Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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69. Familienfoto Ritterstraße 279, als Postkarte 1911 nach Steyl verschickt. Der Bäcker Heinrich Hölters mit Frau, Kinderschar, Dienstmädchen und Gesell vor seinem Kramladen mit den altvertrauten Emailleschildern Maggis Würze, DI. Thompsons Seifenpulver, Kathreiners Malzkaffee. Die Bewohner des Mietshauses gingen ärmlichen Tagewerken nach: Eisenbahnstationsdiener, Fabrikweber, Färber, Hausdiener, Hilfsschaffner.

70. Der Albrechtsplatz erhielt seinen Namen lange bevor dort 1868 das erste Haus gebaut wurde. Er erinnert an den Hohenzollern Albrecht Prinz von Preußen (1809-1872), der Krefeld wiederholt besucht hat. Mit dem Brunnen und der schönen Umgitterung gehörte der Albrechtsplatz zu den stimmungsvollen Szenerien des Stadtbildes,

71. Die Fronleichnamsprozession durch die Innenstadt bot in früheren Jahren ein so imposantes Schauspiel, daß sie als Motiv für Ansichtskarten diente. Die abgebildete Karte wurde 1909 verschickt. Drei wiederkehrende rheinische Feste, so behauptete der Volksmund, müsse man erlebt haben: den Kölner Karneval, das Neußer Schützenfest und die Krefelder Fronleichnamsprozession.

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72. Als der Nauenweg noch weitab von der Stadt lag, war der 'Alte Fritz' eine beliebte Gartenwirtschaft, wo von hohem Postament ein Standbild des Preußenkönigs auf die Kaffeegaste herabblickte. Auf der 1904 geschriebenen Karte grüßt der Absender stolz aus 'Krefeld, der zukünftigen Garnisonstadt 1. Klasse'.

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73. Der Dionysiusplatz vor dem Zweiten Weltkriege; links das noch bestehende Gasthaus Schweppe. Das Marienmal (. .. die vielen Wasser der Trübsal konnten nicht auslöschen die Liebe zur Dir, 0 Maria!) modellierte der Frankfurter Bildhauer W. Ohly, Der Brunnen war ein Beitrag der Krefelder Katholiken zur Verschönerung des Kirchplatzes. Weihbischof DI. Sträter, bis dahin Pfarrer an St. Joseph, gab die Anlage 1922 in die Obhut der Stadt.

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74. Diese Karte wurde 1909 gedruckt und im Januar 1910 mit der Post verschickt. Sie nahm die Zukunft vorweg. Erst 1911, als in Düsseldorf eine Luftschiffhalle gebaut worden war, bekam Krefeld die ersten Zeppelinbesuche.

Vorderer Teil des Cafés

75. Im Hause Friedrichstraße 2 - heute Schuhhaus Deichmann - harte Louis Be1tz dreißig Jahre ein renommiertes Hotel geführt. 1913 ließ der Kommerzienrat Kaiser aus Viersen die Ecke abreißen und dort das 'Kaiserhaus' bauen. Anschließend verlegte die Witwe Wellenstein ihr Café Bristol von Rheinstraße 94 in den ersten Stock des Kaiserhauses. Unser Bild zeigt das Café im Jahre 1914.

76. Der englische Name Bristol fiel 1915 einer patriotischen Kampagne zum Opfer. Man ging nicht mehr ins 'Bristol', sondern in den 'Deutschen Kronprinz'. Man schrieb nicht mehr 'Café' sondern 'Kaffee', und Witwe Wellensrein lud zu Neujahr nicht mehr zum 'Souper', sondern zum einem 'Neujahrsabendessen' ein. Als nach dem Krieg auch der 'Kronprinz' in Mißkredit kam, machte er einern 'Kaffee- und Weinhaus Rheinland' Platz.

77. Der preußische König am 10. Juni 1763 auf dem Wege zum Hause der Brüder Von der Leyen, deren Manufakturen er hoch schätzte. Friedrich hatte - in Begleitung des Kronprinzen und des Herzogs Ferdinand von Braunschweig das Schlachtfeld an der Hückelsmay besucht und anschließend die Dionysiuskirche besichtigt, deren Bau nicht zuletzt seiner tatkräftigen Förderung zu danken war. Auf unserem Bild ist eine kleine Mogelei zu entdecken: der Kirchturm wurde erst einige Jahre nach Friedrichs Besuch fertig.

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78. Im Jahre 1927 gründete Max Brauer im Hause Friedrichstraße 7 ein Kaffee- und Schokoladehaus. Das bald darauf im ersten Stock eröffnete 'Café Bauer' gehörte zehn Jahre lang zu den beliebten Treffpunkten in der Innenstadt.

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