Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

? ? _ ~ ~ ? "'" ? 4 ,~_

- -. -... -, "'-' -~~., "'. "'.-';:""""" ":.,.Á':"~~ .,~- -- .? H

59. Verrückte Zeiten, als man mit Millionen aus der Westentasche bezahlte und die Stadt selbst Geld fabrizierte! Auf der Höhe der Inflation, im Dezember 1923, gab Krefeld Zwanzig-Billionen-Scheine aus. Die Fünfundzwanzig-Pfennig-Scheine, mit denen es 1917 angefangen hatte, waren die hübschesten. Sie hatten dem Volk aufs Maul geschaut: Et es den Osel en de Wält, vue! Papier on wenig Jä!d!

Konserualorium

60. Im Hause Westwall96 - hier in einer Aufnahme von 1910 - wurde von 1896 bis 1942 musiziert und Musikwissenschaft gelehrt. Die Gründung des Konservatoriums geht auf den Komponisten Heinrich Gottlieb Noren zurück. Zum Lehrkörper gehörten viele stadtbekannte Musiker, so Cruciger, Müller-Reuter, Ofterdinger, Pieper, Waltz. 1906 nahm das Institut den Namen 'Städtisches Konservatorium der Musik' an.

61. Die Blumenstraße hat sich ihr Alt-Krefelder Kolorit über den Zweiten Weltkrieg hinaus bewahrt. Sie entstand in der vorigen Jahrhundertmitte bei der siebenten Stadterweiterung. Das Bild zeigt den Straßenzug 1906, noch ohne Begrünung.

62. Kirmes auf dem Carlsplatz, 1893, als der Pnotograph seine Zelte noch Wand an Wand mit dem Amerikanischen Velocipeden-Circus aufschlug. Vorne Sonnenschirme, Strohüte und geschnürte Damen, links an der Ecke die Gastwirtschaft Theodor Faßbender, im Hintergrund die Dionysiuskirche noch mit altem Turm.

63. Fritz Hartes, Bäckermeister, Vater des unvergessenen Zentrumsschwergewichts Jupp Hartes, schwang 1899 das Narrenszepter über dem berauschendsten Rosenmontagszug, den Krefeld je gesehen hat. Eine auf Seide gedruckte Postkarte mit seinem Konterfei gibt eine Vorstellung davon, zu welcher Prachtentfaltung sich Krefeld damals aufschwang.

.,/.

64. Die letzte Fronleichnamsprozession auf dem Carlsplatz. 1894 requirierten die Bauleute den schönen Platz, der jahrzehntelang die stimmungsvolle Kulisse für Kundgebungen und Schaustellungen abgegeben hatte, für den Neubau des Museums.

65. Ein melancholisches Bild: die menschenleere Wiedenhofstraße, ein Panjewagen der Wehrmacht, ein Häuserblock, den die Kriegsfurie bald darauf dem Erdboden gleichmachte. Der gesamte Baubestand - so auch das hinter dem Fahrzeug sichtbare Möbelhaus Hugo Schmitz - war eng mit der Jakobstraße verzahnt.

66. Kaiserliche Postkutsche 1914 vor dem Hause des Damenschneiders Koppenburg, Westwall 21. Trabte der Wagen um die Ecke, blies der Postillion kurze Signale. Jedermann hatte ihm - so befahl die Obrigkeit - auf den Stoß in das Horn auszuweichen; doch hörte man gern zu, wenn er auf dem Wege zur Bahnpost mit einer Strophe die Poesie vergangener Tage zu wecken suchte.

Kreleld. ?~ v!v.vivv rJ;Y ti I ./'. //

"cr1a~ L311Jhcrt Hccktnaun. Kref9d.

67. Der Bereich zwischen Tannen- und Roßstraße war Mitte vorigen Jahrhunderts noch wüst und leer. Zur Corne1iusstraße kam es im Anschluß an die 1883 erbaute 'Königliche Webe-, Färberei- und Appreturschule'. Die Josephskirche gibt es seit 1890. 1m Jahre 1905, als unser Bild aufgenommen wurde, war dort der spätere Weihbischof Dr. Hermann Sträter Pfarrer,

CREFELD. Königl. Webeschule.

68. Die Webeschule vor dem Ersten Weltkrieg. Mit dem Bau des Hauses im Jahre 1883 begann der Aufstieg zu einer der bedeutendsten Seidenschulen der Welt. 1943 brannte das Gebäude aus; dabei fiel auch der Gemäldezyklus 'Geschichte der Seidenweberei' von Prof. Albert BaUT der Vernichtung anheim.

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek