Kösching in alten Ansichten Band 1

Kösching in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Rudolf Winterstein
Gemeente
:   Kösching
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3098-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kösching in alten Ansichten Band 1'

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69. Hochzeit 1933. 'Die Zeiten waren schlecht', sagt das Brautpaar Xaver Daller und Therese, geborene Kraus. Den Schleier aus Flor trug schon die Schwägerin bei ihrer Hochzeit. Die kirchliche Trauung fand damals im Rahmen der Schuimesse um sieben Uhr früh statt und in der Regel zusammen mit einem zweiten Paar. In diesem Fall waren das Franz und Betti Biehier. Das Hochzeitsmahl fand im kleinen Haus im Ludwigsgraben statt, man hatte dafür einige Gänse gemästet. Zu den Hochzeitsgästen zählten, von links: Matthias Daller, Joharm und Barbara Kraus mit Tochter Anni, Thomas Ampfer!, Ottilie und Johann Kraus sen., Xaver Daller, Alois und Aloisia Ampferl, Georg Daller und die Brautjungfern Fanni Ampfer! und Rosa Dalier.

Köschinger - Waldhaus

70. Köschinger Waldhaus. Mitten im Köschinger Forst lag in alter Zeit die Waldschenke 'Kälberstall'. Sie war oft Sammelplatz der Fürsten und ihres Gefolges, wenn im Forst gejagt wurde, Der Name 'Kälberstall' gehört der Vergangenheit an, seit der könig!. bayer, Forstrat Freiherr von Stengel 1887 hier ein Forstdienstgebäude mit Wirtschaftsbetrieb erbaute. Man nannte es 'Köschinger Waldhaus'. Es wurde ein beliebtes Ausflugszie!. 1962 wurde der Wirtschaftsbetrieb eingestellt, 1966 erwarb das Haus der Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Das alte Haus wurde abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Es bietet wieder Einkehrmöglichkeit für Waldwanderer.

71. Köschinger Forstamt. 1895 wurde an der Straße nach Lenting das Köschinger Forstamtsgebäude errichtet. An Forstmeistern wirkten hier Eduard von Pigenot, August Ritter und Edler von Dall'Armi, Karl Crug, Walter Mann und Rudolf Link. Das Bild zeigt Link mit seinen Mitarbeitern um 1950. Von links sind das: Sekretär Keilhauer, Revierförster Max Kölnsperger, Forstmeister Rudolf Link, Angestellte Mizzi Berger, Revierförster David Mohr und der Försteranwärter Josef HeidJ. Ihre Namen sind bei der älteren Generation noch mit diesem Amt verbunden. Im Zug der Gebietsreform wurde das Forstamt 1973 aufgelöst und das Gebäude 1981 abgebrochen.

72. Burschenverein 1930. Im Jahre 1930 hatte der Köschinger Burschenverein eine stattliche Theatergruppe. Schon das erste Spiel, das Schmugglerstück 'Das letzte Schwärzen', auf der Bühne im Heidlsaal wurde ein großer Erfolg. Zu den Spielern zählten: Centa Hallermeier, Kaspar Kettner, Walli Weber, Hans Licklederer, Kathi Hunner, Hans Rußwurm, Balbina Braun, Josef Koch, Walli Alzinger, Martin Holzner, Ludwig Weininger, Josef Heckl, Paul Zimmermann, Franz Schneider, Martin Ausfelder, Anton Hunner, Sepp Braun, Bierbrauer Lorenz, Franz Gut, Martin Alzinger, M. Hamberger und Xaver Danner, Präses des Vereins war Kaplan Max Rauh.

73. Kasing 1930. Einen idyllischen Eindruck macht das Dorf Kasing, seit 1971 Ortsteil des Marktes Kösching, noch 1930. Es hatte rund 450 Einwohner. Neben der damals noch kleineren, auf Pfählen erbauten Kirche erkennt man das alte Schul- und Lehrerwohnhaus, 1814 erbaut, 1877 umgebaut und 1975 abgebrochen, Das Kriegerdenkmal, jetzt vor dem Pfarrhof bei der Kirche, stand ursprünglich an der Hauptstraße (im Bild vor dem dritten Haus links). Durch einen Neubau ersetzt ist der Pfarrhof, und ein anderes Gesicht hat jetzt auch das Gasthaus Hofbauer.

74. Heimkehrerfeier 1920 in Kasing. Und läuten auch nicht Siegesglocken und grüßt Euch nicht der Siegesglanz, wir grüßen Euch dennoch mit lautem Frohlocken. .. So begann das Gedicht der 12jährigen Leni Hofbauer bei der Heimkehrerfeier nach dem Ersten Weltkrieg vor dem Pauliwirt im festlich geschmückten Ort Kasing. Ein Gedicht zu Ehren der Gefallenen sagten Kathi Schweizer und Hilde Kraus, Vorne sitzen drei Veteranen aus dem Krieg 1870/71. Von rechts sind das: Lorenz Furtner, Thomas Haas und Lorenz Schweizer. Unter den Heimkehrern erkennt man. von rechts: Josef Oblinger, Zehetmeier, Xaver Haas, Fehringer, Trübswetter, den Matrosen Simon Betz, Johann Wild und Johann Hofbauer.

75. Vom Schwarzwirt zum Vaslbauern. Seit 1916 gibt es in Kasing nur noch zwei Gasthäuser, den Pauliwirt und den Unteren Wirt. Die ältesten Kasinger kennen als dritten Wirt den Schwarzwirt. Im Heimaturlaub 1916 kaufte der damalige Schwarzwirt und Soldat Georg Hofbauer das Anwesen vom Pauliwirt unter der Bedingung, daß der Käufer seines Hauses den Bierausschank einstellt. Drei Wirtschaften waren für Kasing zu viel. Aus dem Schwarzwirt wurde das Vaslbauemanwesen der Familie von Xaver Haas. 1925 stellte sie sich mit Verwandten dem Fotografen: in der Mitte der Gruppe Xaver Haas mit Frau Magdalena, den Söhnen Xaver und Philipp und hinter ihm Großvater Thomas Haas.

76. Heimkehrerfeier in Bettbrunn. Etwa 30 Männer von Bettbrunn waren Soldaten des Ersten Weltkrieges, Im September 1919 fand eine Feier für die heimgekehrten Soldaten statt, Die Häuser und die Straße zur Kirche waren festlich geschmückt, Für den Festzug zur Kirche versammelten sich die Heimkehrer und die Bettbrunner Bevölkerung, die Fahnenabordnung des Kriegervereins und die Musikanten der Blaskapelle vor dem damaligen Pfarrhof. Dabei war freilich auch die örtliche Prominenz: Bürgermeister Schlagbauer, Pfarrer Gleißner und Lehrer Katturn.

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