigen Jahrhunderts das Rathaus weitere Amtsstuben nötig hatte, beschlossen die Stadtväter, dem alten Stadtschloß einen schloßartigen Renaissancebau an die Seite zu setzen. Unser Bild ist von 1898.

56. Das Renaissance-Rathaus vor dem ersten Weltkrieg. Sehr schön die reich ornamentierten Giebelfelder, die mitsamt dem wilhelminischen Adler 1944 verloren gingen. Auch der Tritonenbrunnen mit der Neptunfigur ist dahin, ebenso der eiserne Zierrat rundum. An der Straße hinter Pfeilern und kunstreichem Gitterwerk der stille Bezirk des Rathausgartens.

57. Dieses Bild von 1913 zeigt, wie die Häuser der einstigen Weststraße den Bliek auf das Rathaus verstellten. 1860 hatte die Stadtbehörde das Palais der Familie Von der Leyen für 25000 Taler gekauft und zum Rathaus bestimmt. 1865 genehmigte sie sich zum Preise von 764 Talern zwei Adler für das Gesims und für 108 Taler ein Dionysiuswappen über dem Portal.

58. Wahlpropaganda Anno dazumal. Die Karte trägt den Poststempel 'Crefeld 19.2.01.' Sie personifiziert die drei Wählerklassen. Oben rechts ein Arbeiter bei der öffentlichen Stimmabgabe. Das Klassenwahlrecht sicherte Wählern, die (190 l ) mindestens 3 225 Mark Steuern zahlten, bestimmenden Einfluß auf die Stadtpolitik.

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