Langenaubach in alten Ansichten

Langenaubach in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Langenaubach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3035-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenaubach in alten Ansichten'

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35. Bereits in der Mitte des vorigen Jahrhunderts, der genaue Beginn läßt sich nicht mehr angeben, versammelten sich Langenaubacher Bürger in 'Beckers Werkstatt' zu gemeinsamen Bibelund Gebetsstunden. Im Gefolge der Erweckungsbewegung, die zwischen 1870 und 1890 das Siegerland und die angrenzenden Gebiete erfaßte, wurde um 1890 der erste Gemischte Chor in Langenaubach ins Leben gerufen und im Jahr 1891 der 'Männer- und Jünglingsverein' (CVJM) gegründet. Er ist bis heute lebendig und eine tragende Stütze des religiösen Lebens unserer Gemeinde. Bei seinem 90jährigen Bestehen, das im Jahr 1981 begangen werden konnte, umfaßte der Verein etwa einhundert Mitglieder.

Auf dem Foto, das die Teilnehmer an einer Schulungswoche im Jahr 1931 zeigt, erkennen wir in der unteren Reihe (von links): Otto Peter, Albert Dittmann, Adolf Kloft, Ado1f Schnurr, Wilhelm Schmitt, Walter Georg, Ado1f Kessler, Hermann Römer, Alfred Peter und Kar! Weber.

Uber ihnen stehen: Gustav Peter, Wilhelm Weber, Herbert Heinz, Albert Kessler, Georg Peter, Diakon Otto, Hugo Cestonaro und Ferdinand Weber.

36. Es mag verwundern, daß bisher so gut wie nichts über die Landwirtschaft gesagt und gezeigt wurde. Doch zum einen spielten Ackerbau und Viehzucht in den letzten beiden Jahrhunderten für Langenaubach nicht die ausschlaggebende wirtschaftliche Rolle; nur wenige Bauern konnten von ihrem Land leben, ohne zugleich einer zweiten Verdienstrnöglichkeit nachgehen zu müssen. Zum anderen aber gibt es kaum alte Bildzeugnisse aus diesem Bereich. Wer im Feld arbeitete, ließ sich nicht gern fotografieren: Diese Arbeit tat man - auf den Stolz konnte man verzichten! Und doch ist es schade, daß wir somit kaum Bilder aus jenem ureigensten bäuerlichen Arbeitskreis besitzen.

Noch irn Mittelalter bildeten Ackerbau und Viehzucht, neben dem Waldbesitz, die Lebensgrundlage unserer Menschen; der Strukturwandel der beiden letzten Jahrhunderte hat hier vieles verändert.

Der Betrachter des Bildes ist aufgefordert, mit 'E1muchs Anna' und ihrer Schwester Frieda einen Bliek auf den 'Stock', in den 'Rombach' und auf den 'Ketzenberg' zu werfen - es wird ihm im Vergleich dieser Aufnahme von etwa 1932 zu heute, denke ich, so einiges auffallen.

37. Beschließen wir unseren Gang durch 'das alte Aubach', das im Grunde nie alt wurde, das bis heute jung geblieben ist. Denn: Alt ist der, der so bleibt, wie er war, der sich nicht ändert - wer sich aber verändert, ist jung! Und um gerade dies zu beweisen, stellen wir an das Ende des kleinen Buches die älteste Gesamtansicht unseres Dorfes. Sie stammt etwa aus dem Jahr, mit dem unser Jahrhundert begann - oder ist möglicherweise sogar noch um einiges älter.

Jeder, der mag, kann nun anhand dieses Bildes herauszufinden suchen, was seitdem in den letzten 80 bis 90 Jahren anders geworden ist. Dann, denke ich, - erst dann! - wird er dem alten Langenaubacher Lehrer und Rektor Kar! Löber beipflichten, der in seiner Ansprache zur 700-J ahrfeier des Dorfes am 18. Januar 1981 den Menschen in Langenaubach zurief: Die (kommenden Zeiten) werden nicht leicht sein, können aber mit der biederen, aufrechten, in mancherlei Nöten erprobten Haltung unserer Vorfahren gemeistert werden. Und dazu wünsche ich den Langenaubachern ein gutes Gelingen mit dem Zuruf der Alten: IHR LEJWE, GOURE LEU, NUDDA, MACHT' ET GOUT!

f 11

@ J ii C I-lllJ u n



~ I

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