Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Wilhelm Völker
Gemeente
:   Langenselbold
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4527-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenselbold in alten Ansichten Band 2'

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17. Hanauer Straße 32 und 34, FelsenkeIler , war früher Ödland, später Weinberg, auch Äcker und Wiesen, seit 1892 bebaut. Die Gebrüder Heinrich, Friedrich und Georg Gasche waren die Erbauer des FelsenkelIers mit Apfelweinkelterei. Der Keller hat drei Stockwerke. Bauausführung hatte Wilhelm Kolb, HanauIM. Acht Selbolder wurden hier beschäftigt. Es gab ein Todesfall. Posthalter Weber, Hanauer Straße 39, übernahm die Abfuhr des Erdaushubes = 200 Wagen voll. Weber erhielt für seine Arbeit mit Gesparm die Woche SO Mark Fuhrlohn. Der Aushub kam in das sogenannte Schwarze Loch, auch Franzosenloch genannt, vor dem Waldort Metzeloh. Die Ausgrabungen zeigten Bausand, Rotschiefer, bei 4 bis 5 Meter Tiefe Sandstein. Im Keller wurde noch ein Brunnen von 10 Metern Tiefe eingesprengt.

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18. Die Klosterbergstraße um 1970. Benannt nach dem Ortsteil Klosterberg. Im Volksmund wird er 'Klusterberg', auch 'Kerchberg' genannt (nach der Kirche). Das Fachwerkhaus mit Stallungen und Scheune (Fachwerk) war das Anwesen des früheren Kirchendieners Heinrich Adam Raab, Klosterbergstraße 2. Er war der Kirchendiener der evangelischen Kirchengemeinde. Die Pfarrkirche wurde 1727-1735 vom Fürsten Wolfgang Ernst von Isenburg erbaut. 1886 errichtete die politische Gemeinde die Stützmauer, wegen Abrutschen des Geländes. Sie wurde 1976 erneuert und eine Urkunde eingemauert. (Treppenaufgang von der Klosterbergstraße links.) Zeitweise wurde hier in früheren Jahren Kram- und Viehmarkt abgehalten.

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19. Marktplatz. Wir sehen hier den Marktplatz von der Oberdorfstraße aus um die Jahre 1911. Rechts das historische Gasthaus 'Zum Goldenen Engel' mit seinen beiden kunstvollen schmiedeeisernen Wirtshausschildern. Leider ist nur noch eins vorhanden, das zweite war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und ist nicht mehr aufzufinden.

20. Marktplatz. Eine weitere Aufnahme vorn Marktplatz aus den Jahren um 1920. Hier sehen wir noch den Marktplatz mit Platanen bepflanzt, die längst verschwunden sind. Das Bild gewährt uns noch einen Bliek zur ehemaligen historischen Bachbrücke 1612-1952 und der Furt. Dieses Gelände hat für Selbold eine sehr große historische Bedeutung, es war einst das Zentrum von Langenselbold.

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21. Marktplatz 14, Gasthaus 'Goldner Hirsch' 1753 erbaut; Ansicht um 1870. Nach einem vorliegenden Kaufbrief von 1753 erscheint der 'Goldene Hirsch' als dritte Wirtschaft in Selbold. Es war ehemals ein landwirtschaftliches Anwesen. 1753 lebte als Gasthalter Gottfried Elsässer. Er wurde 1773 zum Oberschultheisen ernannt, er starb 1785. Nachfolger war Sohn Johann Heinrich Elsässer. Er verheiratete sich 1785 mit Friedericke Charlotte von Horn, eine Selbolder Adelsfamilie.

22. Marktplatz mit Amtshaus (Betzeloch) , Wachthaus und Backhaus. Das Amtshaus ist 1782 erbaut. Im Volksmund wird es Betzeloch genannt. Hier saß der Amtmann, im ersten Stock linkes Fenster um den gesamten Marktplatz und das Geschehen beobachten zu können. Hier befanden sich noch das Sitzungszimmer , Küche und eine Zelle. Im Erdgeschoß links war der Viehstall, darüber eine Zelle, rechts eine Nagelschmiede, darüber die Herberge für die Handwerksburschen. Am Hauseck war der Pranger mit dem Halseisen angebracht. Übeltäter wurden auf den Prangerstein gestellt und mit dem Halseisen zum Gespött der Leute ausgestellt. Wir sehen noch das Wachthaus rechts daneben den Ein- und Ausgang des 'Märdegässe' und dann das öffentliche Gemeindebackhaus, Beide Gebäude sind abgerissen.

23. Bliek zur Ziegelstrafte nach dem Hause Hühn, Georges, Bendergasse. Rechts im Bild die ehemalige Bürgermeisterei, Untergasse 2. Schultheis (= Bürgermeister) war Peter Roth Ende 1700 Anfang 1800. Man nennt die Nachfahren noch heute 'es Scholtesse'.

24. Gelnhäuser Straße 5, Gasthaus 'Isenburger Hof, so genannt seit 1841 nach dem Fürstlichen Haus Isenburg. Ab 1832 hieß die Gaststätte 'Der Goldene Hirsch' auf dem Klosterberg. Die Zeichnung stellt den Urzustand dar. Inzwischen sind bauliche Veränderungen vorgenommen. Es war früher auch Gartenwirtschaft. Der erste Inhaber war der Fürstliche Hofbäckenneister Matthias Gottlieb, der aus Birstein stammte. Gottlieb war lange Jahre Fürstlicher Archivverwalter in Birstein. Zehn mal wechselten die Besitzer.

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25. Hanauer Straße 18, das Römerhaus wurde 1746 erbaut. Es war ein altes landwirtschaftliches Anwesen, später auch Wagnerei. Es ist ein Fachwerkhaus das noch eine quer geteilte Haustüre mit Überdachung hatte. Es hatte auch einen alten Ziehbrunnen und ein privates Backhaus in der Feigenstraße stehend. Warum Römerhaus? Mohn (Eigentümer) sprach öfters er wolle den Römer in FrankfurtlM. besuchen, was nie verwirklicht wurde. Eines Tages sprach der Volksmund bei ihm nur noch 'de Römer'.

26. Marktplatz 2, mit Totenhofbrücke und Marienkapelle und evangelisches Pfarrhaus. 1718 als landwirtschaftliches Anwesen erbaut, später Schule, heute wieder Wohnhaus. Die Totenhofbrücke, 1558(?) erbaut, 1856 abgebrochen. Sie war nur 1,50 Meter breit: massives Mauerwerk mit zwei Bogen. Hier wurden die Toten zum Kirchhof getragen und beerdigt. Wir sehen die Marienkapelle, 1349 erwähnt, 1724 abgebrochen. Rekonstruktion nach entsprechenden Unterlagen. Das evangelische Pfarrhaus wurde 1717 erbaut. Es ist das zweite Pfarrhaus in Selbold, das erste stand in der Bendergasse.

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