Kösching in alten Ansichten Band 1

Kösching in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudolf Winterstein
Gemeente
:   Kösching
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3098-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kösching in alten Ansichten Band 1'

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49. Rauchklub der Gemütlichkeit. Ob der Rauchklub seine Zusammenkünfte immer im Freien hielt, um dem Rauch aus den vielen Tabakpfeifen freie Bahn zu lassen, ist nicht bekannt. Dem Bild nach könnte es so sein, weil auch das Bierfaß im Freien steht, Oder war bei den Pfeifenrauchem der Durst so groß, daß sie die Prozedur des Fotografierens nicht ohne den edlen Gerstensaft durchstehen konnten? Aufzeichnungen über diesen Verein sind nicht verhanden. In der Chronik ist nur kurz vermerkt: 'Ein Rauchklub hatte nur eine kurze Lebensdauer.' In der Mitte hinter dem Tisch sitzt der Glaserrneister Martin Alzinger, Jahrgang 1872. Rechts liegend erkennt man Ludwig Sailer.

50. Arbeiter-Gesang-Verein. 1921 wurde in Kösching ein Arbeiter-Gesang-Verein gegründet. Am 10. Juni 1923 feierte der Verein Standartenweihe, 1924 stellten sich die Sänger, geschart um ihren Dirigenten Franz Josef Schnurer dem Fotografen. Wer erkennt sie noch? Auf dem Bild sind zu sehen:

Hans Pickl, Hugo Schattauer, Michel Wolfschaffner, Hans Ernhofer, Josef Fillisch, Georg Geitner, Melchior Mayerhofer, Heinrich Amann, Max IgI, Alois Schmid, Hans Maier, Hans Igl, Ludwig Memmer, Peter Betz, Albert Sitzmann, Anton IgI, Josef Maier, Peter Teufel, Lorenz Mayerhofer, JosefKramer, Johann Schmid, Thomas Ferstl, Alois Ried, Max Amberger, Rupert Ried, Franz Sailer, Josef Karg, Alois Huber und Willi Windorfer.

51. Volks- und Trachtenverein 'Alpenrose'. Er wurde 1905 als Volksverein 'Alpenrose' gegründet und zählte zu den aktivsten Vereinen im Markt. Mehrmals im Jahr erfreute er durch seine Theaterveranstaltungen und bereicherte damit das kulturelle Leben, Um der Gleichschaltung zu entgehen, löste sich der Verein 1933 auf. 1947 wurde er wiedergegründet. 1955 wurde eine Plattler- und Trachtengruppe angegliedert und der Name erweitert. Das besondere Verdienst war die Sammlung alter Köschinger Trachten. Die zwölf Paare im Bild fanden 1957 beim Gautrachtenfest in Pfaffenhofen grofsen Beifall. Schade, daß der Verein 1960 seine Tätigkeit einstellte.

52. Kellerfest der Radfahrer. Zu den ältesten Sportarten in Kösching zählt das Radfahren. Bereits 1898 wurde der 'Radfahrerverein Kösching' gegründet. Als Sportgruß galt 'All Heil!' 1. Vorsitzender war bis 1905 Georg Hallermeier, dann Josef Arnann. Die Chronik berichtet über zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem auch über ein 'Kellerfest' arn 7. Juli 1901. Es begann mit einern Corso durch den Markt zum Burgrnaierkeller. Sieger des Vereinsrennens wurden: Bartl Hafner, Nikolaus Gum, Philipp Berthold, Paulus und Schröd!. Das Langsamfahren gewann Berthold vor Hafner, Kast!, Jemüller und Gum. ZuBeginn des Jahres 1914 wurde die Vereinstätigkeit eingestellt.

53. Radfahrerverein Concordia. Nach dem Ersten Weltkrieg dauerte es bis 1925, ehe die Radfahrer wieder aktiv wurden. Zur alten Garde gesellten sich jetzt junge Fahrer. Am 12. September 1926 bewiesen jung und alt ihr Können, Den Siegerkranz der Altfahrer trug Josef Obermeier (rechts), bei den Jugendfahrern Franz Wittmann Il. Am Eingang zum Burgmaiergarten bei der Kirche stellten sich Fahrer und Vorstandschaft dem Fotografen. Links vom Vorsitzenden Josef Amann sitzt (mit Mütze) Kassier und sehr erfolgreicher Fahrer Heinrich Paintner, rechts Schriftführer Thomas Wittmann. Der Verein trug den Namen 'Concordia'. Daneben gab es den Radfahrerverein 'Solidarität'. 192& schließt die Chronik des Radfahrervereins 'Concordia'.

