Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Laufen an der Salzach in alten Ansichten

Auteur
:   Hans Roth
Gemeente
:   Laufen an der Salzach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2794-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Laufen an der Salzach in alten Ansichten'

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29. Das alte Knabenschulhaus neben dem Amtsgerichtsgebäude, davor Bezirkslehrer Michael Hörl, um 1900. Ehemals Kanonikerstöckl oder Priesterhaus, 1842 vom Kollegiatstift der Stadt käuflich überlassen und als Knabenschulhaus eingerichtet. Es enthielt zwei Schulzimmer, einen Zeichensaal und die beiden Lehrerwohnungen (1885). Die Mädchenschule befand sich an der Süd- und Nordseite der Stiftskirche und wurde ab 1846 von den Armen Schulschwestern geleitet.

30. Die ehemals 'Bayerische Mühle', früher auch Guetrater-Mühle genannt, um 1910. An der Ostseite der Stadt befanden sich noch im 19. Jahrhundert drei Schiffmühlen: die Ableitenmühle, die Bayerische Mühle und die Stiftsmühle. 1807 besaß die Bayerische Mühle auf zwei Schiffen zwei Mahlgänge, die mittels eines beweglichen Stegs mit dem Gebäude verbunden waren. Durch das Hochwasser wurden die Mühlenbetriebe immer wieder stark beschädigt oder gänzlich zerstört, wie zum Beispiel in den Jahren 1884 und 1899, welches das Ende der Mühlen bedeutete. Zur Bayerischen Mühle führte vom Unteren Stadtplatz das mit Schwibbögen überspannte Bayerisch-Müller-GaßI oder Kleine-Müller-Gaßl, 1972 wurde das Gebäude abgebrochen.

31. Der Zinkenturm, um 1925. Der am äußersten Ende der Halbinsel befindliche Turm gehörte ehemals zur Stadtbefestigung und wird erstmals im Jahre 1343 als 'turm an dem zinken' genannt; die spitz zulaufende Geländeform war hier namengebend. Ursprünglich wies der quadratische Turm am Ansatz des Zeltdaches vier Erker oder Ecktürmchen auf (Ansicht von 1569). Das gestufte Walmdach und die Fassadenverkleidung dürfte der Bau im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts erhalten haben. Später auch als Bürgerturm (1851) bezeichnet, wechselte er mehrmals den Besitzer. Nach dem Hochwasser des Jahres 1899 wurde das ehemalige Untergeschoß aufgefüllt. In jüngster Zeit vom Besitzer weitgehend in Eigeninitiative vorbildlich instandgesetzt, wodurch dem Stadtbild ein prägendes Wahrzeichen erhalten blieb.

32. Fronfeste oder Gefängnis, um 1910. Eekturm und Mauer der mittelalterlichen Stadtbefestigung; letztere mußte in jüngster Zeit der Anlage einer notwendig gewordenen Umgehungsstraße weichen. Der Turm diente in früheren Jahrhunderten der Stadt als Zeughans und Gefängnis (Amthaus), dem sich das Gerichtsdienerhaus anschloß. Nach der Zusamrnenlegung des Stadt- und Landgerichts in staatlichen Besitz übergegangen und ab 1810 als Landgerichtsgefängnis genutzt, erfuhr der Bau im Verlauf des 19. Jahrhunderts mehrfache Veränderungen. 1892 Fertigstellung eines völligen Neubaus, der bis 1958 als Haftanstalt Verwendung fand. Nach Ankauf durch die Stadt und einer felgenden grundlegenden Sanierung konnte das Gebäude einer neuen Funktion zugeführt und damit ein dominierendes Baudenkmal der Stadtsilhouette erhalten bleiben.

