Langensteinbach in alten Ansichten

Langensteinbach in alten Ansichten

Auteur
:   Alfred Sykora
Gemeente
:   Langensteinbach
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1768-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Langensteinbach in alten Ansichten'

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19. Mit Begeisterung ließ man sich im Ersten Weltkrieg für den Militärdienst mustern. Tauglichkeitsatteste galten als besondere Auszeichnung. Natürlich wurde dies gebürhlich gefeiert, wie hier bei einer Kutschenfahrt durch Ettlingen. Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Reinhold Rühle, Wilhelm Becker, Fritz Schöppler, Karl Spiegel, Jakob Rau, Gottlob Schwarz, Emil Rupp und Albert Schöpfle.

20. Reinhard Bauchert mit den Kühen unterwegs. Ein Motiv, das man heute in Langensteinbach vergeblich suchen würde. Doch zur damaligen Zeit war dies ein alltägliches Bild. Rechts sehen wir das Gasthaus Strauß von Julius Brecht und in der Mitte das Rathaus. Links, im Vordergrund beginnend, stehen die Häuser von Friedrich Müller (Sattler-Fritz), Ernst Kirchenbauer (Schreiner), Wilhelm Nagel, Denninger, Philipp Kirchenbauer und Brecht-Müller.

21. Langensteinbach war früher ein Agrardorf. Kleinbetriebe, die sich im Nebenerwerb mit allen Feldfrüchten versorgten und größere, intensiv Ackerbau betreibende Anwesen, prägten das Ortsbild. Auch die Schafzucht wurde gepflegt. Auf dem Foto sehen wir die Gebrüder Gerhard und Günter Uckele im Sommer 1936 bei den Schneidergärten Schafe hüten.

22. Der im Jahre 1899 gegründete Turn- und Sportverein konnte 1929 sein 30jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlaß wurde im Juni 1929 von Photo-Bronner, Karlsruhe, die Aufnahme mit der Vereinsfahne gemacht. Es sind von links nach rechts oben beginnend abgebildet, erste Reihe: Albert Nagel, Otto Brenner, Kar! Ried, Karl Ried, Wilhelm Winter, Adolf Wohlschlegel, Fritz Knab, Wilhelm Dambacher, Kar! Knab und Karl Walch. Zweite Reihe: Jakob Kronenwett, Wilhelm Flößer, Walter Seiter, Karl Kronenwett, Gustav Augenstein, Ernst Bauer, Christian Rausch und Otto Guthmann. Dritte Reihe: Erwin Brenner, Jakob Kies, Fritz Ried, Oskar Beeker, Wilhelm Beeker, Rudolf Knab, Hermann Müller, Albert Kies, Karl Rupp und Christoph Ried. Vierte Reihe: Fritz Wettach, Karl Höger, Ludwig Brecht, Willi Guthmann, Karl Wettach, Wilhelm Knodel, Albert Kies, Fritz Wohlschlegel, Herbert Rupp, Walter Gschwander, Willi Bürck und Fritz Wettach sen. Fünfte Reihe: Helmut Hagel, Hermann Rupp, Franz Gschwander, Wilhelm Wettach, Fritz Rausch, Jakob Rausch, Ludwig Guthmann, Wilhelm Schaudel, Ludwig Rausch, Hermann Heinkei und Berthold Winter. Sechste Reihe: Ernst Guthmann, Willi Knodel, Erich Knodel, Ludwig Kies, August Bach, Albert Schaudel und Karl Lotz.

23. Mitglieder des bereits bestehenden Turnvereins gründeten 1921 den Arbeiter-Turn- und -Sportverein (ATSV) mit eigenen Statuten und einem ansprechenden Abzeichen. Statt der vier F, die Turnvater Jahn für die Turnvereine vorgab, setzte man die Buchstaben FFST ein, die Anfangsbuchstaben des Wahlspruchs: Frisch-Frei-Stark-Treu. Neben der Sektion Fußball hatte der ATSV auch eine Sängerund eine Schützenabteilung. Der Schießstand mit automatischer Scheibenregulierung befand sich im Steinbruch in der Nähe der Jahnstraße. Vereinslokal war das Gasthaus 'Sonne'. Mit einem Festbankett erfolgte 1926 die Fahnenweihe. Bürgermeister Karl Schöpf1e nahm als Schirmherr die Einweihung vor und hielt die Ansprache, Das Bild zeigt mehrere Fahnenabordnungen, Ehrenjungfrauen, Mitglieder und Festgäste auf dem Festplatz am Schneidergartenweg.

24. Der neu gegründete Arbeiter-Turn- und -Sportverein hatte 1922 zwei Mannschaften. Der erste Kickplatz wurde auf Anregung von Hermann Schwan im Gewann Strohbusch in gemeinsamer Arbeit eingeebnet. Auf dem Foto sehen wir die erste Mannschaft, oben beginnend von links nach rechts, erste Reihe: Hermann Fischer, Wilhelm Granget, Eugen Wohlschlögel, Emil Stucki, Emil Wenz und Wilhelm Rühle. Zweite Reihe: Karl Granget, Rudolf Wenz und Gustav Kirchenbauer. Dritte Reihe: Zilly aus Kleinsteinbach, Fritz Ried und Hermann Girrbach.

