Langelsheim in alten Ansichten

Langelsheim in alten Ansichten

Auteur
:   Albert Aschermann
Gemeente
:   Langelsheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2025-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langelsheim in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Es war im Herbst 1957. Im Hotel 'Deutsches Haus' hatte ich im großen Gastzimmer vor der Evangelischen Frauenhilfe einen Lichtbildervortrag gehalten. Vielleicht war es die Zustimmung, die mich zu der Frage veranlaßte: Ob man nicht eine Lichtbildreihe über das alte Langelsheim gestalten könnte? Das Interesse war geweckt. Alte Ansichten und Fotos ließ ich zu Dias gestalten. Da es wenig war, fügte ich Fotos aus jüngerer Zeit dazu. Bei besonderen Zusammenkünften konnte ich dann diese Bildreihe zeigen. Als die 'Europäische Bibliothek' mich bat, eine Serie 'Langelsheim in alten Ansichten' aus der Zeit etwa zwischen 1880 und 1930 zusammenzustellen, ergab sich, wie wenig greifbares Bildmaterial gerade aus dieser Zeit vorhanden war. Was jetzt hier vorliegt, ist nur im Wege einer sehr persönlichen und andauernden Erfragung möglich geworden.

An den Anfang habe ich den Merian-Stich von 1650 gestellt: 'Langelsen sarnpt dem Hüttenwerck vor dem Hartz gelegen', wie die Überschrift lautet. In dieser ältesten uns bekannten Ansicht sind in großzügiger Raffung die Hüttenwerke 'Herzog-Julius-Hütte', die 'Frau-Sophien-Hütte' und der Ort Langelsheim einander nahe zugeordnet, ein Zeichen für die enge Zusammengehörigkeit zwischen Ort und Hüttenwerken. Es ist daher nur richtig, daß die Hüttenwerke hier durch Bilder vertreten sind.

Interessant ist die sprachliche Entwicklung des Ortsnamens: Aus 'Lagenitze', wie es um 1100 hieß

(Lage = Wald und Nitze = Vorsprung, Nase), entwickelte sich 'Langnese', dann 'Langesen' bis hin zum heutigen Langelsheim. Die vorliegende Bildzusammenstellung will etwas festhalten von der Geschichte Langelsheims, von der Zeit unserer Großeltern, als Gas und Elektrizität in die Orte und Häuser kamen und die ersten Autos auf den Straßen rollten und natürlich von den Hütten, die über Jahrhunderte für so viele die Existenz waren. Geschichte - sie ist ja der Weg, den wir gegangen sind, durch die Zeit, mit ihren Menschen und Mächten, gebend und nehmend, handelnd und leidend. Die Fotografien können etwas erzählen von diesem Weg, dem Leben jener Zeit, ihren Menschen, ihrer Arbeit, ihren Festen und den Veränderungen, die das alte Langelsheim zum heutigen erfahren hat. Für manchen können sie ein Anreiz sein, sich noch näher mit der Geschichte der Stadt Langelsheim zu befassen und so zu einer umfassenderen Kermtnis und vertieften Verbundenheit mit dem Ort führen.

Zu den Bildern:

Bei der Beschaffung der Bildern haben mir so viele geholfen, auch durch Hinweise und Auskünfte, daß ich ihre Namen nicht einzeln hier anführen kann. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Albert Aschermann

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1. Langelsheim. die 'Frau-Sophien-Hütte' und die 'Herzog-Julius-Hütte' nach einem Stich von Merian (1650).

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2. Es hat wohl seit je die Menschen verlockt, den Kanstein zu besteigen, nicht nur wegen der Erinnerung an die frühmittelalterliche Burg, die da einst gestanden hat, sondern weil man von ihm einen weiten Bliek hat in das Tal der Innerste, auf die Harzberge und den Ort. Diese alte Ansicht zeigt uns Langelsheim um die Jahrhundertwende, im Vordergrund die Mühle Schrader.

3. Oben: Der 'Große Hof', links von der Braunschweiger Straße, war einmal ein Vorwerk des Rittergutes derer von MackensenjAstfeld. Das alte Gutshaus wurde vor etlichen Jahren wegen Erweiterung der Straße abgebrochen, ebenfalls die Brennerei, auf die der Schornstein hier hinweist.

Unten: Der 'Große Hof' an der Braunschweiger Straße nach einem Gemälde von G. Lowack.

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4. Wer aus Richtung Seesen kommt, wird kaum die Stelle wiedererkennen, an der heute eine Ampelanlage den Verkehr regelt. Links ist das Hotel 'Deutsches Haus', rechts die gekalkten Sandsteinpfosten dienen als Begrenzung zum offenen Mühlengraben hin.

5. Mit dem Abbruch des Hotels 'Deutsches Haus' ist eine Stätte vieler Erinnerungen dahingegangen. Es lag an der wichtigen Verkehrsstraße Seesen-Goslar, war die erste Gastund Raststätte eingangs des Ortes und sah den Trubel der Jahrmärkte. Hier erwarteten Schulklassen und Vereine in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts den Prinzen Wilhelm von Preußen, den späteren Kaiser Wilhelm Il., auf seiner Rückfahrt von Kassel, wo er das Gymnasium besuchte. Zwischen dem 'Deutschen Haus' und dem ebenfalls abgerissenen Simonschen Haus fließt der jetzt verrohrte Mühlengraben,

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6. Das Geschäftshaus von Carl Bremer war jahrzehntelang eine wichtige Einkaufsstelle für die Einwohner des Ortes. Vorgängerin war die Firma Bodenstein. 1981 wurde das Geschäft aufgegeben. Heute befindet sich darin eine Pizzeria.

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7. Der Flecken Langelsheim hatte auch einen Markt. Das Kriegerdenkmal erinnert an den Krieg 1870/71. Die Sandsteinbrücke über den Mühlengraben war neben dem Marktplatz sicher ein interessantes Motiv.

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8. Wir blieken hier in die Mühlenstraße. Links ist das Haus der heutigen Fleischerei Schander, dahinter der frühere Lattemannsche Hof, dann die Knabenschule. Das Haus der Firma Wilgeroth ist noch nicht gebaut.

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