Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Roth
Gemeente
:   Laufen an der Salzach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2794-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Laufen an der Salzach in alten Ansichten'

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9. Oberer Stadtplatz mit Bliek zum ehemaligen Sa1zburger Tor. Die ursprünglich aus mehreren Einzelgebäuden bestehenden Häuser auf der rechten Straßenseite wurden im 19. Jahrhundert durch Ankäufe vereinigt und mit einheitlichen Passaden versehen. Der Torturm ist Teil der im 12./13. Jahrhundert entstandenen Stadtbefestigung. Die schmale Tordurchfahrt hat inzwischen eine Erweiterung erfahren. Links das Tanner-Wirtshaus, das in seiner Bausubstanz auf das Mittelalter zurückgeht,

10. Bliek vom Stadttor auf den Oberen Stadtplatz, 1906. Mit der 1862 erfolgten Errichtung einer Gefangenenanstalt im ehemaligen Schloß übernahm die Bewachung ein Detachement, das aus einer Kompanie des 1. und 2. Infanterieregiments bestand. Nach dem Wehrgesetz von 1867 wurde aus mehreren Kompanien der beiden Regimenter, vorübergehend auch aus dem 16. Infanterieregiment in Passau, ein Detachement von 2 Offizieren und etwa 60 Unteroffizieren, Gefreiten und Infanteristen gebildet. Nach der Aufhebung des Detachements im Jahre 1909 wurden Hilfsaufseher mit der Bewachung der Gefangenen betraut, Rechts im Bild die Kaserne und das Offiziersquartier, wofür 1862 vom Staat drei Privathäuser angekauft wurden.

11. Bliek durch das Obere Stadttor in die heutige Schloßstraße, die noch im vorigen Jahrhundert als Schmiedgasse bezeichnet wird. Das Baugefüge der linken Straßenseite läßt noch gut die Kleinteiligkeit der ehemaligen Handwerkerhäuser erkennen. Hinter den hochgezogenen Vorschußmauern mit Hohlkehle verbergen sich die Grabendächer der Inn-Salzach-Bauweise.

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12. Ansicht des nordöstlichen Teils des Oberen Stadtplatzes anläßlich einer Feuerwehrübung im Jahre 1892. Bis zum Bau der Länderbriicke 1902/03 war der Platz nach Osten zu geschlossen. Nur ein schmaler Durchgang führte zur Ableitenmühle und zur Salzach. Links das Sterzerbräuhaus (später Gasthof Wenzl), im rechten Winkel dazu das Faßzieherhaus (Nr. 98a/b) und das Färberhaus (Nr. 99), 1902 vom Bayerischen Staat auf Abbruch erworben.

Laufen - Stadtplatz u. Brücke

13. Das Platzbild nach dem Briickenbau von 1903. Das linke Gebäude, urspriinglich giebelständig, erhielt eine neue Fassade im Stil der Inn-Salzach-Bauweise, Das rechts der Briicke gelegene ehemalige Hutmacherhaus, später Seiler Schellmoser, wurde in den Formen des Neubarocks gestaltet. Der verkehrsmäßig bedingte Briickenbau hat die urspriinglich geschlossene Platzgestalt nachteilig beeinträchtigt. Der Stadtbrunnen (Marienbrunnen) ist umgeben von Kugelakazien, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg weichen mußten.

14. Der südöstliche Teil des Oberen Stadtplatzes; Aufnahme anläßlich eines Viehmarktes um 1910. Drei Viehmärkte mit allerdings geringem Auftrieb fanden jährlich statt: der Fastenmarkt, der Peterund Paulmarkt und der Simonsmarkt (1870: 62 Ochsen, 41 Kühe; im Vergleich zu Waging 3735 Ochsen, 610 Kühe). Die uneinheitliche Bebauung der Ostseite rührt von dem am 6. November 1864 ausgebrochenen Brand her, dem die Häuser Nr. 104 bis 107 samt den rückwärtigen Nebengebäuden zum Opfer gefallen sind, Ursprünglich befanden sich an der Ost- und am östlichen Teil der Südseite giebelständige Häuser, die ausschließlich Handwerksbetrieben dienten.

15. Das heutige Pauli-Haus an dominierender Stelle des Oberen Stadtplatzes, ehemals Handelshaus der Familie Tettenpacher, Geburtshaus des Schriftstellers Erwin Schmidhuber (1866-1937), der unter dem Pseudonym Michael Kohlhaas bekannt geworden ist. Aufnahme 1875. - Dieses frühere Patrizierhaus schließt den Oberen Stadtplatz nach Westen zu ab, dem sich ein weiteres Platzgeviert anschließt, das noch um 1800 als 'Hofrnann-Platz' bezeichnet wird, Es dürfte sich hier wohl um den ältesten Platz der mittelalterlichen Stadt handeln, der dann im 14. Jahrhundert nach Osten zu eine Erweiterung für Gewerbebetriebe erfahren hat, wofür nicht zuletzt die kleinteilige Bebauung und das Fehlen der sonst üblichen würfelförmigen Bauten spricht.

16. Das sogenannte Metzger-Weiß-Haus an der Westseite des Stadtplatzes mit Bliek in die ehemalige Bezirksamtsgasse. Das Ende des 18. Jahrhunderts als WidderischesHaus bezeichnete Gebäude wurde im Verlauf des vorigen Jahrhunderts unter acht Besitzer aufgeteilt. Ab 1888 haben Georg und Anna Weiß die einzelnen Anteile durch Ankauf in ihren Besitz gebracht. - Aufnahme anläßlich der Primiz von JosefWeiß Anfang Juli 1914. Die Fassade zeigt sich in schlichten Neurenaissance-Formen.

17. Neben dem Metzger-Weiß-Haus die heutige Filiale der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, ehemals zur Widderischen Behausung gehörig und mit Bierausschankrecht versehen. Im Jahre 1800 von dem Wirt Sebastian Jäger erworben, wird es immer, trotz wechselnder Besitzer, als Jägerwirtshaus bezeichnet. 1918 hat Maria SteinmaßI, verehelichte Aschauer, das Gebäude an die Hypo-Bank verkauft, das daraufhin im Innern völlig umgestaltet wurde, Links Durchfahrt zur verlängerten Schiffmeistergasse anstelle der früheren Wagenremise und des rückwärtigen Wirtsgartens, dessen letzter Kastanienbaum erst 1946 gefällt wurde.

18. Bliek in die heutige Schloßstraße, 1918. Kirchenzug am 15. August aus Anlaß der Primiz von Anton Köllerer, Sohn des Gasthofbesitzers 'Zum Kronprinz'. Die Festpredigt hielt ein Vetter des Primizianten, P. Gebhard (Karl) Köllerer, ebenfalls Gastwirtssohn von Laufen, der am 13. September 1885 seine Primiz in der Heimatstadt gefeiert hatte; damals hielt der Lyzealprofessor Dr. Michael Seisenberger aus Freising die Primizpredigt. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg konnte Laufen nahezu alljährlich mit einem Neupriester aufwarten.

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