Kutenholz in alten Ansichten

Kutenholz in alten Ansichten

Auteur
:   Heinz Hauschild
Gemeente
:   Kutenholz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5618-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kutenholz in alten Ansichten'

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36. Dieses geräumige Fachwerkhaus steht auch heute noch am Ortseingang von Sadersdorf, wenn man aus Richtung Kutenholz kommend den Ort passiert.

Christian Bergmann aus Byhusen ließ dieses große weichgedeckte Zweiständerhaus Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts bauen. Um 1855 wirtschaftete sein Sohn Johann und dessen Frau Mette geborene Allers auf diesem Hof. Auf dieser Ehe gingen drei Töchter hervor. Über Verbleib und Todesdaturn dieser Familienmitglieder ist dem Verfasser bis jetzt nichts bekannt.

Jedenfalls ackerte von 1874 bis 1880 nachweislich Peter Tomfarde auf dem Betrieb. Dann kaufte Peter Stelling aus Brest den nach mündlicher Überlieferung heruntergewirtschafteten Hof.

Daß in diesem Haus einst ein Krug untergebracht war, dürften nur wenige Betrachter des Bildes wissen. Die letzte Hochzeit, die in dieser Wirtschaft gefeiert wurde, war die Vermählung von Hinr. Heitmann und Margarete Lührs am 17. April 1885.

Heute wohnt die Familie Stelling in einem Neubau auf dem Hof. Das alte Haus wird als Stallgebäude genutzt.

37. Nur ältere Mitbürger können sich noch an dieses alte, strohgedeckte Fachwerkhaus von Diedr. Gerken, SadersdorferstraBe 3, erinnern.

Johann Wohlers, einer von den acht Neubauern in Sadersdorf, ließ das Niederdeutsche Fachhallenhaus Anno 1822 bauen. Anscheinend war Joh. Wohlers zur Gründungszeit der Kolonie Sadersdorf einer von den führenden Köpfen. Denn am 17. Februar 1822 erschien er zusammen mit seinem Nachbarn Cord Robohm beim Amtmann in Harsefeld und beantragte, daß die Eingesessenen zu Sadersdorf in Zukunft nicht zum Amt Zeven, sondern zum Amt Harsefeld gehören möchten. Ebenfalls möchten sie statt nach Selsingen nach Mulsum eingepfarrt werden. Der Weg nach Harsefeld und Mulsum sei näher. Ihre Kinder möchten lieber nach Kutenholz zur Schule gehen als nach Byhusen. Der Schulweg sei zwar nicht näher, aber trockener und sicherer.

Am 23. Mai 1845 wurde Joh. Wohlers von einem Baum erschlagen. Sein Schwiegersohn Fr. Wilh. Hinck ist 1842 als Besitzer der Hofstelle ausgewiesen. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Friedrich den Hof. Als der 1868 verstarb, heiratete seine Witwe ihren Schwager Johann Hinck.

Im Jahre 1877 erwarb Diedr. Gerken aus Frankenmoor die Anbauerstelle. Heute bewirtschaften seine Urund Ururenkel den Betrieb. Ein neues Wohnhaus und moderne Stallungen geben der Hofanlage ein vollkommen anderes Ansehen als auf dem Bild.

38. Dieses winterliche Bild strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Aufgenommen wurde es im Winter 1938. Gespannt schauen Anna Heitmann, Katharina Heitmann, Erna Heitmann, Trinchen Witz und ihre Mutter Margarete in die Fotolinse. Im Hintergrund ist der alte Fachwerkgiebel des Hauses Heitmanns zu sehen.

Als Bauherr dieses Niederdeutschen Hallenhauses, Sadersdorfer Straße 5, gilt Hein Robohm. Sein Bruder Johann übernahm bei der Gründung der Kolonie vor gut 170 Jahren die Siedlungsstelle Sadersdorfer Straße 7.

Die gesamte Flur von Sadersdorf gehörte früher zur Gemeinheit von Byhusen. Erst die Königliche Cammer hat am 12. November 1821 bestimmt, 'daß die Superflue von 519 Morgen 13 Quadratruthen oder 39 Kuhweiden in jener Flage an der Nord-Ost-Seite der Byhuser privativen Gemeinheit an der Kutenholzer Grenze an acht bereits ernannte Anbauern eingethan und die Hausplätze auf dem sogenannten Saders ausgewiesen werden soll'.

Bis 1929 bildete die 'Kolonie' Sadersdorf eine eigene Gemeinde. Nach mündlichen Überlieferungen ging das Amt des Vorstehers reihum. Alle sechs Jahre übernahm ein anderer das Amt des Bürgermeisters.

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