Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Wilhelm Völker
Gemeente
:   Langenselbold
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4527-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Langenselbold in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

47. Geisfurtmühle. Die Geisfurtmühle liegt 400 Meter von der Niedergründauer Grenze und zwar am Oberlauf der Gründau innerhalb der Gemarkung Langenselbold. Sie wird im Kirchenbuch 1713 erwähnt, ist aber sicherlich weit älter. Bei der Geisfurtmühle handelt es sich um eine unterschlächtige Wassermühle, die aber schon seit 1940 stillgelegt ist. Sie lag an einer Furt, deshalb Geisfurtmühle. Vor dem Ersten Weltkrieg war die Geisfurtmühle ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt, besonders am Himmelfahrtstag. Benutzer der Mühle waren nicht nur Selbolder , sondern auch Landwirte aus der näheren und weiteren Umgegend.

J~

."..'

/..



I

r'

48. Obermühle. Die Obermühle liegt am Oberlauf der Gründau innerhalb der Gemarkung Langenselbold, etwa 2 350 Meter von der Niedergründauer Grenze. Ihren Namen hat die 'Ober-Mühle' (Volksmund: 'Owermil!') erhalten, weil sie am Oberlauf der Gründau liegt. Es war eine Mahlmühle, die mittels eines Wasserrades, und zwar das einzige Oberschlächtige in Selbold, angetrieben wurde. Diese Mühle ist im Kirchenbuch 1565 genannt. Es waren damals Fachwerkbauten, die um 1850 abgebrochen wurden. Diese Mühle hatte sehr viele Eigentümer und Besitzer. Zeitweise wurde hier auch eine Bäckerei betrieben. Die Erzeugnisse ('Burkhardtweck') wurden bis nach Fulda verkauft. Auch Frau Jordan (Ehefrau des letzten Eigentümers) backte ein ausgezeichnetes Kastenbrot, das auch über die Grenzen Selbolds verkauft wurde. 1934 erwarb Christian Jordan die Mühle. 1975 stellte er den Mühlenbetrieb ein. Mit der Einstellung dieser Mühle an der Gründau ist die Mühlenromantik der Selbolder fünf Mühlen zu Ende gegangen. Die Gebäude sind dem Verfall nahe.

49. Burgmûhle, Mühlgasse 11. Die Burgmühle (Volksmund 'Borgmil') liegt am Mühlgraben der Burgmühle in der Mühlgasse 11, etwa 900 Meter von der Obermühle oder 3 000 Meter von der Grenze der Gemarkung Niedergründau. Sie gehört zum Ortsteil Hinserdorf. Der Name Burgmühle taucht im Selbolder Kirchenbuch erstmal 1595 auf. Sie hat ihren Namen Burgmühle von der Wasserburg der Ritter von Selbold, die in früheren Zeiten 1217 erwähnt werden. Sie diente auch dem Schutze der unweit der Burgmühle liegenden Gründaufurt. Sie stand aufbesonders historischem Boden, weil diese Stelle, bis über die Ufer der Gründau der Königshof stand. Bei früheren Ausgrabungen stieß man sehr oft auf dicke Mauerreste, die von der Wasserburg herrühren sollen. Erbauer der Mühle war ein gewisser Repp. Repps Tochter heiratete einen Wacker von der Kilianstädter MühIe. So ist die Mühle von Repp auf Wacker übergegangen. (Weiteres ist aus meinem Heimatbuch zu erfahren.)

. -

/.-

:=.

. "_.t;.. -

50. Riedrnühle. Die Riedmühle (im Volksmund 'Reidmil') liegt an der Gründau etwa 1 000 Meter unterhalb der Maisenmühle, oder 5 300 Meter von der Niedergründauer Grenze. Sie wird zuerst 1360 als dem Kloster Selbold gehörig, genannt. Nach Auflösung des Klosters kam die Riedmühle in Privatbesitz. 1792 vermeldet die Geschichte daß die Mühle von einem Anton Fuchs betrieben wurde. Beweis Inschrift: 'A.F. 1792.' Die Besitzer bzw. Eigentümer haben mehrfach gewechselt. Seit 1958 ruht der Mühlenbetrieb. Die Bewohner der Mühle nannte der Volksmund die 'Reidmillersch', Ein Sprüchlein aus der romantischen Mühlenzeit: Das Mûhlenleben hat Gott gegeben, Aber das Mahlen bei Nacht, Das hat der Teufel aufgebracht.

51. Die Windhöhe. Wir sehen auf der Zeichnung die Windhöhe (Volksmund 'Wendhe') 180,3 Meter über dem Meer, ehemals Hute. Rechts im Hintergrund die Ronneburg. 1926 errichtete die Gemeinde hier eine Schutzhütte. Der Volksmund nannte sie 'Häfner-Ruh', nach dem damaligen Bürgermeister Peter Häfner. 1929/30 erfolgten die Rodung der Windhöhe und Anpflanzung von Obstbäumen durch arbeitslose Bürger, eine aus Not geborene Sache. Die Gemeinde zählte zu dieser Zeit rund 700 Arbeitslose.

52. Freigerichter Kleinbahn Langenselbold. Der Kreistag in Gelnhausen beschließt am 15. März 1901 den Bau der Freigerichter Kleinbahn. Die Bauerlaubnis hierzu wird am 9. Oktober 1903 erteilt. Im November 1903 gründete man die Freigerichter Kleinbahn A.G. Mit den Arbeiten wird sofort begonnen. Im Sommer 1904 helfen dann zahlreiche Fremde, zum Teil ausländische Arbeiter, am Bahnbau mit. Die Eröffnung fand am 15. (16.?) Oktober 1904 statt. Das erforderliche Gelände wird von der politischen Gemeinde Langenselbold erworben. Stationsgebäude wird erbaut, Bauerlaubnis 28. Juli 1904, Wartehalle und Güterschuppen erhalten Bauerlaubnis am 21. April 1914. Am 1. Januar 1937 ging die Freigerichter Kleinbahn in das Eigentum des Kreises Gelnhausen über. Personen- und Güterverkehr. Anfangs Zuschußbetrieb. Am 22. Mai 1955 erfolgte Einstellung, weil den modemen Ansprüchen nicht mehr gewachsen.

GruB aus Langenselbold

Gesamtansicht -11-1 /..",

Kreuze-Sttaße

Amtsgericht Aufgang z. Buchberg m. Forsthaus.

53. Eine alte Ansicht aus dem Jahre 1912 von Selbold, mit Bliek auf Langenselbold Klosterberg, die Kreuze, das Amtsgericht und das Försterhaus.

54. Alter Holzsteg ûber die Kinzig kurz nach der ehemaligen Badeanstalt in ungefährer Höhe des Waldortes Stellweg, etwa um 1930.

't

55. Eine alte Ansicht vom Jahre 1906 der Gelnhäuser Straße mit Bliek zur Bahnstraße, rechts. Im Vordergrund rechts das ehemalige Hotel Adler, seit Jahren Kreissparkasse.

56. Der Isenburgerho], Gelnhäuser Straße, mit Gartenwirtschaft um 1878.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek