Lauchhammer in alten Ansichten

Lauchhammer in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Armer
Gemeente
:   Lauchhammer
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5394-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Lauchhammer in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Die Luthereiche von Lauchhamrner-West. Am 10. November 1883 wurde anläßlich des 400. Geburtstags von Doktor Martin Luther die Eiche gesetzt und der Gedenkstein aus einem Findling errichtet. Zuvor wurden im Lauchharnrnerwerk , in der Bronze, Bronzemedaillen gegossen und verkauft, um die Unkosten zu decken. Dieser Denkmalsplatz wurde mit einem Eisengitterzaun umgeben. Die Eiche hat jetzt einen Umfang von 2,54 Metern, sein Durchmesser ist ungefährO,80 Meter.

60. Der Alte Markt in Lauchharnmer-West wurde an seiner Nordseite von diesen vier Häusern urnschlossen. Von links beginnend das Kaufmannshaus Schammer, dann die Fleischerei Heinrich, als drittes Haus die erste und ehemalige Poststation und als viertes Gebäude, ganz rechts, die erste GartenschuIe. Als im Jahr 1737 das neuerbaute Schloß abbrannte, gingen auch die damaligen eingeschossigen Bleekhäuser am Markt in Flammen auf. Sie hatten Stroh- oder Schilfbedeckung. Die Freifrau von Löwendal gab die Anweisung, die Häuser neu aufzubauen, die dann aber zweigeschossig und mit Ziegel gedeckt sein mußten. 1738 soll dann jeder wieder sein Haus gehabt haben. Alle diese Häuser hier wurden dann mit dem Bau der Juri-Gagarin-Schule abgerissen.

61. Die Panorama-Ansicht von Mückenberg ist um 1900 aufgenommen. Links oben sehen wir das Kaiserliche Postamt. Es ist in seiner baulichen Form heute unverändert. Nach der rechten Seite sehen wir das Kirchlein mit Turm, die erste Friedhofskapelle, und am rechten Rand den Bahnhof, der aus dem Jahr 1874 stammt. Links unten die Schloßbrauerei, heute gibt es dort kein Bier mehr.

...:

~ .-

62. Die Schwarze Elster, ein sonst friedliches Flüßchen, das sein Wasser in die Elbe leitet, konnte am 21. Juli 1927 die Wassermassen beim Hochwasser nicht verkraften und der rechte Damm zwischen Dolsthaida und Mückenberg brach auf einer Länge von 20 Metern auf. 7 000 Morgen landwirtschaftliche Flächen wurden von den Wassermassen überflutet. Viele Feldfrüchte gingen verloren. Die Reichswehr und die Arbeiter aus den Kohlengruben hatten Tage damit zu kämpfen, das Loch zu schließen. Es dauerte noch eine lange Zeit bis die überfluteten Flächen wieder trocken waren.

63. Zwischen Mückenberg und Bockwitz wurde im Jahr 1898 die erste Brikettfabrik im Ländchen in Betrieb genommen. Links oben sieht man den bereits im Jahre 1897 eröffneten Tagebau Millygrube. Das erste Brikett trug als Kennzeichen das Bild eines Ziegenbocks. Dieses Bild wird eine gute Erinnerung sein. da heute die Brikettfabrik nicht mehr produziert.

64. Die Schwarze Elster konnte erst nach ihrer Regulierung rnit einer Brücke überschritten werden. Diese Holzbrücke gab es bei Dolsthaida und Mückenberg. Es konnten aber keine schweren Lasten transportiert werden. Die Regulierung war für die Heimat ein großes Ereignis und erfolgte von 1852 bis 1862. Bei früheren Hochwassern war der Verkehr im Dorf nur mit Stechkahn möglich, Heute befinden sich an der Stelle der Holzbrücken feste Betonbrücken.

65. Das Kriegerdenkmal in Mückenberg für die Getallenen des Ersten Weltkriegs steht in einem Rundell in BJickrichting des ehemaligen Schlosses. Es wurde um 1922 aufgesteUt. Auf zwei Seiten sind die Namen der Getallenen auf einer Bronzetafel aufgetragen. Die Aufnahme erfolgte am HeIdengedenktag.

66. Im Schloßpark Lauchhamrner-West steht aus der Zeit des Herrn von Einsiedei die aus Raseneisenstein gegossene Herculanische Matrone. Sie wurde im Jahr 1788 oder 1790 im damaligen Lauchharnrnerwerk gegossen. Sie stand früher im Rundell neben der Schloßkirche in Richtung des ehemaligen Schlosses und wurde mit dem Errichten des Kriegerdenkmals in den Park umgesetzt. Im Volksmund sprach man immer von der Freifrau von Löwendal.

67. Hier sehen wir den nun zugemauerten Eingang zum Schloßparkgelände. Dieses ehemalige Tor war bis 1896 offen und war die Einfahrt von der Steinstraße aus. Die Parkmauer wurde dann nach rechts bis zum heutigen Eingang verlängert. Nach rechts befand sich früher der Bauernhof des Bauern Georgi, derselbe bekam eine neue Hofstelle in der heutigen Kopernikusstraße. Es ist der heutige Hof der Familie Hanko.

68. Die Belegschaft der Schloßbrauerei in Mückenberg feierte am 1. Mai 1891. Die Löwendalsche Herrschaft veranlaßte im Jahr 1784 die Umverlegung der Brauerei vom Schloßhof in die Nähe des Rittergutes. Die Dorfbewohner, besenders die Brauberechtigten, mußten sich mit daran beteiligen. Das Gebäude steht heute noch, aber es wird kein Bier mehr hergestellt. Um 1900 wurde diese Maßnahme eingeleiret und eine Lagerbierniederlassung eingerichtet.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek