Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Roth
Gemeente
:   Laufen an der Salzach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2794-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Laufen an der Salzach in alten Ansichten'

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19. Die Südseite des Stadtplatzes um 1925. Rechts der Gasthof Wenzl mit Bliek zur Hypo-Bank. Der Platz war bis in die Nachkriegszeit an drei Seiten von Kugelakazien umgeben, die zur Geschlossenheit desselben maßgeblich beitrugen und ihm ein malerisches Aussehen gaben.

20. Häuser in der heutigen Rottmayrstraße, früher Hauptoder Marktgasse genannt, um 1925. Das Wally-Haus (ehemals Handelshaus des Anton Göschel) und das BarthHaus (früher Stadler- und dann Mayerbräu) mit dem Durchgang zur Schiffmeistergasse, dem sogenannten Göschel-Gäßchen. Dem am 17. Juli 1843 im Haus des Kaufmanns Wally ausgebrochenen Feuer fielen 15 Hauptund Nebengebäude dieser westlichen Straßenfront zum Opfer. Die spät-klassizistischen Fassaden erinnern an den Wiederaufbau um die Jahrhundertmitte.

21. Bliek vom Unteren Stadtplatz in die heutige Rottmayrstraße, um 1925. Links das Rathaus mit neubarocker Fassade, anschließend das ehemalige Säcklerhaus (Schreibwarengeschäft), das 1524 geschaffene städtische Brothaus, das von 1795 bis 1888 im Besitz der Bäckerinnung war (heute Milchgeschäft). Dann das Weinhaus des Schiffmeisters Anton Homgacher, später Gasthaus 'Zur Post' und Sitz des Post-Expeditors (heute Kino) und das Lebzelterhaus Hierzegger, mit dem auch das Metausschankrecht verbunden war.

22. Rückseite des Lebzelterhauses Hierzegger. Aufnahme um 1925. Hinter den gewaltigen Häuserblöcken befanden sich ehemals malerische Höfe mit Arkadengängen und Lauben, die Vorder- und Hinterhaus miteinander verbanden. Die Grünflächen dienten als Wurz- und Blumengärten. Leider ist gerade dieser baugeschichtlich so wertvolle Hof dem völligen Verfall preisgegeben,

23. Im Anschluß an das Lebzelterhaus führt die Lebzeltergasse zu einern weiteren Hinterhof, der zuletzt einern Spenglerbetrieb als Werkstatt diente. Aufnahme um 1925. Das Bogner-Haus wird um 1800 als 'Wirtsbehausung an der Waag' bezeichnet, da sich dort ab 1515 die Stadtfronwaage befand. Mit dem Haus verbunden war das Weinausschank- und das Krämerrecht, ebenso das Schiffmeisterrecht. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wechselte das Haus in rascher Folge seine Besitzer. 1903 erwarben es Josef und Maria Bogner.

24. Hof hinter dem Alten Rathaus mit dem 1671 errichteten sogenannten Ratsdienerstöckl. Aufnahme um 1925. Der Anbau ruht an der einen Ecke auf einer romanischen Tuffsäule mit hoher Basis und Kapitell, das mit Blättern verziert ist; Gesamthöhe 1,85 Meter. Maße und Form der Säule, besonders die hohe Basis sprechen daim, daß diese Säule ehemals in einer Krypta als Gewölbeträger gestanden hat, Sie dürfte wohl aus der Ende des 12. Jahrhunderts entstandenen Krypta der Laufener Pfarrkirche stammen, die in der l. Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Umgestaltung erfahren hat. Leider wurde in den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts der Bogen zugemauert und damit nicht nur eine reizvolle Bausituation zerstört, sondern auch die romanische Säule weitgehend um ihre Wirkungsmöglichkeit gebracht.

25. Zu den malerischen Winkeln der Stadt zählt die Schiffmeistergasse, die ehemals vom Hof des Altersheims (früher Weinwirtshaus des Schiffmeisters Lobensommer), vorbei am Weißgerber-Törl zum Unteren Stadttor führte und mit der Metzgergasse in Richtung Frauenwinkel eine Fortsetzung fand. Das Haus mit der hohen Standgaube wird um 1810 als Sapplmetzgerhaus bezeichnet und wurde beim Brand im Jahre 1843 zerstört; der Wiederaufbau erfolgte erst 1851 durch den Metzger Franz Riedlsberger.

26. Bliek durch das Untere Stadttor zum Stadtberg und Rathaus, um 1920. Links das sogenannte Glaserer-Haus mit angebauter Werkstätte (inzwischen beseitigt), rechts das Petz- oder SchuhmacherHaus, auch Schrefl-Haus genannt. Hier mündeten Schiffmeistergasse, Stadtberg, die Heim- oder Glaserergasse (heute Almsche Gasse) und die Metzger- oder untere Kirchgasse ein.

27. Unteres Stadttor, um 1925. Von hier führte die Brücke über die Salzach und zu den hauptsächlich von Schiffern bewohnten Vorstädten Altach und Oberndorf. Der Turm ist Teil der Stadtbefestigung, die schon 1251 bezeugt ist und die Siedlung auf der Halbinsel umschloß. Der gemauerte Turm wird bereits bei einem Hochwasser im Jahre 1316 völlig zerstört. Seine gegenwärtige Gestalt dürfte aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert stammen. Das Tor wird auch als Alm'scher Turm bezeichnet und mit dem bedeutenden Landadelsgeschlecht in Verbindung gebracht, das im 15. Jahrhundert seinen Sitz im heutigen Finanzamt hatte und zeitweise auch Schloß Triebenbach besaß. An den Turm schloß sich rechts ehemals das Bruckbräu-Gasthaus an, links das frühere Zollhaus.

28. Unterer Stadtplatz bei der Einweihung des RupertusBrunnens am 15. August 1914 mit Stiftsdekan Emmeram Haindlmaier, der von 1914 bis 1923 in Laufen wirkte. Der Brunnen wurde auf Anregung des Verschönerungsvereins zur Erinnerung an die hundertjährige Zugehörigkeit Laufens zu Bayern (1810-1910) errichtet und von dem Münchner Bildhauer Valentin Kraus aus Crailsheimer Kalkstein geschaffen. Vom gleichen Künstler stammt auch das Kriegerdenkmal vor dem Oberen Tor (1912).

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