Kreuzwertheim in alten Ansichten

Kreuzwertheim in alten Ansichten

Auteur
:   Manfred Schneider
Gemeente
:   Kreuzwertheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5315-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kreuzwertheim in alten Ansichten'

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26. Kreuzwertheimer Kirchplatz um i 920. Diese Kulisse gilt als Wahrzeichen des Ortes: das alte Kirchlein, davor jenes sandsteinerne Kreuz im Sonnenrad, das an irische Vorbilder erinnern mag und um das sich tolgende Sage rankt:

Vor langer Zeit habe eine größere Menschenansammlung hier einem frommen Prediger gelauscht. Da sprengte plötzlich ein heidnischer Ritter, riesengroß und von übermenschlicher Kraft, auf seinem rabenschwarzen Roß heran, ritt mittenhinein in die gläubige Menge und verbreitete Angst und Schrecken, Eine Jungfrau wollte er rauben, hob drohend den Speer und schwang sein blitzendes Schwert, daß die Menschen schreiend vor Furcht auseinanderstoben, Nur der Prediger blieb ruhig, vertraute auf einen Größeren und betete um die Hilfe seines Gottes. Da bäumte sich das Pferd auf und warf den Reiter ab, so daß der Bösewicht tot unter dem Kreuz liegenblieb. Das Pferd aber wurde augenblicklich ruhig, ja zutraulich, und siehe, es wechselte sichtbar seine Farbe. Aus dem Rappen ward ein Schimmel. In Windeseile verbreitete sich die Kunde von dem unglaublichen Geschehen nach allen Richtungen, und zum Andenken an das wundersame Ereignis nagelte man ein Huteisen jenes Pferdes an die eisenbeschlagene Kirchentür.

Vier Meter hoch ragt der mächtige Sockel auf, von Prellsteinen geschützt, darüber noch einmal in gleicher Höhe das Kreuz im Sonnenrad. Ein Hochkreuz also, irischen Vorbildern nachempfunden. An seiner Spitze ein eiserner Stab, dessen Ende zu einem Blatt geschmiedet ist und die Jahreszahl 1647 erkennen läßt. Verrnutlich wurde das Denkmal damals restauriert. Entgegen seinem heutigen Erscheinungsbild ist der Sockel verputzt, so daß Kinder mit Kieselsteinen darauf malen können. Drei Heimatfreunde haben 1985 das Wahrzeichen des Ortes restauriert, ihm ein würdiges Aussehen verliehen und dabei das grobe Bruchsteinmauerwerk wieder freigelegt.

Der historische Platz war früher auch der Markt Kreuzwertheims. Bis heute ist er sein Herzstück geblieben und hat nach einer gründlichen Sanierung im Jahr 1988 sein altes Pflasterkleid zurückerhalten, Zu dem Gebäudekomplex hinter dern Marktkreuz soll dereinst die Zehntscheuer gehört haben, Das Wohnhaus war zeitweise Gaststätte, in dem vorzugsweise die Leinreiter einkehrten. An der hohen Umfassungsmauer befinden sich bis heute jene eisernen Ringe, wo die Pferde angebunden wurden, während die Männer sich drinnen von der harten Arbeit entspannten.

(Foto: Archiv Hans Wehnert.)

27. Der Postexpeditor am Kirchplatz um 1928. Lebendige Szenerie am Kirchplatz, vor der Wertheimer Burgkulisse: das Kreuz, die alte Bäckerei Weimer, der Weg hinab ins Mainviertel, Die 'Gäulsgasse' hat ihre eigene Geschichte:

Eine Sage erzählt, vor langer Zeit habe ein frommer Einsiedler in unserem Raum die neue Lehre des Christentums gepredigt. In der Nähe des Mains errichtete er ein Kreuz. Dort lauschten ihm die Menschen, und bald darauf ließ sich eine stattliche Zahl von ihnen an gleicher Stelle nieder. Aus der ganzen Umgebung kamen sie hierher, wenn eines ihrer Pferde erkrankt war, weil es der heilkundige Mann trefflich verstand, die Tiere mit Mainwasser und allerlei Gebeten zu heilen, Durch die Gäulsgasse, die davon ihren Namen erhielt, habe man die kranken und lahmen Pferde zum Fluß geführt.

Die Gasse strahlt gewachsene Harmonie a

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