Lauchhammer in alten Ansichten

Lauchhammer in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Armer
Gemeente
:   Lauchhammer
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5394-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauchhammer in alten Ansichten'

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29. Hier sehen wir im Hintergrund die evangelische Friedrich-Gedächtnis-Kirche in LauchhamrnerOst, Die Kirche wurde um 1915-1917 von einem Herrn Tafel gebaut und war Eigenturn des Eisenwerks Lauchhammer. Heute wird der Weg von hohen Pappeln eingerahmt, was dem Ganzen ein geruhsarnes Gehen zum Gottesdienst gibt. Irn Jahr 1980erhielt die Kirche eine Schwerhörigenanlage.

30. Die Knabenklasse aus dem Jahr 1914 zeigt uns ein deutliches Bild der damaligen Schulzeit. Vorn und auch in der hinteren Reihen sind die meisten Knaben barfüßig; sie trugen nur an besonderen Tagen Holzpantinen. Dieselben mußten aber beim Unterricht im Flur stehen bleiben. Ob sie immer so brav waren, weiß nur der Rektor Richter, der auch der Dichter des Bockwitzer Liedes war. Die Klasse hat sich vor dem Hansportal der ehemaligen Gartenschule in Bockwitz bereitgestellt. Die Schule ist ein aus roten Klinf,,:m und grünen Steinen verzierter Bau aus dem Jahr 1913/14.

31. Dieser Gruß aus Bockwitz zeigt uns den Denkmalsplatz um das Jahr 1890. Auf dem Platz steht das eingerahmte Kriegerdenkmal von 1870/71. Das hohe Gebäude links hinten mit dem Telefongestänge ist der Gasthof der 'Blaue Affe', der auch so angestrichen war. Das Gebäude ist jetzt abgerissen. Gleich hinter dem Denkmal sehen wir das Geschäft von Oels. Die links am Bildrand sichtbare Baracke ist ein Gasthof und wurde im Jahre 1910 von Klemms aufgestockt und trug dann den Namen 'Roter Ochse'. Im Gebäude waren dann ein Friseur und eine Apotheke mit eingerichtet. Heute hat das Ganze einen gesitteten Putz.

32. Das Kriegerdenkmal, die Germania, war für die Getallenen irn Krieg 1870/71 in Boekwitz errichtet worden. Dieses Denkmal war das große sichtbare Wahrzeichen bis in das Jahr 1945. Im April des Jahres wurde es abgerissen und später vernichtet, wie auch der ringsherurn befindliche Eisenzaun. Heute ist hier die Bushaltestelle.

33. Das Knappschaftskrankenhaus Lauchhammer datiert in seinen Anfängen aus dem Jahr 1887. Der Geheime Sanitätsrat Dr. Mangold war die treibende Kraft, um mit der Entwicklung der Industrie eine Stätte zu haben, damit die vielen Kranken und Verwundeten besser behandelt werden können. Der Kampf um das Geld war groß und führte zur Bauverzögerung. Das Eichamt in Naundorf durfte seinen Gewinn nur für soziale Zwecke verwenden, der Überschuß von 5 ()()() Mark war der Anfang. Im Jahr 189() wurde mit dem Bau begonnen und der Platz war gut gewählt, da bis heute eine Ausweitung rings um das Krankenhaus möglich war. Zunächst begann man mit sechs Betten und dem Zubehör. Die Baukosten betrugen damals 17500 Mark, doch so nach und nach erfolgten die Erweiterungen. Der verdienstvolle Arzt verschied am2. Juni 1927 im 67. Lebensjahr.

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34. Ein Tragmast von der ersten 110000-Volt-Leitungstrasse in Europa. Die gesamte Trasse hatte bis Riesa und Grödi.tz mehrere Eisenbahnstrecken und überquerte auch die EIbe bei Riesa. Hier wurde die rechte Seite der Schwarzen Elster benutzt. Die aus sieben Kupferdrähten bestehenden Leiterseile hatten einen Querschnitt von 42 mrn? und waren auch einmalig in der Herstellung. Ab dem 24. Januar 1912 stand die Leitung unter Spannung. Die Trasse besteht nicht mehr. Bei der Inbetriebnahme kam es zum großen Sterben der Störche und Greifvögel, da ihre Flügelspanne den Überschlag herbeiführten.

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35, Nach der Regulierung der Schwarzen Elster 1852-1862 war erst die Möglichkeit zum Bau einer Eisenbahn gegeben. Der erste Bahnhof in Mückenberg wurde gebaut und am 1, Juni 1874 als vollendet dem öffentlichen Verkehr übergeben. Als erster Beamter der Station Mückenberg waren der Stationsinspektor Herr Johann Scheinert und der Bahnmeister Gottlieb Naumann eingesetzt. 1878 übernahm den Betrieb die Berlin-Anhaltsche Eisenbahngesellschaft. Die hier sichtbare Lokornotive gehörte zur Gattung S 1 der Preußischen Staatsbahn aus den Jahren 1886 bis 1898 von Borsig Berlin. Mückenberg lag an der Strecke Falkenberg-Kohlfurt. Heute wäre der Bahnhof nicht mehr wiederzuerkennen.

36. Diese Aufnahme ist ein Überblick über das Ferrowerk in Mückenberg. Hier wurde hauptsächlich Karbid hergestellt. Das gesamte Werk wurde nach 1945 demontiert und später wurde eine Fabrik für die Herstellung von Ferro-Silizium errichtet, Links im Hintergrund die beiden hohen Schornsteine der Briketttabrik Marie-Arme mit ihrern Kraftwerk der BUBIAG. In der Bildrnitte weiter hinten sind die Schornsteine der Millygrube zu sehen.

37. Jeder größere Betrieb hatte seine eigenen Sportvereine. Wir sehen hier die Fußballmannschaft 'Wacker' vom Ferrowerk. Der hier zu sehende Sportplatz von Sportclub Wacker war in der Nähe der Brikettfabrik Marie-Anne, die im Hintergrund zu sehen ist. In Lauchhammer gab es noch einige andere Sportvereine, um 1908 der SV 08 Bockwitz, 1909 der FCM Fortuna Mückenberg, Eintracht Bockwitz, Askana Mückenberg, weiterhin Arbeitersportvereine und der Deutsche Turnerbund.

38. Die Luftaufnahme von Dolsthaida wurde im Jahr 1925 gemacht. In der Mitte links erkennen wir den ersten Friedhof und dahinter die erste Volksschule rnit dem Türmchen. Gegenüber der Schule ist bereits die zweigeschossige neue Schule zu erkennen. Der Fabrikschornstein mit dem Gebäude gehörte dem Schlossermeister Dietrich, der Schornstein steht nun schon lange nicht mehr, genauso wie die alte Schule.

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