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Lauter in alten Ansichten Band 1

Lauter in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Horst Scharf
Gemeente
:   Lauter
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6287-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauter in alten Ansichten Band 1'

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Einleitung

Lauter besitzt seit 1962 Stadtrecht, hat rund 5 500 Einwohner und liegt im Erzgebirge an der BIO 1 zwischenAue und Schwarzenberg. Die Stadt schmiegt sich in einen Talkessel, den Schwarzwasser, Griese, Dorf- und Brückelsbach in Millionen von [ahren aus dem Gestein herausgewaschen haben. Umgeben wird sie von einem Kranz von Bergen, wie Sachsenstein und Burkhardtswald, Gehringsberg, Laucknersknoehen und Kirchberg. Auf der Morgenleithe, die einen vom Erzgebirgsverein errichteten Aussichtsturm trägt, wird eine Höhe von 814 m ü. NN erreicht,

Im 12. [ahrhundert gehörte das Erzgebirge zu dem riesigen Waldgürtel rund um Böhmen, dem wildreichen Miriquidi. Sagenumwoben, unwegsam, gefahrvoll für jeden ist er gewesen, der in ihn einzudringen versuchte. Und doch entstanden nach und nach Paßstraßen für den Handel nach Böhmen, auf denen Fuhrleute aus dem Raum Haile/Leipzig unter anderem über Zwickau-Lößnitz-Preßnitz besonders Salz transportierten. In Lößnitz zweigte unsere alte Handelsstraße ab, querte in Aue die Mulde, führte durch unseren Talkessel weiter nach Schwarzenberg und über den Rittersgrüner Paß ins Böhmische. Die Marienkirche zu Zwickau erhielt 1118 den Zoll auf dieser Straße verliehen. Interessant in der Stiftungsurkunde ist die Erwähnung des 'mons luderin' (Lauterer Berges) am ZusammenfluB von Mulde und Schwarzwasser. Heimatforscher nehmen an, es könnte der Burkhardtswald sein. Auf dieser alten Handelsstraße kamen um 1159 vierzehn Bauernfamilien aus Franken mit Kuhgespannen in unseren Talkessel und gründeten das Waldhufendorf Lauter. Zunächst rodeten sie die altbäuerliche Westflur. Ihre ersten Blockhütten errichteten sie etwa anstelle der heutigen alten Bauerngüter am Rand der Bachaue, dem späteren Dorfanger. Hinter den Gütern zogen sich die einzelnen Hufenstreifen, in der oberen Hälfte fächerartig angeordnet, die Hänge hinauf. Für Ei-

gennutzung lieBen die Bauern ein mehr oder weniger großes Stück Wald stehen. Selbst heute kann man von den Höhen rings um Lauter aus die einst meisterhaft vermessenen 'Hufen' nachempfinden, und Bauernwald gibt es auch noch. Am Fuße des Kirchberges war der Platz für die Kirche und den Friedhofbestimmt worden, auf dem bereits die Gründer ihre letzte Ruhestätte fanden. Ein Spruch beschreibt das Leben der ersten Generationen nicht nur in unserem Talkessel:

Die ersten hatten den Tod, noch die zweiten die Not, erst die dritten das Brot.

Lauter gehörte über Iahrhunderte hinweg zur Herrschaft Schwarzenberg, die von den GrafenTettau 1533 an den Kurfürsten verkauft wurde. Dadurch konnte nunmehr auch die Reformation einziehen. Der Ort besaß etwa 280 Einwohner. Dazu zählten '36 Gesessene', unter ihnen

'9 Anspanner', des weiteren '32 Hausgenossen'. DerWert aller Güter betrug 3 208 Gulden. In den Gütern standen 106 Kühe. In Büchern sind die Leistungen an das Amt verzeichnet. Sie bestanden aus Naturalien und Geld. Abzuliefern waren: Kom, Hafer, Mohn, Flachs, Käse und Hühner. Der Zins war in zwei Teilen, Walpurgis und Michaelis, fällig. Darüber hinaus hatten die Bauern die Felder des Amtes zur Aussaat mit zu bereiten, Holz zum Schloß zu fahren und Treiber zur Jagd zu stellen. Einen Nebenerwerb bot den Bewohnern der Wald, einige waren Köhler oder Harzer. An die Köhler erinnern Flurnamen, wie Kohlweg, Brandberg oder Hexentanzplatz.

Die Harzer besaßen eine sogenannte Harzweide, wo sie Bäume anrissen, das verkrustete Harz abschabten und in der eigenen Pechslederei sotten. Als Nebenprodukt entstand Ruß, den Rußbuttenjungen in kleinen RuBbuttenfäßchen übers Land zum Verkaufbrachten.

Im Wald oblag die Aufsicht sowie die Hege des Wildes dem Oberförster und Förstern. Ende des 16. [ahrhunderts entstand die Oberförsterei in der Fischhausstraße 2, jenseits der Dorfstraße lag der Forsthof 1855 zog der Oberförster in die neuerbaute Oberförsterei (Rathausstraße

1 2), und seit 1991 befindet sich das Sächsische Forstamt mit dem Starus eines Lehrforstamtes an der Lumbachhöhe.

