Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Langenselbold in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Wilhelm Völker
Gemeente
:   Langenselbold
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4527-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langenselbold in alten Ansichten Band 2'

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67. Steinweg 4, Bäckerei, Konditorei, Landesprodukte Mazzen- Bäckerei Hermann Glauberg (Jude). Auf dem Foto sehen wir die Belegschaft der Mazzenbäckerei Glauberg, ein Gebäck der Juden von Wasser und Mehl. Mazze und Datsche haben wir Kinder immer von den Juden erhalten, wenn wir samstags ihnen das Feuer angezündet haben, das durften sie samstags nicht. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1915.

68. Die Selbolder Kerb (Kirmes) vom 14. August 1888 humoristisch gezeigt.

69. Die Häuserbrücke, im ehemaligen Ortsteil 'Hausen'. (Erbaut 1903/04, Stein, ein Durchlaßbogen; erweitert, dem Verkehr angepaßt in 1963; Richtfest Juli 1963.) Der etwa zwanzig Meter vor der heutigen Brücke vorhanden gewesene Holzsteg (Holzbrücke ) wurde in 1903 abgebrochen. (Völker.)

70. Häuserbrûcke. Die Häuserbrücke ist 1903 erbaut. Sie hat ihren Namen durch den Ortsteil 'Hausen' erhalten. Sie führt über die Gründau in Richtung Neuberg-Ravolzhausen. Man nennt sie auch 'Ravolzhäuser BTÜkke'. Sie liegt an der Maisenmühle und an dem 1601 erbauten Brauhaus in der Wassergasse, das zum Teil aus der Zeichnung zu ersehen ist. Vor 1903 war hier etwa 50 m vorher in Richtung Rotehohl ein Holzsteg, der 1903 beseitigt wurde. Der Verlauf der Gründau wurde beim Bau der steinernen Brücke damals verändert. Früher war bier eine Furt. In 1963 wurde die Brücke verbreitert.

71. Friedrichstraße vor 1913. Austrieb der etwa 3 000 Gänse zur Gänsweide Sieb an der Lache links und rechts der FriedrichstraBe 3 m tiefe und breite Entwässerungsgräben vom Weinberg kommend über die Schießhütte, Kreuze, Friedrichstraße, Kinzigstraße zur Kinzig führend. Wo heute die Verkehrsampel in der Gelnhäuser Straße steht war die 'Steinerne Brücke', die 1924 abgebrochen wurde. Letzter Austrieb der Gänse war in 1930. (W. Völker, 1986.)

n.n3. Von dem verschließbaren Torin der Schießhûtte 5 und 8 waren noch Reste um 1900 vorhanden. Die frühere StraBenbezeichnung war hier Frankfurt-Leipziger-Straße. Es war eine Handels-, Heer- und Poststraße. Selbold war ein offenes Dorf, das heißt, nicht mit einer Stadtmauer oder Dorfmauer umgeben. Auch hatte es keine Türme. Die einzige Abwehrstelle war eben das Tor. Ein Schutz gegen Eindringlinge in Form eines

'Gebück' war ebenfalls nicht vorhanden. Ein Gebück ist eine Anpflanzung von ineinander verflochtener Sträucher, die kaum zu durchdringen waren. Zwei 15 Meter lange Schutzmauem mit Schießscharten, von welchen noch eine im Museum aufbewahrt wird, waren vorhanden.

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