Langenaubach in alten Ansichten

Langenaubach in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Langenaubach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3035-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenaubach in alten Ansichten'

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30. Wenn man genau hinschaut, so dürften unter den mehr als 80 älteren, jüngeren und sehr jungen Bergleuten auf diesem Bild aus dem Jahr 1921 einige bekannte Gesichter wiederzuerkennen sein; und eine ganze Reihe dieser Männer hat sicher das Ende 'ihrer Grube' noch schmerzlich miterleben müssen.

Denn obwohl das Eisenerz wegen seiner besonders günstigen Zusammensetzung (etwa 35% Eisen, 18% Kalk und nur 10% Kieselsäure) zur Verhüttung überdurchschnittlich geeignet war, stellte der letzte Grubenbesitzer, die Mannesmann-AG., Düsseldorf, mit dem 31. Januar 1963 die Förderung in Langenaubach ein. Die auf dem Weltmarkt angebotenen weit billigeren Erze aus Nordeuropa und Nordamerika ließen finanziell die weitere Ausbeutung nicht mehr zu: Das hier geförderte Erz war unrentabel geworden!

Als positiv ist zu vermerken, daß die Mehrzahl der Kumpel recht schnell Arbeit in umliegenden Industriebetrieben fanden. Das Grubenwasser wurde der Versorgung des Haigerer Stadtgebietes nutzbar gemacht.

31. Wie dieses Bild beweist, gab es ihn - den 'Kriegerverein Langenaubach', doch al1zuvie1 wissen wir leider nicht mehr darüber.

Es ist anzunehmen, daß er - wie viele ähnliche Veteranenverbände - im Gefolge des DeutschFranzösischen Krieges von 1870/71 entstand, dann durch Teilnehmer am Ersten Weltkrieg neue Mitglieder erhielt und in den dreißiger Jahren aufgelöst wurde. Der Anlaß des Aufmarsches ist ebenfalls unbekannt; es mag eine Maifeier, ein Nationaler Gedenktag oder ein dörfliches Fest gewesen sein.

Wir erkennen auf dem Foto unter anderen: Edmund Metz, Adolf Wendel, Fritz Figge, Reinhold Fries, Ado1f Stahl, Hermann Wagner, Ewa1d Weiß, Ernst Enners, Eugen Mohr und Adolf Schmitt.

32. Der verheerende Brand vom 24. Juni 1813 vernichtete in wenigen Stunden den größten Teil unseres Dorfes. Nur die Kirche, wenige Einzelgebäude und ein kleines zusammenhängendes Gebiet in der 'Gräh' und die Mühle blieben verschont. Mit den damals völlig unzureichenden Mitteln erwies sich jeder Versuch, dem Feuersturm Widerstand zu leisten, von vornherein als aussichtslos. So grenzt es an ein Wunder, daß in diesem Inferno kein Einwohner des Dorfes sein Leben lassen mußte.

Aufgrund der Bauweise der Häuser, ihrer Heizstellen und ihrer Lage zueinander konnte die Gefahr einer neuerlichen Katastrophe nach dem Wiederaufbau zwar gemindert, jedoch nie ganz gebannt werden - wie historische Unterlagen in der Zeit danach beweisen. Deshalb schlossen sich 66 Jahre nach dem großen Brand, im Jahr 1879, beherzte, verantwortlich denkende Männer zur Gründung einer Feuerwehr auf freiwilliger Basis zusammen. Und diese Männer - und all jene, die ihnen nachfolgten - haben in den mehr als einhundert Jahren, die seitdem vergangen sind, ihre Berechtigung und Notwendigkeit in vielen Einsätzen nachgewiesen!

Für sie alle, die Gesundheit und Leben für ihre Mitbürger einsetzten, sollen hier stellvertretend die Namen der Mannschaft vom Beginn der dreißiger Jahre genannt sein. Oben von links sehen wir:

Otto Schmelzer, Hermann Klaas, Otto Rödling, Otto Klaas, Hermann Lang, Wilhelm Held, Walter Held, Albert Kämpfer, Adolf Kämpfer, Ferdinand Stalp, Hermann Fehling, Walt er Cestonaro und Franz Peter.

In der zweiten Reihe: Willi Neuser, Erich Metz, Albert Klaas, Herbert Fornasier, Otto Stahl, Walter Dittmann, Willi Göbel und Albert Dittmann.

Auf der Leiter sitzend: Hermann Kämpfer, Albert Stahl und Adolf Beeker.

Unten stehend, von links: Walter Kloft, Hermann Lang, Heinrich Gabriel, Rudi Metz, Albert Scheidt, Edmund Schneider, Louis Henrich (der hervorragende Hornist der Feuerwehr, 'Gierlichs Louis', siehe Einsatz), Walter Fornasier, Hermann Klaas, Hermann Dittmann, Adolf Franz, Alfred Schnurr, Albert Kessler, Hermann Schnurr, Walter Kriegeskorte, Ernst Enners und Louis Daub. Und unten sitzend: Theodor Schmitt, Richard Kessler, Reinhard Metz, Edmund Metz, ReinhoId Fey, Fritz Figge und Reinhold Klaas.

33. Ja, sportlich war man seit eh und je in Langenaubach, wie man aus diesem Foto ersehen kann. Es zeigt die Fußballspieler des Jahres 1920, und es ist schnell auszurechnen, daß man allein mit diesen Männem ohne weiteres zwei vollzählige Mannschaften bilden konnte.

Es sind in der oberen Reihe, von links nach rechts: Hugo Cestonaro, Paul Wagner, Theodor Hammer, Willi Klaas, Walter Kriegeskorte, Otto Haus, Otto Kämpfer, Alex Groos, Ströhmann (Allendorf), Walter Cestonaro und Bernhard Klaas.

In der mittleren Reihe erkennen wir: Herbert Fomasier, Edmund Schneider, Hermann Metz, Hermann Klaas, Hermann Dittmann, Edmund Cestonaro, Willi Lommel, Paul Georg und Franz Peter.

Und ganz vom sehen wir: Wilhelm Dörr, Albert Klaas, Paul Fehling und Franz Metz.

Man trainierte und spielte auf dem Sportplatz 'auf der Garde', an der Breitscheider Straße, nach Medenbach zu, ehe man später auf die andere Talseite zum 'Loh' umzog. Seit dem Jahr 1955 spielt man auf dem seinerzeit neu angelegten Sportplatz im 'Rornbach',

34. Zu den ersten übungsstunden des Männergesangvereins 'Sängerkranz', den Lehrer Alfred Schwarz (er lebt heute hochbetagt im nahegelegenen Eiershausen) im Jahr 1926 gegründet hatte, kamen gewöhnlich bis zu 26 Burschen und Männer des Dorfes im Rathaus zusammen. Seither hat der Chor bei vielen Konzerten, Wertungssingen und zu anderen Gelegenheiten seine hohe Qualität in der Pflege des deutschen und auch internationalen Liedgutes bewiesen.

Auf unserem Foto von 1927, das also kurz nach der Gründung aufgenommen wurde, sehen wir die Chormitglieder bei einem Ausflug zum Hohen Westerwald. Es sind dies in der oberen Reihe (von links): Walter Peter, Hermann Metz, Alex Groos, Gustav Kloft, Gustav Peter und Hermann Burbach.

In der mittleren Reihe: Willi Lommel, Paul Wagner, Ernst Wagner, Walter Held, Hermann Klaas, Albert Stahl, Gustav Wagner, Theodor Wagner, Hermann Dittmann, Ferdinand Klaas, Hermann Georg, Adolf Schmitt, Albert Klaas, Reinhold Wagner, Hermann Kauferstein, Paul Georg und Willi Kauferstein.

Und sitzend: Reinhold Klaas, Gustav Peter, Liesbeth Schmidt, Emil Dittmann, Albert Georg, Albert Cestonaro, Erna Schmidt und August Peter.

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