Der LautererTalkessel besteht aus Biotitgranit, der als Ausläufer zu den großen westerzgebirgischen Gramten gehört. Die Berge rings um Lauter gehören zur Kontaktzone des Lauterer Granitstockes und hegen im Bereich der Phyllit- bzw. Ghmmerschieferformation. Der Granit war der Erzbringer. Lauter liegt zwar am Rande der einstigen reichen Vorkommen, trotzdem gab es zahlreiche Stollen aufheimatlicher Flur. 1830 erfand Traugott Lauckner das Ziehen biegsamer Schieneln vom Fichtenholz und begründete damit die einst weltbekannte Lauterer Spankorbmacherei. In diesem Erwerbszweig waren einmal über dreihundert Einwohner beschäftigt. Mit Schiebböcken zogen Korbmacher und Händler weit hinaus.

Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich Lauter auf der Grundlage eines vielseitigen Handwerks von einem Bauern- und Händlerdorf zu einer Industriestadt. Die 'Gründergenerarion' zeichneten Engagement und Fleiß aus. Schrittweise wurden die 'Familien' -Betriebe vergrößert, und zuverlässige Facharbeiter bildeten sich heraus. Wie Lauter einst das größte Dorf der Herrschaft Schwarzenberg darstellte, so entwickelte es sich nunmehr - Dank seiner Betriebe - zu einem geachteten Industriestandort im Erzgebirge. Das bewirkte eine erhebliche Zunahme von Einwohnern. Für Bauwillige stellte die Gemeinde Land zurVerfügung, und der Ort wuchs in den [ahren 1900 bis 1930 aus derTalaue auf die umgebenden Hänge hinauf: Baugenossenschaften und Eigenheimsiedlungen entstanden.

Ein Auf und Ab liegt hinter unserem Ort und den Betrieben, somit der Bauern, Handwerker, Arbeiter und Familien: Kriege, Inflation, Paschismus, Enteignung. Immer wieder bedurfte es gewaltiger Kraftanstrengungen, um neu zu beginnen. So auch heute. Nur gemeinsam, durch engagiertes Zupacken, werden wir die neuen Probleme meistern. Ieh habe die Hoffuung, daß es uns mit Gottes Hilfe gelingt.

Das Buch 'Lanter in alten Ansichten' ist eine Ergänzung zu 'Lanter, aus der Chronik meines Heimatortes'. Es urnfaßt im besonderen die Zeitspanne zwischen 1850 und 1930, damit verbunden ist ein Dank an die Generationen vor uns, die mit ihrem Wissen, Können und ihrer Kraft ein Stück unseres Heimatortes gestalteten.

H.Scharf

1 Bliek urn 1890 über das Schwarzwasser nach Lauter.

Über den FluB führt noch die scheunenartige Holzbrücke, die bis 1934 den Verkehr in Richtung Bernsbach trug. [enseits des Flusses befindet sich der Obergraben für den WasserzufluB zum Turbinenhaus an der Giebelseite der Papierfabrik. Des weiteren ist auf dem Bild gut zu erkennen, daB die BahnhofstraBe noch nicht bebaut ist und über den Feldern der Kirchturm herausragt. An der Industriestraße heben sich die Wäschefabrik Göthel und die Güter Kunzmann und Klemm besonders ab und hinter den Gütern die Straße nach Schwarzenberg. Am Horizont grüßen der Sachsenstein und der Laucknersknochen, dazwischen die EbertstraBe. Der eckige Schornstein stammt aus der ehemaligen Spinnerei Roehling (1830 gegründet. 1881 von CTh. Landmann in

eine Papierfabrik umgebaut). Im Erzgebirge gab es mehrere solcher Spinnereien. Sie benötigten die Feuchte unsererTäler zum Arbeiten. Erst mit der Entwieklung von Klimaanlagen suchten sich diese Betriebe einen verkehrsgûnstigeren Standort. Auf sie ist zurückzuführen, daß der

Bezirk reich an Textilindustrie und Textilmaschinenfabriken ist.

2 Die Neubertmûhle,

An der Rückfront des Hauses (Mühlenstraße 2) befanden sich die Gebäude der Mühle. Links die Radstube und mit Büschen bewachsen der Mühlgraben. Noch 1957 staute sich in dem vorhandenen Fluter das Wasser, das von der Griese abgeschlagen wurde. Den Mühlgraben nannten die Müller die 'Obere Griese'. Nach verrichteter Arbeit floß sie den Hang hinab zur Salzermühle (Hauptstraße 52) und vereinigte sich mit dem Dorfbach, Gemeinsam füllte ihr Wasser den Stauteich für die Freitagmühle. Die Geschichte der Neubertmühle reicht weit zurück. Bereits im Amtserbbuch von 1536 wird ein Lauterer, Hans Muller, als Besitzer einer Malu- und Brettmühle bezeugt, und es kann angenommen werden, daß sich seine Mühle an diesem günstigen Standort befand. 1575 besaß die Erbmühle,

umfangreich mit Privilegien ausgestattet, Peter Reinbarth und in der zweiten Hälfte des 19. [ahrhunderts Ottomar Freitag, der allerlei Verbesserungen einbauen ließ, unter anderem eineTurbine. Gustav Neubert kaufte sie 1904, legte die Sägemühle still und betrieb noch eine Zeitlang

Tauschmüllerei und die zur Mühle gehörende Bäckerei.

