Langenselbold in alten Ansichten Band 1

Langenselbold in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Völker
Gemeente
:   Langenselbold
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0168-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenselbold in alten Ansichten Band 1'

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57. Giesebnicke. Durch die Gemarkung Langenselbold fließ im unteren Kinzigtal die Kinzig. Sie war ehemals schiffbar bis nach Gelnhausen. Es waren damals mehrere Kinzigarme. Über die Kinzig führten in Langenselbold drei Holzbrücken und zwar die Auebrücke, die Kinzigbrücke und die Giesebrücke. Die Kinzigbrücke wurde ersetzt durch eine Eisenbetonbrücke im Jahre 1924 bei der Höherlegung des Kinzweges. Die Giesebrücke wurde 1925 nochmals durch die Firma Braun und Häfner erneuert, dann aber wegen Baufälligkeit am 18. und 25. September 1960 durch die Feuerwehr abgebrochen. Sie war die kürzeste Verbindung zwischen Langenselbold und Niederrodenbach, ein sehr schöner Spazierweg.

58. Marktplatz 11. Das Anwesen Marktplatz 11 ist im Jahre 1893 von dem Landwirt und Milchhändler Wilhelm Vogt und seiner Ehefrau Christine geborene Bastian erbaut worden. Begonnen wurde die Milchhandlung von Wilhelm Vogt in der Judengasse - seit 1919 in Schäfergasse umbenannt - im Haus Nummer 1 (Schepp/Dreuth), das war im Jahre 1890. Damals wurde die Milch bei den Bauern mit einem Handwagen, mit Hundevorspann, täglich abgeholt. Mit der Zeit schaffte man sich einen Pritschenwagen an, der von einem Pferd gezogen wurde. Die Milch wurde auch täglich vom Baumwieser- und Bruderdiebacher-Hof abgeholt. Der Versand der Milch nach Hanau, Groß- und Klein-Auheim, Frankfurt/Main und Offenbach geschah mit der Hanauer-Kleinbahn und der Staatsbahn. Die Milch musste gekühlt werden. Zu diesem Zweck wurde etwa um 1900 im Anwesen Marktplatz 11 ein Eishaus gebaut. Jährlich wurden auf der Lache in privater Regie 2400 Zentner Eis gebrochen und im Eishaus gelagert. Für die Behandlung der Milch wurde sehr viel Wasser gebraucht. Man baute daher einen 41 Meter tiefen Brunnen auf dem Anwesen. Der Brunnen war mit einer Saug- und Druckpumpe ausgestattet, die durch ein großes Holzrad (siehe Bild), in dem ein Hund lief, betrieben. Das Rad wurde 1932 beseitigt, da der Brunnen kein Wasser mehr spendete. Im Bild sehen wir Heinrich Mohn (mit der Schürze) neben der Buttermaschine, daneben eine Zentrifuge. Im Vordergrund rechts den Chef des Hauses Wilh. Vogt. Der andere Herr ist ein Besucher, der auch das Foto schoss.

59. Ein Selbolder deutscher Radmeister. 'Willi Schäfer, ein Sohn unserer Heimat, bei den deutschen Verfolgungsmeisterschaften in Aachen im Jahre 1949 wiederum erfolgreich', so schrieben damals die Zeitungen. Wir sehen ihn im Bild mit dem schwarzen Streifen um die Brust mit seinem Siegerkranz. Er ist der Sohn des Fritz Schäfer - im Bachtanzfestspiel 'der Herr von Selbold' genannt und seiner Frau Elisabeth geborene DitzeI. Willi Bassermann, Kreuze, begeisterte 1946 eine Schar junger Selbolder für den Rennsport mit dem Fahrrad, darunter war auch damals der erst 15jährige Willi Schäfer. Schäfer eilte von Erfolg zu Erfolg und brachte Siegerkranz, Ehrenurkunden, ein Fahrrad, Mengen von Blumen und vieles mehr mit nach Haus.

60. Ortsbrandmeister. In Langenselbold wählte am 18. Februar 1967 die Freiwillige Feuerwehr den damals 35jährigen Fritz Lukas zum neuen Ortsbrandmeister. Fritz Lukas löst den bisherigen Ortsbrandmeister Adam Link ab, der 18 Jahre die Selbolder Wehr führte. Bürgermeister Neugebauer würdigte die Verdienste des Link und übergab ihm den Wappenteller der Gemeinde. Die Wehr ernannte Link zum Ehrenbrandmeister.

61. Friedlandglocke machte Station in Langenselbold. Vom 17. bis 20. Juni 1965 fand in Stuttgart das 6. Heimkehrer-Deutsch1andtreffen statt, zudem der Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermissten-angehörigen Deutschlands aufgerufen hatte. Auf der Fahrt nach Stuttgart machte die 'Fried1andglocke' in Langenselbold vor dem Rathaus im Schloss zu einer Kundgebung halt. Die Friedlandglocke hat erstmals 1949 im Lager Friedland ihren mahnenden Ruf 'Friede' ertönen lassen. Durch das Lager Friedland gingen Millionen Menschen, die Freud und Leid täglich nahe beieinander sahen. Möge beim Ertönen der Glocke die Völker stets zum Erhalten des Frieden ermahnt werden.

62. Verschwisterung. Im Bild sehen wir die Verschwisterungsfeierlichkeiten am 5. Mai 1968 vor dem Rathaus im Schloss Langenselbold. Die Verschwisterung der Gemeinden Langenselbold/Mondelange/Simpelveld.

63. Verschwisterung. Bei der Verschwisterung der Gemeinden Langenselbold, Simpelveld und Mondelange wurden am 5. Mai 1968 die Enthüllung des Europaschildes in Langenselbold vorgenommen.

64. Schûleraustausch soll Grundstein zur dauernden Freundschaft legen. Über die Osterfeiertage 1967 stand unsere Gemeinde wieder einmal im Zeichen internationaler Freundschaft. Diesmal war es die Jugend aus der Schweizer Gemeinde Uster und aus der französischen Gemeinde Mondelange, die sich in Langenselbold ein Stelldichein gab. Die jungen Schweizer Fußballer nahmen an einem Jugendturnier teil, das der Sportverein 1930 veranstaltet hatte. Die jungen Gäste aus Mondelange wollten ihre deutschen Sprachkenntnisse vervollständigen.

65. Internationale Sportbegegnungen in Langenselbold. Das Spiel ist aus. Die Schülermannschaft 1910 wurde Sieger. Aber dennoch schauen Selbolder Fußballbuben unbekümmert und froh als gute Sportkameraden in die Kamera.

66. Die Konradsruh. Im Westen unserer Gemarkung zwischen Windhöhe und Hinterloh, östlich der 'Alten Steinkaute', beim Grauen Floß stand einst die 'Konradsruh'. Sie war zu erreichen, wenn man den Neuen Weg bis zur Waldgrenze Hinterloh benutzte. Heimatfreunde besprachen im Winter 1929-1930 die Errichtung eines massiven Häuschens. Vorerst wurde im Frühjahr 1930 eine kleine Laube aus Holz erstellt. Als dann der Herbst herankam, entschloss man sich ein massives Häuschen zu erbauen, was im Bild festgehalten ist. In Gemeinschaftsarbeit wurde es errichtet. Der Volksmund gab recht bald dem Häuschen den Namen 'Konradsruh'. Es waren die Vornamen dreier Konrade, die den Gedanken zum Bau aufbrachten. Leider ist diese schöne Erholungsstätte nicht erhalten geblieben, aber noch heute heißt die Stelle 'an der Konradsruh',

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