Kronberg im Taunus in alten Ansichten

Kronberg im Taunus in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Jung
Gemeente
:   Kronberg im Taunus
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3079-0
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kronberg im Taunus in alten Ansichten'

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29. Der Gründungsanlaß des Kriegervereins 'Germania' war der Krieg 1870-1871, an dem 50 Kronberger teilgenommen hatten. Mit einern Kostenaufwand von etwa 2 000 Mark ließ der Verein das von ihm 1874 errichtete Kriegerdenkmal 1897 renovieren. Der Anlaß zu dieser Aufnahme war vielleicht sein 25-jähriges Bestehen und die Pflanzung der Bismarck-Eiche am 27. November 1898 auf dem Denkmalsplatz. Dann wäre die Aufnahme 1898 entstanden. Der Zeichner Rudo1f Pichler schuf die ornamentale Umrahmung. Die kleinen Fotos oben zeigen vermutlich die drei gefallenen Soldaten und die Vereinsgründer. Beliebt waren die Neujahrsbälle des späteren Krieger- und Militärvereins.

30. Fast 100 Jahre stand das von einem Bronzeadler beschirmte Kriegerdenkmal zwischen heutiger Merian- und Jaminstraße. Am 27. November 1888 wurden dort die Kaiser-Wilhelrn- und die Kaiser-Friedrich-Eiche gepflanzt. Bei der Pflanzung der Bisrnarck-Eiche übergab der Kriegerverein das von ihm renovierte Denkmal in den Schutz der Stadt. Bürgermeister Jamin versprach, daß allzeit treu darüber gewacht werde. Das Denkmal ist seit 1971 als Kletterturm für Kinder zweckentfremdet worden. Dabei verschwand auch an einer Sockelseite der sogenannte 'Manenstein ' , ein versteinertes Baumsegment vom Altkönig,

31. Die von Rudolf Pichler entworfene Festpostkarte zum Schützenjubiläum 1898. Sie konnte an Ort und Stelle zur Beförderung in den Briefkasten eingeworfen werden. Auf dem Schießplatz befand sich nämlich eine Poststelle. Bei diesem bisher größten Kronberger Fest wurden rund 2S 000 Büchsenschüsse abgefeuert, 1 S 200 Liter Bier, 1 600 Liter Apfelwein, 2 162 Liter Wein und 242 Liter Sekt getrunken.

32. Der historische Festzug beim SOO-jährigen Jubiläum der Cronberger Schützengesellschaft von 1398 am 31. Juli 1898, aufgenommen in der Hainstraße, die rechts noch ganz mit Platanenbäumen bepflanzt ist. Haus von Dr. Stiebel, jetzt Schultz, hat noch keinen Erweiterungsanbau. Im Hintergrund links sieht man die nicht mehr stehende Villa Schreyer. Im Festzug vorne die Gruppe: Werkleute tragen das Modell der Burg Cronberg mit voranschreitenden Bau- und Werkmeister. Dahinter zwei Reisige zu Pferd und der Wagen mit dem Patron der Schützen, Sankt Sebastian.

33. Noch eine Aufnahme aus dem historischen Schützenfestzug mit Bliek auf die Bahnhofstraße, wo der Zug von der Hartmutstraße kommend sich auflöste. Wir sehen die Gruppe der anno 1389 in der siegreichen Schlacht bei Eschborn verbündeten Ritter gegen Frankfurt. An der Spitze Walter, Johann, Frank von Cronberg, dargestellt von LA. Kunz, Christian Eichenauer und J. Sachs junior. Völlig unbebaut bietet sich dem Bliek das ummauerte Gelände der oberen Bahnhofstraße.

Gruppe aus dem chützenîe tzus 189 . Autnahrne Dr. J. X~ubronoer. Cronberg.

34. Aus dem Schützenfestzug eine historische Gruppe, in der auch Damen mitritten, passiert die Königsteinerstraße aufwärts. Man könnte meinen, sie wäre gerade von der Burg heruntergekornrnen, die im Hintergrund oben einen so harmonischen Abschluß bildet. DI. Julius Neubronner machte die Aufnahme. Dieser passionierte Amateurfotograf, der so manches Kronberger Bilddokurnent, vor allem Stereoaufnahmen, hinterließ, hat auch den Schützenfestzug gefilmt.

35. Ein Erinnerungsfoto vor der Halle auf dem alten Schießplatz zwischen Falkensteiner Straße und Am Aufstieg zum Abschluß des 500-jährigen Jubiläums. Die Alteingesessenen werden auf dem Bild einige ihnen noch bekannte Gesichter entdecken. In der zweiten Reihe dritter von links: Oberschützenmeister Carl Gerstner, geschmückt mit dem zum Jubiläum von Kaiser Wilhelm Il. gestifteten Adler, der seitdem alljährlich beim Königsschießen ausgeschossen wird. Mit einer Abordnung konnte Gerstner am 20. August 1898 dem Kaiser im Empfangspavillon des Bahnhofs den Adler zeigen und für die Stiftung danken.

36. Die Schützen im Karnevalszug am 7. März 1905. Vorne zu Pferd der bekannte Metzgermeister Carl Dauber. Auf dem Wagen hinter den Schützen verkündet ein Schild: 'Cronberger Bürgerjagd 1848-1884'. Die Uhr am Lohmann'schen Haus zeigt an, daß es nach heutiger Zeit 14.05 Uhr gewesen ist. Das Nachbarhaus rechts war noch 'Brod- & Feinbäckerei von Wilhelm Mauer'.

37. Das ist der legendäre Brabbes, ein ehemals unersättliches Original. Er hieß Heinrich Bornrnersheim, konnte die Konsonanten, vor allem das S, nur als Zischlaut hervorbringen. Die Fastnachtszugnummer 20 hieß 1898: 'Bärenzwinger' mit Brabbes. Als Bär erhielt er viel Atzung und literweise Apfelwein. Plötzlich rüttelte er schreiend am Gitter. Man glaubte 'beiße, beiße' zu verstehen und reichte ihm weiteres Wurstfutter hinein. Doch er rührte es nieht an. Was war geschehen? Brabbes zu einem dringenden Geschäft nieht herausgelassen, hatte sich gründlich ins Bärenfell entleert. Die Ausleihfirma nahm es trotz Reinigung nicht mehr zurück.

38. Teilansicht der Villa 'Schönbusch' des Bankiers Jacques Reiß aus Frankfurt. In der Nische die Figur von Ritter Hartrnut XII. (Reformator), ein Werk des Frankfurter Bildhauers Eduard Schmitt von der Launitz. Als Kaiserin Friedrich das Gelände mit Villa für 500 000 Mark erwarb, diese beim Bau von Schloß Friedrichshof niederlegen ließ, schenkte sie 1889 die Statue der Stadt. So entstand das Hartrnutdenkmal im Schulgarten. Die Aufstellung des Ritterstandbildes war mit einer Feier und einem Festessen im Frankfurter Hof verbunden.

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