Lauchhammer in alten Ansichten

Lauchhammer in alten Ansichten

Auteur
:   Rudolf Armer
Gemeente
:   Lauchhammer
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5394-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauchhammer in alten Ansichten'

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69. Die Postkarte zeigt uns in der oberen Hälfte die Gemeindeverwaltung in der Bogjama. Hier wurde aus roten Klinkern im Jahr 1905 die Bogjamaschule gebaut und über lange Jahre Schule abgehalten. Das Wort Bogjama kommt aus dem Wendischen; der Platz wurde so benannt und bedeutet soviel wie Gottesacker. In der unteren Hälfte sehen wir das Beamtenheim für die Beamten und Angestellten, die bei der BUBlAG arbeiten. Heute ist dort ein Ärztehaus der ehemaligen Poliklinik. Es wurde um 1918/19 gebaut.

70. Die Breite Straße, heute Berliner Straße in Lauchhamrner-West, war in der Frühzeit die Hauptstraße von Mückenberg. Sie ist die Verbindung zum Städtchen und nach Tettau. Mückenberg war bis 1900 in einen dörflichen und einen städtischen Teil aufgeteilt. Hier waren bis 1700 der wendische Kern und das Dorf. Viel hat sich bis heute am Anblick der Straße und der Häuser nicht geändert, nur die Lindenbäume sind größer geworden.

71. In jedem Stadtteil wurde die Kirchweih oder Kirmes an verschiedenen Sonntagen gefeiert. Auf diesern Bild zieht der Zug der Feiernden zum Marktplatz in Bockwitz. Von den jungen Mädchen und Burschen wird der Erntekranz getragen. In der Kirche sind dann links und rechts vom Altar die Kränze zu sehen. Jeder Bauer machte es sich zur Ehre, seinen Erntewagen mit Früchten des Feldes zu schmücken. Die Ehrenjungfrauen trugen helle weiße Kleider. Sie freuten sich schon das ganze Jahr auf diesen Festtag. Leider ist dies alles vorbei.

72. Die Bogjamaschule war rnit ihrer Treppe über viele Jahre das Fotoobjekt für die Klassen. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1924 umfaßt verschiedene Altersstufen von Mückenberg, der Anteil an Mädchen überwiegt hier. Einfache Schüler rnit nackten Füßen und auch Schüler und Schülerinnen in besserer Kleidung machen uns heute ein Bild von früher, mit all seinen Eigenarten. Jeder wollte auf dem Bild am schönsten aussehen. Die ohne Schuhwerk hatten höchstens noch Holzpantinen.

73. Die Ansicht von Klein!eipisch im oberen Teil der Postkarte wurde vom Schulturm aus aufgenommen. Der untere Teil zeigt uns den Braunkohlentagebau der Grube MarieAnne um das Jahr 1912. Der Zugbetrieb konnte in der damaligen Zeit nur mit kleinen Dampfloks vorgenommen werden, auch die Bagger hatten als Antrieb Dampf, bis sie elektrifiziert wurden.

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74. Diese Postkarte aus der Zeit um 19121äßt uns im unteren Teil die Brikettfabrik Marie-Anne , als sie noch im Weiterausbau war, erkennen. Davor sieht man den schon stillgelegten Tagebau der Millygrube. Im oberen Teil der Karte sehen wir noch einmal den Braunkohlentagebau mit dem Dampflokzug und den Baggern.

75. Die Gaststätte 'Auerhahn' stand bei Grünhaus. Hier befand sich die kurfürstliche Försterei und blieb es auch nach 1918 als Wohnung des Oberförsters. Bei schönem Wetter zogen ganze Familien mit Kind und Kegel, wie man so sagt, nach Grünhaus. Es war ein Platz der Erholung und des Friedens. Das gesamte Gebiet war von bis 100 Jahre alten Bäumen umrahmt. Leider hat der Bergbau auch hier nicht haltgemacht: alles wurde überbaggert.

76. Das Stelneme Kreuz mit der Kaiser-Friedrich-Eiche steht am Anfang der Hauptstraße von Lauchhammer-Mitte. Das Kreuz ist eine Granitplatte von 20 cm Stärke und stand in der Frühzeit auf einern Hügel, als die Straßen noch nicht so befestigt waren. Man har über die steinernen Kreuzen, die in vielen Orten waren, mancherlei Meinungen. Das Alter des Kreuzes ist nicht genau zu ermitteln; es stammt aber nachweislich aus der katholischen Zeit und soll rnit den Kreuzen von Großkmehlen, Mückenberg, Bockwitz und Gorden eine kirchliche Grenze gebildet haben, die bis in das 14. Jahrhundert reichen soll. Jedenfalls ist es kein Malkreuz.

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