Langenselbold in alten Ansichten Band 1

Langenselbold in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Völker
Gemeente
:   Langenselbold
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0168-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Langenselbold in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

7. Bahnhof. Der Bahnhof liegt 2,4 Kilometer von der Ortsmitte entfernt an der Strecke Frankfurt-Bebra, Eröffnung der Strecke Hanau-Langenselbold-Wächtersbach fand statt am 1. Mai 1867. Die damalige Einstellung der Bevölkerung zur Eisenbahn: 'Teufelswerk'.

8. Friedrichstraße in alten Zeiten, als sie noch nicht gepflastert war. Links und rechts der Straße zogen tiefe Gräben vom Weinberg über die Kreuze kommend die Friedrichstraße auf beiden Seiten durchlaufend bis hin zur 'Steinernen Brücke', die da stand wo heute die Verkehrsampel in der GelnhäuserStraße steht. Durch die Friedrichstraße wurden früher täglich die Ganse auf die Gänsweide 'Sieb' getrieben. Der letzte Austrieb war am 15. Oktober 1930 mit 3 000 Gänsen.

9. Buchbergturm. Der Buchbergturm steht auf dem Buchberg, in unmittelbarer Nähe des TP 200,1. Er ist aus Kalk- und Sandsteinen, Zement und Eisen erbaut. Über dem Eingang befindet sich eine Sandsteinp1atte und darüber ein Bronzerelief. Die Platte trägt die Inschrift: 'Erbaut vom Buchberg-Verein Hanau 1909.' Das Relief zeigt einen Mannskopf mit der Umschrift 'Lehrer Hugo Schäfer.' Dieser Herr, der 'BuchbergSchäfer' genannt, lebte in Hanau. Einweihung des Turmes war am 29. Mai 1910. (29 m hoch, 160 Stufen, Aussicht 60 km.)

10. Steinweg. Im Volksmund 'Die Zeil' genannt. Wir sehen hier den Anfang des Steinwegs um 1900, der bis zum ehemaligen Zentrum, dem Marktplatz, führt. Links im Bild sehen wir ein verputztes Fachwerkhaus, das 1974 abgebrochen wurde. Es beherbergte 200 Jahre eine Gastwirtschaft und eine Handlung in Lebensmitteln und so weiter. Im Volksmund wurde es zum 'Hühnekathrinsche' genannt. Auf der rechten Seite sind schon seit Jahren bauliche Veränderungen vorgenommen. Das vor der Baumkrone sichtbare Gerichtsgefängnis ist abgebrochen und dort in 1974-1975 eine moderne neuzeitliche Apotheke erbaut und eingerichtet. Das hinter der Baumkrone stehende Amtsgericht ist 1971 nach Hanau verlegt. Der vordere Teil des Gebäudes ist im Jahre 1669 als Fürstlich Isenburgisches Privathaus (Jagdschlösschen) erbaut und seit 1850 als Amtsgericht genutzt worden. Erweiterung erfuhr es in 1913-1914.

l l . Hanauer-Straße um 1900. Der Bau dieser Straße wurde vom Fürst von 1senburg-Birstein 1773 begonnen und zwar die Strecke Langenselbold-Rothenbcrgen, aber nicht beendet. Dagegen wurde die Strecke durch die Rückinger Schläge bis zur Riedmühle in 1777 angelegt, aber erst 1800 vollendet.1m Jahre 1808 erfolgte auf Befehl des französischen Marschalls Kellermann von Mainz der Ausbau. Erst dann war eine zusammenhängendes Straßenstück vom oberen zum unteren Kinzigtal vorhanden. Im Bild sehen wir die Postkutsche, Gasthaus 'Zum Weißen Roß', Alte Schule, Klosterbergerschule, das Geburtshaus des Verfassers und das Rathaus (1895-1974). Außer dem Gasthaus 'Zurn Weißen Roß', sind die übrigen Gebäude abgerissen. Im linken Teil der Ansichtskarte sehen wir die 1727-1735 vom Fürsten Wolfgang Ernst 1. von Isenburg erbaute evangelische Kirche.

