Lauchhammer in alten Ansichten

Lauchhammer in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Armer
Gemeente
:   Lauchhammer
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5394-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauchhammer in alten Ansichten'

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39. Diese Aufnahme zeigt uns das letzte alte Haus und auch das Haus Nr. 1 von Dolsthaida. Es ist ein mit Lehm verputztes Fachwerkhaus und gehörte dem ehemaligen Gutsinspektor Vogel des Grafen von Einsicdel. Er ließ damals zur Gründung von Dolsthaida zehn Blockhäuser errichten. Heute sind alle alten Häuser umgebaut oder weggerissen.

EmaaaeJgf'tlbt

40. Dolsthaida wurde im Jahr 1798/1800 durch zehn Blockhäuser als Kolonie unter dem Namen Dolst-Hayde gegründet. Die untere Hälfte der Karte zeigt uns die erste alte Schule. Es war ein Einklassenbau mit der Wohnung des Lehrers. Das Gebäude wurde im Jahre 1899 am 15. Oktober eingeweiht. Damit hörte es auf, daß die Schulkinder von Bärhaus und Dolsthaida nach Mückenberg in die Schule gehen oder mit dem Stechkahn fahren mußten. Das Glöcklein auf dem Türmchen hat aber lange die Kinder zum Schulgang gerufen. In der oberen Hälfte des Bildes ist die Brikettfabrik Emanuel zu sehen, die 1902 gegründet wurde.

Dolsthelde - Braunkohlen u. ßrtkeH:lbrlk, Grube Emcnuel

41. Die Postkarte aus dem Jahr 1911 zeigt uns die ganze Größe der Brikettfabrik der Grube Emanuel, der Braunkohlen und Brikett AG der BUBIAG. Vorn rechts sehen wir das Verwaltungsgebäude, welches vollkornmen aus gelben Klinkern und im oberen Teil in Fachwerkausführung erbaut wurde. Es steht heute nicht mehr. Das Fabrikgebäude, heute Fabrik I, ist ebenfalls aus gelben Steinen errichtet. Im Hintergrund, mit den drei Schornsteinen, befindet sich das Kesselhaus mit dem Kraftwerk. Von vorn rechts an erkennt man an dem weißen Streifen aufgestapelte Salonbriketts bis in die Nähe des Kesselhauses. Die kleinen Gebäude in der Mitte sind auch nicht mehr vorhanden oder teilweise umgebaut.

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42. In der Mitte des Bildes sieht man die Zschornegostaer Straße; so sind von oben die Häuser gut zu erkennen und auch das Türrnchen der alten Schule. Wenn man heute da herabschauen würde, könnte man nicht über die hohen Linden hinwegblicken. Die Straße in Dolsthaida war damals noch nicht befestigt. Die Straße von Mückenberg kornmend, geht dann weiter durch den großen Wald nach Zschornegosta.

43. Die Postkarte aus dem Jahr 1913 zeigt in ihrer Schlichtheit die Straßenkreuzung von Dolsthaida. Im unteren Teil der Ansicht die Frauendorfer Straße über Bärhaus kommend. An dieser Straße, die um 1796 aufgeschüttet wurde, stehen noch einige Bauerngehöfte. Von der Frauendorfer Straße aus bliekend sehen wir im oberen Teil der Karte links die alte Schule, und über der Kreuzung rechts den Schulerweiterungsbau. Im Hintergrund ist ein Teil der Emanuelgrube zu sehen.

Gruß aus llei"leipisch Café Hiad.abarg

Jnh, t"n,nt. SchJegel

44. Die Ansichtskarte aus Kleinleipisch zeigt uns die Inneneinrichtung des 'Café Hindenburg vorn Gastwirt Franz Schlegel, der auch gleichzeitig Bäckermeister war. Es muß um das Jahr 1920 gewesen sein, wenn die Honoratioren der Grube oder Besucher aus dem Ort und der Urngebung zu Fuß oder mit dem Kremser die Gaststätte aufsuchten, um ihren Kaffee und Kuchen und auch ein Bierchen zu verzehren. Es war eine geruhsame Zeit.

ßOdlliJ;tz - Postarnt mit Denkrncl-Plotz

45. Die Ansicht des Denkmalsplatzes in Bockwitz zeigt uns eine Aufnahme in Blickrichtung der ersten Post. Auf dem Haus von Dietrich erkennt man das Gestänge der Telefonleitungen, heute ist dort ein Geschäft für Bilder. Bücher und Schreibwaren jeder Art untergebracht. Rechts neben dem alten Postamt steht ein Fachwerkbau der Tischlerei Kunitz, zuvor soll es eine Schäferei gewesen sein. Daneben steht das Wohnhaus. Im Vordergrund ragt die Germania auf ihrem Sockel hervor. Später, als die urnrahmende Baumreihe größer wurde, war sie fast verdeckt.

Bockwitz

Hauptstrasse

46. Die Hauptstraße in Bockwitz aus dem Jahr 1911 hat bis heute den Namen mehrmals gewechselt. Die Straße beginnt am 'Steinernen Kreuz' an der Kaiser-Friedrich-Eiche und endet am Denkmalsplatz oder am Markt. Links irn Bild ist die Stellmacherei Löbbe zu sehen, wo aber auch Pferde beschlagen wurden. Die Baumreihe links und rechts der Straße ist nun den Häusern näher. Der Brunnentrog spendet kein Wasser mehr und in Bockwitz laufen auch keine Gänse mehr herum. Der entgegenkommende Kinderwagen hat wohl schon lange ausgedient. Ob jemand solch ein Gefährt aufbewahrt hat?

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47. Als der Tagebau Kuth durch Wassereinbruch nicht mehr genutzt werden konnte und das Tagebaurestloch sich dann mit Wasser füllte, konnte ein Freibad errichtet werden. Durch Fleiß und Mühe ist es der damaligen Gemeindeverwaltung von Bockwitz gelungen, aus dieser öden Wasserfläche von fast 500x700 Meter Größe eine vorzügliche Badeanstalt zu errichten. Der Wassersportverein 'Fichte' errichtete einen 10 Meter hohen Sprungturm und eine Wasserrutsche, wie links im Bild zu sehen ist. Sie sorgten für einen regen Badebetrieb. Ein eingesetzter Bootsverleihdienst machte den Sce zum schönsten Ausflugsziel. Leider mußte nach einigen Jahren das Baden wegen schlechter Wasserqualität eingestellt werden.

48. Die Werbekarte aus dem Jahr 1913 ist nach heutiger Sicht schon als modern zu bezeichnen. Der Besitzer des Hotel Central, Herr Hermann Waldau, hatte sich diesen Werbegag ausgedacht. Diese Gaststätte hatte auch sonst einen guten Ruf. Sie liegt am Markt, hat eine gute Küche und einen gegenüberliegenen Freigarten.

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