25. Die zweite Mannschaft des ATSV, oben beginnend von links nach rechts, erste Reihe: Friedrich Wenz, Karl Übelhör, Ludwig Nagel, Fritz Leber, Ludwig Schwarz und Kar! Rühle. Zweite Reihe:

Wilhelm Wenz, Adolf Schaudel und Wi1helm Rausch. Dritte Reihe: Hermann Ried, Otto Zahn und Wilhelm Schwarz. Beide Aufnahmen arrangierte 1922 Fotograf Umhauer aus Karlsruhe.

26. Für die Stromerzeugung errichtete die Gemeinde auf dem Gelände der Dampfziegelei 1909 ein eigenes Elektrizitätswerk. Ab 1912 wurde auch Reichenbach bis 1936 mit Elektrizität versorgt. Nach dem Bau des Sägewerkes im Jahre 1919 wurde die Elektroenergie-Erzeugung von den jeweiligen Besitzern im Auftrag der Gemeinde weitergeführt, Mit einem Lokomobil in der Funktion einer Dampfmaschine wurde über dem angeschlossenen Gleichstrom-Generator Gleichstrom erzeugt. Das Lokornobil wurde Tag und Nacht in Betrieb gehalten und mit allen Ho1zabfäJlen beheizt. Hierbei mußte auf den erforderlichen Dampfdruck geachtet werden. Ein Senken des Druckes hatte einen Spannungsabfall und darnit ein bedenkliches Flackern der Lampen in den Haushalten der Gemeinde zur Folge. Reklamierende Bürger waren schnell zur Stelle, sobald eine Störung bemerkt wurde. Auf dem Bild sehen wir in der Mitte das Kesselhaus mit dem hohen Karnin, Im Vordergrund ist der durch einen ReinigungsLaufsteg getrennte, 10 x 20 Meter große Kondensationsweiher wiedergegeben. Das Wasser wurde in einem immerwährenden Kreislauf zur Dampferzeugung verwendet.

27. Auf dem Gelände der im März 1913 abgebrannten Dampfziegelei wurde 1919 von den Kaufleuten Heiß, Treiber und Müller das Langensteinbacher Sägewerk erbaut. Ab August 1939 ging das Werk in die Hände der Familien Hummel und Brodbeek über. Im April 1945 erlitt das Werk durch Kriegseinfluß Totalschaden. Der Wiederaufbau war etwa 1947 abgeschlossen. Ab 1952 firmierte der Betrieb als alleiniger Besitz der Familie Hummel. Unter der umsichtigen Führung wurde das Werk weiter ausgebaut und mit einem modernen Maschinenpark versehen. Die Entwicklung wurde jäh unterbrochen, als in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1958 ein Großfeuer den überwiegenden Teil des Werkes vernichtete. Das Lichtbild zeigt einen Gesamtblick auf das Sägewerk von Osten her, wie es bis zum verheerenden Großbrand 1958 bestand.

Gruss aus Langensfeinbach (Baden).

Fabrikgebäude Speidei.

28. Um für die nach auswärts pendelnden Arbeitskräfte hier im Ort Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, ließ Bürgermeister Kar! Schöpfle im Einvernehmen mit dem Gemeinderat ein Fabrikgebäude als Filialbetrieb für die Firma Speidel, Pforzheirn, errichten, Die Bauausführung erfolgte rnit Handwerkern der Gemeinden Langensteinbach und Auerbach. Diese Aufnahme entstand im Frühjahr 1912 zum Richttest. Es sind von links nach rechts zu sehen, stehend: Fritz Denninger als Architekt, August Beutelspacher als Maurer, Christian Bauchert als Zimmermann, Friedrich Rühle als Maurer, Friedrich Freiburger als Lehrling, ein Unbekannter, Christoph Bach als Zimmerrnann, Friedrich Ried (Schütz) als Maurer, Jakob Ried als Zimrnerrnann, Wilhelm Nagel als Maurer, Karl Wettach als Hilfsarbeiter, Albert Allion als Maurerlehrling, Karl Kronenwett als Hilfsarbeiter, Fritz Löhle als Zimrnermann, Fritz Kronenwett als Maurermeister, Fritz Merkie als Hilfsarbeiter, Friedrich Rühle als Maurerrneister und Julius Rau als Maurer. Sitzend: Oswald Flößer als Zimmererlehrling, Jakob Rausch als Maurerlehrling und ein Unbekannter. Auf dem Dach sitzt neben dem Kamin der Dachdecker Robert Wink. Aufnahme: 'Photogr, Anstalt' Rühle in Illingen,

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