12. Marktplatz mit dem im Jahre 1707 erbauten historischen Gasthaus 'Zum Goldenen Engel', etwa um 1900. Friedrich Ludwig Jahn, der 'Turnvater', sprach am 12. April 1848 aus dem Fenster im oberen Stock zu den Selbolder Bürgern. An dem Gasthaus führte die frühere prähistorische Frankfurt-Leipziger-Straße als Handels-, Post- und Heerstraße vorbei. Hier kehrten die Handelsleute und so weiter zur Ruhe, Essen und Trinken und Pferdewechsel ein. Auch Geleitschutz gab es ab hier über den Weinberg durch die gefahrvolle Abtshecke (Waldstück). Auf dem Marktplatz ist der öffentliche 1704 erbaute Brunnen - noch ohne Pumpenstock - zu sehen. Im Vordergrund ein Selbolder Bauer mit seiner selbstgestrickten Weste mit Perlmuttknöpfe, Camisol genannt. Eine sehr alte Kutsche vor dem Haus, wie man sie seit langem nicht mehr sieht.

13. Kreuze mit ehemaliger Wirtschaft 'Die Eich' mit Kino neben dem kleinen Fachwerkhaus rechts, das seit Jahren zu einer neuzeitlichen Metzgerei (Sahier) vergrößert und umgebaut ist. Hier sieht man noch die Gaslaterne als Straßenbeleuchtung. 1926 bekam Langenselbold elektrische Beleuchtung. Rechts im Bild das erste Haus, die frühere Apotheke KöhL Die Ansicht spiegelt die Zeit vor und um 1920.

14. Schießhütte 2, eine alte Dorfschmiede an der früheren Frankfurt-Leipziger-Straße belegen, etwa 1740 erbaut. Die Scheune laut Inschrift von H.H. 1785 errichtet. Wegen Baufälligkeit wurde arn 18. Januar 1972 alles abgerissen. Die Bopp'sche Schmiede, der Malerwinkel von Selbold, ist nicht mehr. In dem Vorbau wurden einst die Pferde beschlagen.

15. Hinserdorfstraße-Marktplatz, Diese Ansicht zeigt die 1612 erbaute historische Bachbrücke - auch Bachtanzbrücke genannt - über die Gründau nebst Furt. In 1952 wurden Brücke und Furt beseitigt und eine neue Eisenbetonbrücke in 1952 erbaut. In dieser Furt spielte sich der frühere 'Bachtanz von Selbold' ab. Eine Strafe die der Fürst befahl, weil die Selbolder Bauern die erhöhte Steuern für Kriegszwecke nicht zahlen wollten. Durch die Furt und über die Brücke führte einst die frühere Frankfurt-Leipziger-Straße. Rechts im Bild sehen wir einen Teil der verstärkten Befriedungsmauer des alten Todenhofes (Gründau), anschließend eine ehemalige Schule und dann das Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde. Das erste Pfarrhaus stand ehemals in der Bendergasse. In diesem Haus ist heute noch der Todenkeller mit gewölbter Decke zu sehen. Bauerngehöfte und den Marktplatz zeigt der Hintergrund. Die durch den H .. achtanz bekannte historische Brücke und Marktplatz ne st Pfarrhaus

16. Wassergasse. Wir befinden uns hier im ehemaligen Ortsteil 'Hausen'. 1715 wird Hausen im Selbolder Kirchenbuch genannt, letztmalig 1752. 1691 ist die Bezeichnung 'Klosterberg' für Hausen aufgekommen. Rechts im Bild sehen wir das Brauhaus, links im Bild die Maisenmühle. Sie wird im Kirchenbuch 1607 erwähnt. Damals als Fachwerk errichtet, erfolgte nach einem Brand in 1928 der Neubau in Backsteinen. Die Maisenmühle ruht seit 1969.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek