Krefeld in alten Ansichten Band 1

Krefeld in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3007-3
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 1'

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KREFElD

Rheinstra8e

79. Wenn 1913 der Photograph auf der Rheinstraße sich mit einem 'bitte recht freundIich' aufbaute, vergaß sogar die Straßenbahn das Weiterfahren. Links das Café Bristol wanderte 1914, einem Hansa-Café Platz machend. ins Kaiserhaus ab. Nebenan das Feinkostgeschäft - damals sagte man noch Colonialwarenhandlung - Josef Buchholz. In dem Eekladen rechts unterhielt LP. Kayser Sohn sein 'Galanterie- und Luxuswarengeschäft'.

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80. Das Auge des Gesetzes wacht. Als Carl Wolbrandt, erster Direktor der Kunstgewerbeschule, im Jahre 1902 diese Karte schrieb, gaben in Krefeld hundertsieben Polizeisergeanten teils I. und teils Il. Klasse acht, daß kein Nachtschwärmer den Schlaf der Gerechten störte,

81. Von 1883 bis 1901 fuhr man per Dampf nach Uerdingen und Hüls, Als diese Ansichtskarte geschrieben wurde, war die Dampfeisenbahn schon gestorben. Das stimmungsvolle Bild nahm der Photograph Otto Scharf auf. Der damals Vierzigjährige, von Beruf Turnlehrer, zählte zu den Berühmtheiten der Lichtbildkunst.

82. Das Bild entstand Anfang der dreißiger Jahre. Das Café Cornelius rechts an der Ecke ist schon umgebaut. Das geschah 1926. Im Hintergrund an der Ecke der Lohstraße erkennt man das erste Krefelder 'Hochhaus', Baujahr 1930.

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83. Das Stadttheater in der Rheinstraße im Jahre 1906, als der junge Kapellmeister Curt Cruciger hier eine ständige Oper aufbaute; mit glanzvollen Aufführungen von Mozart, Strauß, Verdi und Bizet gewann sie bald die ganze Liebe der Krefelder. 1828 war an diesern Platz das erste steinerne Theatergebäude entstanden. Seine letzte Gestalt als Rangtheater mit neunhundert Plätzen erhielt es 1886.

Zur Erinnsrung an den Einzug Seiner Majesiät des Kaisers Wilhelm 11.

an der Spi'ze des 2. Westfäl. Husaren-e Regrments No. 11 in Crefeld am 2, April 1906 Gemälde 'on Hu~o Un's!;ew:t~er, Be rfin im Gar:ensaal

84. Um 12.28 Uhr hielt der aus sechs weißen Wagen bestehende Salonzug des Kaisers vor dem Sprödental, hundertein Salutschüsse dröhnten über das Häusermeer, unter einem Prunkzelt Lakaien und ein brauner Scheck, Seine Majestät saß auf', ein kurzer Galopp, und im Trab formierte sich der pomphafte Zug in die Stadt.

85. Ein Wagen der Pferdeeisenbahn irn Depot Vinzenzstraße. Auf zwei Bänken hatten zwölf Fahrgäste Platz. Abends sorgten blakende Petroleumlampen für trauliche Stimmung. Am 11. Mai 1883 ging der erste Wagen auf die Strecke. Siebzehn Jahre trotteten vierundzwanzig Gäule zwischen der Scheiblerschen Fabrik an der Oranienstraße und dem Staatsbahnhof her und hin. Jedes Bahnroß hatte täglich auf anderthalb Pfund Erbsen, fünf Pfund Heu und siebzehn Pfund Hafer Anspruch.

86. Seit Dezember 1898 konnte man über eine eigens dazu erbaute Brücke elektrisch nach Düsseldorf fahren. Welch' ein Ereignis! Was für Ausblicke! In dem Kartengruß vom 29. Juni 1899 wird die Euphorie jener Tage spürbar. 'Wie ich heute Morgen Tennis klöppen ging, sah ieh Großpapa und Großmama sehr fidel in der Elektrischen sitzen, sie wollten eine große Reise nach Düsseldorf unternehmen'.

87. Blumen regneten am 9. Mai 1909 auf das Sprödental nieder, als Husarenleutnant Stach von Goltzheim den Luftballon 'Krefeld' zur Jungfernfahrt in die Lüfte führte. Unterdessen erörterte auf dem Platz - so schrieb eine Zeitung - ein fashionables Publikum die Frage, wie lange es wohl dauere, bis Krefeld offiziell Luftschiffstation werde. Sieben Ballons gaben der 'Krefeld' zur Feier des Tages das Geleit. Alle landeten nach glatter Fahrt in der Nähe von Münstereifel.

88. Anfang des Jahrhunderts hatte Düsseldorf durch bedeutende Ausstellungen von sich reden gemacht. Darauf krempelte Krefeld die Ärmel hoch und stieg ebenfalls ins Ausstellungsgeschäft ein. 1911 richtete die Stadt auf dem Sprödentalplatz eine Gewerbe-, Industrie- und Kunstaustellung aus. Sie wurde zu einer Bekundung niederrheinischen Unternehmungsgeistes.

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