Langenaubach in alten Ansichten

Langenaubach in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Langenaubach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3035-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenaubach in alten Ansichten'

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10. Das letzte in der Reihe der Häuser auf der linken Seite in der Schulstraße war 'Neue1s Haus'. Es zeichnete sich durch den einfachen, klaren Fachwerkaufbau aus. Die Aufnahme stammt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg; erst in den zwanziger Jahren wurde durch Aufschüttung des Eisenbahndammes der Bliek auf den westlichen Talhang verdeckt. Das Haus wurde in Zusammenhang mit dem Bau der neuen Grundschule von der Gemeinde erworben und abgerissen; seit dem Jahr 1973 werden in dem neuen Schulgebäude die Kinder von Langenaubach und aus dem benachbarten F1ammersbach unterrichtet.

In den Personen auf dem Bild erkennen wir (von links): Lina Neue1, Emma Metz geborene Neuel, Ernestine Neuel, Ernst Neuel, Ewald Neue1 und - mit dem Pferd - Otto Neuel.

11. Dies ist die Kaiserliche Postagentur in der Langenaubacher Hauptstraße (Haus Becker). Hier wohnen noch heute die Schwestern Elfriede Becker und Martha Här1e geborene Beeker, die Frau des langjährigen Bürgermeisters Hermann Här1e.

Auf dem Foto von 1912 erkennen wir die Eltern Katharina und Louis Becker, den Großvater Ado1f Becker sowie die Geschwister Hermann, Elfriede und - auf dem Arm des Kindermädchens - Martha Becker. Außerdem sehen wir den Boten Rudo1f Stahl vom Postamt Haiger.

Fast 45 Jahre lang wurden in diesem Haus alle postdienstlichen Aufgaben für Langenaubach und zeitweilig auch für das benachbarte F1ammersbach - erledigt. Darüber hinaus wurde hier die Rente für beide Orte ausgezahlt. Ein Aushängekasten unterrichtete die Einwohner über wichtige amtliche Bekanntmachungen - und das zu erwartende Wetter! Die Post hatte, neben dem Rathaus, die einzige telefonische Verbindung nach draußen, und so wurden natürlich außer amtlichen auch viele persönliche Nachrichten angenommen und von hier aus weitergegeben. Da über längere Zeit Posthalter Louis Becker das einzige Fahrrad im Dorf besaß, kam es immer wieder vor, daß er aus wichtigem Grund, so zum Beispiel, um notwendige Medikamente für einen erkrankten Mitbürger zu besorgen, nach Haiger hinunterfahren mußte,

12. Etwas unterhalb von der Post befand sich das kleine Kaufhaus von Julius Metz. Derartige Gemischtwaren-Geschäfte waren in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts oft in den Dörfern anzutreffen, und sie sind auch heute noch keineswegs ganz ausgestorben. Vieles gab es hier zu kaufen: Lebensmittel, Stoffe und Kurzwaren, kleine Haushaltsartikel - und bei Julius Metz konnte man überdies sogar auch Farben und Lacke erhalten. Das Geschäft bestand in dieser Form bis zum Beginn der dreißiger Jahre. Beim Betrachten des Fotos fällt insbesondere der reichverzierte vorgebaute Rahmen des Schaufensters ins Auge,

Auf der Treppe stehend der Besitzer Julius Metz selbst, neben ihm sein Sohn Edmund. Die junge Frau ist Anna Welsch, 's Welschje', ein Mädchen aus Dillenburg, das Julius Metz nach dem frühen Tod seiner beiden Töchter vorübergehend ins Haus geholt hatte.

13. Dies ist 'Dellner-Dreisbachs-Haus' in zwei verschiedenen Aufnahmen. Man geht nicht fehl in der Annahme, daß es sich hier um das älteste, noch aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammende Haus handelt, das auch den großen Brand von 1813 weithin unbeschadet überstanden hat.

Es ist ein Haus mit giebelseitigern Eingang, ein sogenanntes Siegerländer Haus. Dieser Eingang führte zwischen den Stuben durch die Küche und Futterküche bis in den Stal!. Das Haus ist später geteilt worden, wodurch ein neuer, niedriger Eingang an der Längsseite notwendig wurde.

Wir sehen vor dem Haus (von links): Karl Fries (Sohn des Försters Karl Fries), Adolf Dittmann, Kar! Dittmann, Hermine Dittmann mit dem Kind Anna und Lina Fries geborene Dittmann.

14. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg zog ein Fotograf durch das Dorf und machte überall dort, wo es gewünscht wurde, eine Aufnahme des Hausbesitzers und seiner Familie vor ihrem Eigentum. So ist uns aus jener Zeit glücklicherweise eine ganze Reihe von Fotos erhalten geblieben, die ein einprägsames Bild des Ortes und seiner Menschen in Einzelausschnitten zeigen. Der Verfasser bedauert, daß der vorgegebene Umfang dieses kleinen Buches die Wiedergabe nur ganz weniger Beispiele zuläßt.

Mit Recht präsentieren sich auf diesem Bild stolz Gemeindeförster Karl Fries, seine Ehefrau Pauline und die Söhne Reinhold und Karl vor ihrem Haus in der Langenaubacher Bachgasse.

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