Lauchhammer in alten Ansichten

Lauchhammer in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Armer
Gemeente
:   Lauchhammer
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5394-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauchhammer in alten Ansichten'

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9. Auf dieser Aufnahme um 1890-1896 haben wir einen schönen Weitbliek bis auf das Dorf Naundorf im Hintergrund. Vor dem Dorf ist der Naundorfer See in seiner ganzen Größe und Schönheit zu sehen. Der See in der Mitte ist der Oberhammerteich, dahinter sieht man den Oberhammer (ein Hammerwerk). Im Vordergrund sind die Pferdewiesen zu erkennen; heute ist hier alles bebaut. Die sich quer durch das Bild ziehende Baumreihe ist der Anfang der Lindenstraße, die bis zur Eisengießerei geht und heute eine verkehrsreiche Straße ist.

10. Dieser Kartengruß aus Naundorf, heute zu Lauchhammer-Ost gehörend, bietet einen schönen Überblick über den Dorfplatz, heute Freiherr-von-Stein-Platz. Der auf der linken Seite zu sehende Turm ist kein Kirchturm, sondern er wurde im Jahre 1874 an die südöstliche Seite der dortigen Schule angebaut. Er bekam noch eine Glocke. Sie war eine Stiftung des 'Alten Kube'. Die Inschrift auf der Glokke lautet: Gott zu Ehren gewidmet von einem Auszügler und seiner Ehefrau allhier, im Jahre 1874. Am Gesamtaussehen des Platzes hat sich heute nicht viel geändert, nur die Jugend kleidet sich nicht mehr so wie ihre Großeltern.

11. Die Ansichtskarte aus dem Jahr 1910 bietet einen Bliek in die Hauptstraße von Kleinleipisch. Der Turm in der Mitte (links oben) gehört zu keiner Kirche , sondern ist an die Schule angebaut; darauf ist aber eine Glocke angebracht zum Läuten bei Gefahr und Schulbeginn. Die meisten Häuser waren in einfacher, bäuerlicher Bauforrn, da fast jeder bis zum Beginn des Bergbaus eine Landwirtschaft betrieb. Man nannte auch die Umgebung des Ortes die 'Goldene Aue'. Vorn links sehen wir die Fahrradhandlung, die heute nicht mehr vorhanden ist. Oben rechts sehen Sie einen Gesamtüberblick über das Dorf Kleinleipisch.

12. Diese Ansicht zeigt noch einmal einen Überblick über Kleinleipisch, aber links sehen wir die neuerrichtete Dorfschule. Unten links sieht man wie Bergleute einen gekippten Abraumhang mit Grüngras bedeeken. im Hintergrund sind die Abraumwagen zu erkennen.

13. Um das Jahr 1930 wurde dieses mit Wasser gefüllte Restloch einer Kohlengrube von der damaligen Braunkohlen- und Brikettindustrie AG zu einem Bad ausgebaut. Die Lehrlinge leisteten hier einen großen Einsatz. Feiner Sand war durch den Abraum genügend vorhanden und es wurde ein herrliches Strandbad für Kleinleipisch und die ganze Umgebung. Jahrelang konnten die Besucher den Badefreuden nachgehen. Das Badegelände verschilfte aber immer mehr und die Wasserqualität wurde schlechter: der Betrieb wurde eingestellt.

14. Hier sehen wir die Abraumförderbrücke Kleinleipisch. Lauchhammer war von drei Seiten von Tagebauen eingerahmt. Die einfache Technik, Bagger und Zugbetrieb, reichte nicht mehr aus um den Forderungen nach Kohle nachzukommen. Die Mitteldeutschen Stahlwerke Lauchhammer bauten im Jahre 1930/31 diese Abraumförderbrücke. Die Brücke hatte eine Leistung von 4000 rrr'/h , ein Dienstgewicht von 4 200 t, eine Stützweite von 200 Metcrn und einc Auslegerlängc von 90 Metern. Später wurde zur Stabilisierung der Bogen aufgesetzt. Nachdem das Gebiet ausgekohlt war, wurde die Brücke am 5. Oktober 1978,12.00 Uhr gesprengt und die Restlöcher wurden ausgefüllt.

15. Auf der höchsten Stelle in Bockwitz am Butterberg an der heutigen Bärstraße stand diese Windmühle. Es ist die letzte von sechs Windmühlen, die hier im Ländchen gestanden haben. Diese Windmühlen wurden am Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, als in einern strengen Winter mit strengem Frost alle Elsterwassermühlen eingefroren waren. Die Wassermüller konnten dadurch kein Mehl mahlen und die Einwohner litten große Not. Heute ist die Gegend links und rechts der Straße mit Wohnhäusern bebaut und die Straße ist keine Schlammstrecke mehr.

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Evangelische Kirche

Herr Karl RJik,Gründerder Liedertafel zu Bockwitz

Katholische Kirche

16. Diese Ansichtskarte wurde zur Erinnerung an das im Jahr 1925 stattgefundene 3. Bundes-Sängerfest des Elbe-Elster-Sängerbundes in Bockwitz herausgegeben. In der Mitte ist der Gründer Herr Kar! Roik zu sehen. Links sehen Sie die evangelische Dorfkirche, in der Mitte einen Überblick mit der Germania. Rechts im Bild erkennt man noch die alte katholische Kirche , die später durch eine neue doppeltürmige Kirche , in Klinkersteinen ausgeführt, ersctzt wurde. Oben rechts sehen Sie das alte Gemeindewappen mit dem Symbol des Einsiedlers, der an die Grafen von Einsiedel erinnern sollte.

Bockwitz N.-L. - Krieger-Gedächtnisstätte

17. Das Bild zeigt uns die Krieger-Gedächtnisstätte von Bockwitz. Am 3. August 1924, am Tag der zehnjährigen Gedenkfeier des Kriegsausbruches 1914, erfolgte die Einweihung. Das Denkmal steht auf dem alten Friedhof', der bereits eingeebnet war. Der Denkmalsstein ist ein aus der Eiszeit stammender Findling und wurde hier durch den Tagebau gefunden. Sein Gewicht beträgt 110 Zentner. Die links und rechts am Denkmal aufgestellten Säulen, mit je einem Bronzekreuz versehen, tragen auf zwei angebrachten Bronzetafeln die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Krieger. In dem Findling ist eine trauernde Frau zu erkennen, die einen sterbenden Krieger in ihren Armen hält. Darunter die Inschrift 1914-1918. Hinter der Kirchhofsmauer sehen wir drei schwarze Kreuze aus Eisenguß für die hier bestatteten französischen Kriegsgefangenen.

18. Das älteste Schulgebäude steht in Lauchhammer-West am alten Markt. Es war die erste Schule und wurde aus einern ehemaligen Gärtner-Försterhaus eingerichtet. Die Eröffnung war am 10. Mai 1823 und 1847 erfolgte eine Erweiterung des Gebäudes. Das Gebäude wurde damals links und rechts angebaut. Links war die Wohnung des Lehrers und rechts der Einklassenraum. Weil auch die Kinder von Bärhaus und Dolsthaida hier zur Schule gehen mußten, mußte auch am Nachmittag Unterricht erteilt werden. Die Kinder mußten bis zur besseren Bezahlung des Lehrers jeden Tag ein Scheit Holz mitbringen. Hinter der Schule floß der Schloß- oder Binnengraben, so war rechts neben dem Haus die Anlegestelle für die Kähne der Schulkinder aus Bärhaus und Dolsthaida. Nach der Regulierung der Schwarzen Elster kamen keine Kähne mehr. Es wurde hier bis 1945 Unterricht erteilt.

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