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Langelsheim in alten Ansichten

Langelsheim in alten Ansichten

Auteur
:   Albert Aschermann
Gemeente
:   Langelsheim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2025-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langelsheim in alten Ansichten'

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kangelsheim

Partie im innerstethale

89. Diese 'Partie im Innerstethale' zeigt uns die Vorläuferin der Hans-Heinrich-Hütte. 1888 gründete hier die Firma Meyer & Senf, Goslar, eine chemische Fabrik, um Alaun zu gewinnen. Die Fabrik wechselte mehrfach Besitzer und Produktion, bis 1913 die von Hans Heinrich Helms, Goslar . und anderen gegründete Hans-Heinrich-Hütte Gebäude und Gelände erwarb. Ziel dieser neuen chemisehen Fabrik war die Gewinnung von Zink aus den Schlackenhalden im Tal der Innerste und Grane. Die das Innerstetal überquerende Brücke war aus rohen Holzstämmen errichtet und mit Schlacken beschottert.

90. Auf der Hans-Heinrich-Hütte wurde in den zwanziger Jahren die Produktion von Lithiumsalzen aufgenommen, ebenso die Herstellung von 'Bahnmetall', das als Achslagermetall für die Waggons der Reichsbahn gebraucht wurde.

91. Dieser Gesamtüberblick zeigt gut die Verkehrslage der Hans-Heinrich-Hütte zwischen der alten Harzbahn und der Straße nach Lautenthal. Das alleinstehende Haus an dem Weg zur Kalkrösecke ist abgerissen. In der Mitte des Bildes erkennen wir den Lauf der Innerste.

92. Hans-Heinrich-Hütte: 1929 Luftaufnahme. In der Bildmitte oben ist das Kesselhaus. Rechts davon steht quer zur alten Harzbahn Langelsheirn-Clausthal das Bürogebäude, dahinter das Ofenhaus. Links unten im Bild ist die chemische Abteilung.

93. In diesen Gebäuden betrieb der Mühlenbesitzer Emil Liebetraudt schon vor der Jahrhundertwende eine Öl- und Holzschleifmühle, wobei er die Wasserkraft der Innerste nutzte. Seit etwa 1905 wurde mittels einer Wasserturbine von einem Dynamo Elektrizität erzeugt - Gleichstrom. Das war der Beginn des Elektrizitätswerkes Langelsheim. Mit dem Strom wurden zunächst Betriebe in Langelsheim , Astfeld und Wolfshagen beliefert. Es wurde eine - wenn auch 'sparsame' - Straßenbeleuchtung angelegt. Erst von 1914 an gab es Strom für alle Häuser. Am 1. Januar 1919 wurde das Werk von dem Überlandwerk Braunschweig erworben, heute 'Hastra'.



94. Links im Bild ragen die hohen Schornsteine des ehemalige Kaliwerks 'Hercynia' auf. Die Villa bewohnte der Leiter des Werkes, Direktor Ewald. Das Kaliwerk Langelsheim stand in enger Zusammenarbeit mit dem Kalischacht Vienenburg. Es verarbeitete die von dort angelieferten Kalisalze zu Düngesalz. Für den Transport war eigens eine Gleisstrecke von Vienenburg über Grauhof nach Langelsheim gelegt worden. Ein Rest davon ist noch der Bahndamm rechts der Straße Langelsheim-Astfeld.

95. Das Kaliwerk wurde Mitte der zwanziger Jahre stillgelegt und abgerissen. Hier errichteten später die IG Farben die 'Wifo' - Wirtschaftliche Forschungsstelle -, heute Chemische Werke Hüls AG.

96. Diese alte Motivkarte aus Langelsheim zeigt noch das imposante Kaliwerk.

La~elshelm (Harz) .

Fabr vertel

97. Die rauchenden Schornsteine und die weit vorragende Schlackenhalde der FrauSophien-Hütte sind nicht zu übersehen. In offener Röstung wurden hier Erze des Rammelsberges bei Goslar zur Bleigewinnung verhüttet. Die inzwischen erfolgte Abtragung der Halden hat das Landschaftsbild verändert. Vor der Halde sehen wir das Gelände der Firma Zement-Pahl. Sie stellte Betonröhren her. Hinter der Frau-SophienHütte ist die Marienhütte, rechts am Bildrand sehen wir das Kaliwerk. Die Bezeichnung 'Fabrikviertel' ist uns nicht mehr geläufig.

98. Die Frau-Sophien-Hütte ist nach der Frau des Herzogs Julius - Sophie - benannt. Julius war Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel. Unsere Aufnahme gibt einen Eindruck von der Länge und Höhe der vorderen, einer von mehreren Schlackenhalden. Die hier sichtbaren elf Schornsteine gehörten zur Frau-Sophien-Hütte (fünf), zur Marienhütte (vier) und zum Kaliwerk (zwei). 1940/41 wurde die Frau-Sophien-Hütte stillgelegt und später abgerissen. Die Schlacken enthielten noch Zink und wurden daher zur Entzinkung nach der Zinkhütte Harlingerode gebracht.

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