33. Oberes Stadttor, auch Salzburger Tor genannt, um 1915. Die wehrhafte Toranlage und zu beiden Seiten hohe Mauern, davor ein breiter und tiefer Graben, schützten die Stadt von der Landseite. Während der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden an die Rückseite der links verlaufenden Mauer Häuser angebaut und Durchbrüche geschaffen. Ende des vorigen Jahrhunderts wurden auch der sogenannte Seiler- und Schießgraben aufgeflillt, an deren Stelle Grün- und Gartenanlagen entstanden. Der in seinen unteren Geschossen noch mittelalterliche Torbau erfuhr 1861 eine erste Erweiterung der Durchfahrt. Bei dieser Maßnahme wurde das Stadtwappen erneuert und das darüber befindliche Rundbild mit der Darstellung des heiligen Rupertus angebracht.

34. Links vom Stadttor befand sich bis in die zwanziger Jahre das Pflasterzollhäuschen, ehemals auch Mauthäuschen genannt, wo die in die Stadt kommenden Fuhrleute geringe Gebühren für die Benutzung der Straßen zu entrichten hatten. Dort erfolgte auch der Verkaufvon Tabak. - Das Häuschen vor der Beseitigung. Im Hintergrund das Gasthaus 'Zum Kronprinz von Bayern', 1847 von dem Wirt Karl Kö!1erer erbaut und nach dem Kronprinzen Maximilian (später König Max Il.) benannt.

35. Links neben dem Stadttor die 1855 von Lorenz und Katharina Hackenbuchner erbaute Konditorei mit Café, das sich vor allem unter den Schiffleuten und Jägern großer Beliebtheit erfreute. 1910 wurde das Anwesen von Hans Wolfgang und Gertraud Schmidt erworben, die im gleichen Jahr den dreigeschossigen Ho1zvorbau errichten ließen, der jedoch vor dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen wurde, damit neben dem Stadttor ein Fußgängerdurchgang geschaffen werden konnte.

36. Südseite des ehemaligen Schlosses, von 1862 bis 1930 Gefangenenanstalt für Männer. Aufnahme um 1910. Eingang zum Gemüsegarten. - In der Regel belief sich die Zahl der Gefangenen zwischen 400 und 500, die größtenteils mit gewerblichen Arbeiten beschäftigt waren. So unterhielt die Anstalt eine Brillengestellfabrikation, eine Strohflechterei, Schneiderei und Schusterei. Um die Konkurrenz mit Privatunternehmen zu vermeiden, wurde später für die Bekleidung des Militärs gearbeitet. 1889 erfolgte im Auftrag einer Lindauer Privatfirma die Herstellung von Spankörben, die später von Gottfried Dachs übernommen und in einem eigenen Betrieb auf dem Burgfeld weitergeftihrt wurde.

37. Das Obere Stadttor mit dem Schloßplatz. Rechts das ehemalige f1.irsterzbischöf1iche Schloß, das auf eine bereits 788 erwähnte Befestigung zurückgeht. Der uneinheitliche mittelalterliche Baukomplex wurde 1607/08 durch einen teilweisen Neubau ersetzt und zwischen 1697 und 1702 umgestaltet. Von 1815 bis 1825 diente das Schloß als Ulanenkaserne, von 1862 bis 1930 als Gefangenenanstalt, ab 1939 als Internierungslager und nach 1945 als Altersheim. Nachdem die Gebäude jahrelang leer standen und dem Verfall preisgegeben waren, wurde das Schloß 1970 von Architekt Gottfried Lobmayr erworben, vorbildlich instandgesetzt und einer neuen Nutzung zugeführt, die ganz wesentlich zur Belebung der Altstadt beiträgt,

38. Der alte Friedhof, Aufnahme um 1900. Der erste Friedhof dürfte sich bei der ehemaligen St.Peters-Kirche, im nördlichen Bereich des späteren Schlosses befunden haben. Mit der Entstehung der Pfarrkirche im spaten 12. Jahrhundert wurde wohl bald darauf auch die Begräbnisstätte dorthin verlegt. Durch die beengten räumlichen Verhältnisse und nicht zuletzt auch aufgrund gesundheitspolizeilicher Vorschriften erfolgte 1828 die Neuanlage eines Friedhofs vor dem Oberen Stadttor und in unmittelbarer Nachbarschaft des Kapuzinerklosters, das hierfür einen Teil seines Gartens abtreten mußte. Inzwischen wird auch dieser Gottesacker nicht mehr belegt.

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