54. TSV-Fußballer nach 1920. Der TSV Kösching war ursprünglich nur Turnverein. Auch als das Fußballspielen 'Mode' wurde, wollte man davon zunächst nichts wissen. Als aber Fußbal1freunde eine eigene Vereinigung, den 'Sportauf-Club', gründeten und den TV verließen, entschloß man sich, auch hier eine Fußballabteilung zu schaffen. 1920 wurde unter dem Vorsitzenden Thomas Ott der Sportplatz an der Großmehringer Straße erworben, In den frühen zwanziger Jahren gehörten zur TSVFußballmannschaft, von links oben: Anton Baumeister, Franz Oberbauer, Michael Freisinger, Peter Teufel, Albert Sailer, Alois Huber, Karl Staimer, Lorenz Mayerhofer, Hans Dimperl, Ludwig Sailer und Simon Braun,

SS. DJK Kösching. Bis 1933 gab es in Kösching drei Fußballvereine. Neben dem TSV waren das der FC Kösching und die DJK. Der FC hatte sein Vereinslokal bei Schlagenhaufer am Marktplatz und spielte am Mühlberg an der Deschinger Straße. Das DJK-Quartier war beim Bachbräu. Pfarrer DI. Markstaller überließ diesem Verein 1928 die Hofwiese als Fußballplatz.Für die DJK spielten, von links: Franz Gut, Josef Ehrenstraßer, Anton Hunner, Joharm Burghart, Hans Licklederer, Ludwig Karg, Josef Schalk, Hans Gut, Josef Koch, Sepp Braun und Sepp Weiß. Seit 1933 gibt es nur noch einen Verein mit einer Fußballabteilung, den TSV.

56. Köschinger Turner. Der 1897 gegründete Turnverein hatte eine hervorragende Männerriege. Köschinger Turner beteiligten sich erfolgreich an allen Gauturnfesten. Am 32. Gauturnfest 1910 nahmen unter anderen Ferdinand Osterrneier (rechts) und Michael Pfaller teil. Zusammen mit dem Fahnenträger Thomas Ott und Ludwig Sailer stellten sie sich dem Fotografen. Ostermeier wurde allgemein 'Motorschuster' genannt, er besaß das erste Fahrrad mit eingebautem Motor. Thomas Ott war bekannt als Musiker bei der Edeiweißkapelle, Ludwig Saîler war Schneidermeister und Polizeidiener. Michael Pfaller ist schon 1914 gefallen. Die 1903 geweihte Fahne ist noch immer das Syrnbol des Vereins.

57. An der Lindenstraße 1920. Dreimal Köschinger Vergangenheit zeigt dieses Bild. Von 1904 bis 1922 hatte der Markt eine Gasanstalt. Gashaus und Gaskessel standen auf dem Gelände des jetzigen gemeindlichen Bauhofs an der Lindenstraße. Im Holzschupfen rechts hackten und lagerten die Gemeindearbeiter das Brennholz für die Schulen und sonstigen gemeindlichen Gebäude. Westlich dieser Gebäulichkeiten stellten sich nach dem Ersten Weltkrieg die ersten Köschinger Fußballer dem Fotografen. Der Fußballplatz lag zu dieser Zeit zwischen Lindenstraße und Nordring. 1920(21 wurde dieses Gelände jedoch bebaut.

58. Die fünfte Mühle am Köschinger Bach war die Badermühle. 1904 wurde sie von Johann und Walburga Losch aus Böhmfeld übernommen. Deren Tochter Theres heiratete Alois Liepold vom Saliterhof. Sie übernahmen die Badermühle 1922. Nach einem Neubau 1946 ging das Anwesen 1955 an die nächste Generation über. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Badermühle oft Zuflucht für Notleidende. Der Mahlbetrieb ist längst eingestellt, der Spruch 'Ein Mühl so groß wie ein Ofenloch ist besser als ein Bauernhof' hat keine Berechtigung mehr. Das Foto entstand 1914 und zeigt neben der Großmutter Walburga Mödl die 13jährige Theres mit ihren Eltern und einem Helfer,

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