Ladbergen in alten Ansichten Band 1

Ladbergen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Martin Schoppenhorst
Gemeente
:   Ladbergen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2393-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ladbergen in alten Ansichten Band 1'

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49. Erstes Schulgebàude in Holter. Im Jahre 1791 baute die Gemeinde für die Bauerschaft Hölter erstmalig ein kleines Schulgebäude, Es mußte mehrfach vergrößert werden, wie am Dach zu sehen ist. Da es 1912 abbrannte, mußte die Schule Hölter I sofort neu erbaut werden. Mit Beginn des Schuljahres 1967 wurde auch diese geschlossen, da alle Kinder in der Dorfschule zusammengefaßt wurden. Das Bild wurde um 1910 erstellt.

50. Oben: Bauerschaftsschule Overbeek {Schopstall]. Die 1879 erbaute einklassige Overbecker Schule, ein einfacher Fachwerkbau, war im Laufe der Jahre recht baufällig geworden, war die armseligste Schule unserer Gemeinde und geniigte schon seit Jahren nicht den Ansprüchen, die an eine neuzeitliche Schule gestellt wurden, Die Toiletten befanden sich in einem Nebengebäude (Plumpsklosetts). 1950 wurde an anderer Stelle eine neue Schule gebaut, die 1967 geschlossen wurde, weil alle Kinder in der Dorfschule zusammengezogen wurden. Im Volksmund nannte man die Schule 'Schopstall', was mit Schafstall zu übersetzen ist, Das Bild ist aus den zwanziger Jahren.

Unten: Lehrerdienstwohnung in Overbeek. Um dem ständigen Lehrerwechsel Einhalt zu gebleten, baute die Gemeinde in Overbeek eine Lehrerdienstwohnung. Leider war mit der Errichtung der Lehrerdienstwohnung der häufige Lehrerwechsel nicht behoben, da die Lehrer es an der Schule im stillen, weltabgeschiedenen Overbeek auch fernerhin nicht aushielten. Sie wechselten die Schule, so schnell sie konnten. Die Lehrerdienstwohnung war ein einfaches Fachwerkhaus, das, soweit feststellbar, kaum von einem Lehrer bewohnt worden ist. Der Schulreiniger Rehkopf hat es zunächst gemietet und 1950 gekauft. Das Bild wurde um die Jahrhundertwende erstellt.

51. Zwei junge Mütter. Frau Berlemann geborene Holtkamp mit Kind und Frau Holtkamp geborene Strüwe mit Kind. Beachtenswert ist die Kleidermode aus dieser Zeit, Das Bild ist aus dem Jahre 1914.

52. Altes Heuerlingspaar aus dem Jahre 1908. Das Ehepaar Friedrich Wilhelm Wallmann und Ehefrau Elisabeth geborene Eschmeier feierte am 9. Juli 1906 ihre Diamanten-Hochzeit. Damals waren sie das älteste Ehepaar im Kreise Tecklenburg. Das Bild wurde am 13. Dezember 1908, dem 92. Geburtstage des Fr.W. Wal1rnann, gemacht.

53. Familie Friedrich Schoppenhorst. Friedrich Schoppenhorst und seine Ehefrau Sophie geborene Sundermann wohnten früher auf dem Kotten Untiet/Wallmann an der Grevener Straße. Als der Bauer Feldwisch um 1870 nach Amerika auswanderte, kauften sie den Hof und gründeten dort die Kunsttischlerei Schoppenhorst. Der Sohn Willi, erster in der zweiten Reihe von rechts, war der Hobbyfotograf, der eine Vielzahl der Bilder dieses Bildbandes gemacht hat.

54. Familie Lammers hat Besuch, Opa Heinrich Lammers (de Fiärber) mit Enkelkind auf dem Schoß, neben ihm Schwiegertochter Ida geborene Sander, Friedrich Lammers in der zweiten Reihe rechts und an den Baum gelehnt der alte Müller Oeljeklaus.

55. Missionar Dr. h.c. Heinrich Sundermann mit Ehefrau. Er war Missionar in Nias, Indonesien, und übersetzte dort die Bibel in die Landessprache. Dafür erhielt er von der Königin Wilhelmina der Niederlande 1911 den 'Ritterorden von Oranje-Nassau' und die Ehrendoktorwürde von der Universität Halle. In Göttingen starb er 1919.

56. Links: Die Kirche in Nias, Indonesien. Während seiner Tätigkeit als Missionar in Nias, Indonesien, baute Heinrich Sundermann diese Kirche. Das Bild wurde um 1910 erstellt.

Rechts: Waffensammlung aus Nias. Diese Waffen und eine große Muschel, die noch heute als Taufbecken in der evangelischen Kirche benutzt wird, brachte Missionar Heinrich Sundermann aus Nias/ Indonesien mit.

57. Pastor Kuckhermann mit Ehefrau aus New Knoxville. Nachdem sein Bruder Wilhelm Kuckhermann bereits 1835 nach Amerika ausgewandert war und im Staate Ohio mit anderen Ladbergern den neuen Ort New Knoxville gegründet hatte, machten sich 1840 mehrere Ladberger auf den Weg nach Amerika, unter anderen auch F.H.W. Kuckhermann, geboren 1821 in Ladbergen, um in New Knoxville zu siedeln. Da die Gemeinde New Knoxville ab 1843 keinen Pfarrer mehr hatte und auch keinen bekommen konnte, ließ sich Kuckhermann in St. Louis als Prediger ausbilden. Er wurde dann von seiner Gemeinde New Knoxville (heute Patengemeinde der Gemeinde Ladbergen) zum Pfarrer ordiniert und war dort bis 1890 tätig. Das Bild wurde um die Jahrhundertwende erstellt.

58. Hochzeit beim Bauern Vennemann. Vor der Hochzeit schmückten die Nachbarn die Dielentür (Niendiöden) mit Heidekraut und Papiergirlanden. Willi Schoppenhorst machte am Hochzeitstage vor der Dielentür die Hochzeitsaufnahme. Auf dem Bild befinden sich in der zweiten Reihe, von links: die Eltern Vennemann, das Hochzeitspaar und die Schwiegereltern Möhring. In der ersten Reihe sitzen die Geschwister der Brautleute.

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