3 Das Freitaggut.

Iahrhunderte lieferten die Lauterer Bäche die Kraft für viele Wasserrader. Hier am Freitaggut (Bahnhofstraße 8) ist der Ansatz für ein Fluter rnit Schützen erhalten, über das bis 1870 Wasser zu einem oberschlächtigen Wasserrad floß und sowohl eine Brettals auch eine Mahlmûhle antrieb, Der Schützen ließ sich mittels eines Gestänges von der Mühle aus bedienen, um damit den Wasserzulaufzu regulieren. In dem dahinterliegenden Garten befand sich der Stauteich. Weitere Stauteiche gab es in derTeichstraße, bei Voigtmann (Theodor-KörnerStraße 1) und in der Nähe des Markres. Die alte Freitagmühle befand sich in einemAnbau (1995 abgerissen) des Hauses, in dem noch 1960 Meister Schulz die Bäckerei betneb.

4- Wehr der Kunstmühle Oskar Freitag.

Die Zeit 'Es klappert die Mühle am rauschenden Bach' ging in Lauter ab Mitte des vorigen Iahrhunderts allmählich zu Ende. Die vier Mahlmühlen des Ortes konnten den Bedarfkaum noch decken. Oskar Freitag lieB aus diesem Grunde 1870 eine 'Kunstmühle' am kräftigeren Schwarzwasser errichten, wozu diesesWehr gebaut wurde. Oberund Untergraben hatten zusammen eine Länge von 250 m, die Turbine leistete 200 PS. 1992 zog ein neuer Besitzer ein, die Familie Hefele aus der Nähe von Ulm. Sie lieB die Mühle rekonstruieren, das baufàllig gewordene Wehr abreißen und ein neues, sich nach dem Wasserzuf1uß selbst regulierendes Wehr, bauen. Die neue Kraftanlage liefert bei maximalem Wasserzuf1uB 200 kW

5 Bau der Eisenbahnbrücke über das Schwarzwasser,

Seit 1858 verkehrt eine Eisenbalm im Schwarzwassertal. Sie trug wesentlich zur Entwicklung der aufblühenden Industrie in Lauter bei. Diese Brücke erfuhr 1923/24 eine Verbreiterung. Im Bild erkennt man die schmale Brücke, die nur ein Gleis trug. Die Bauarbeiter sind dabei, die Fundamente zu legen. In den beiden Durchfahrten rechts und links des Flusses ist der Ansatz der neuen Brücke im Natursteinmauerwerk zu erkennen. Die Brücke besaß - noch sichtbar sehr schöne EntwässerungskanäIe aus Granitblöcken. Die orr. nungen wurden im Zweiten Weltkrieg zubetoniert, damit sie nicht als Sprenglöcher hätten Verwendung finden können. Durch den Bogen der Brücke hindurch ist das Wehr der Kunstmühle zu erkennen.

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6 Emaillierwerk Lauter, Kästner & Co., Kom.-Ges.

In der Bahnhofstraße 9 befmden sich die Gebäude des Emaillierwerkes Lauter. Diese Firma erwarb Albert Kästner 1927 von Stäbers Witwe, die nach dem Tode ihres Mannes das Emaillierwerk unter Leitung von Direktor Römer noch eine Zeitlang betrieben harte. Kästner erweiterte das Werk. AufGrund seiner Kermtnisse berief man ihn 1 934 zum Direktor der 'Sàchsischen Emaillier- und Stanzwerke' , die er aus der Krise führte. An dem Standort des Emaillierwerkes Kästner könnte die ehemalige Lauterer Vitriolhütte gestanden haben, von der Prof. Wil! 1784 berichtete. Vitriolöl (Schwefelsäure) produzierte man in vielen Orten unserer Heimat und trieb damit einen schwunghaften Handel bis England. Der etwas unterhalb liegende Freitagteich wird aus dem

Wasser der aufgelassenen ClaraFundgrube gespeist, die sich ebenfalls im Bereich des Käsrnersehen Anwesens befindet.

7 Werkzeug- und Metallwarenfabrik von Max Lang, KG.

Der Gründer der Firma, Max Lang, arbeitete ab 1911 in der ehemaligen Mühle des Bäckermeisters Neubert, seinem Vetter. Gefertigt wurden 'Schärfhämmer für Sandstcin', unter anderem für Holzschleifereien. Nach drei Iah-

ren waren die Räume für die auf acht Mitarbeiter angewachsene Firma zu klein, und Max Lang erwarb das Grundstück an der Bahnhofstraße 7. Harte Arbeit und ständige Suche nach neuen Kunden kennzeichneten den Entwicklungsweg. Die Herstellung von Schnitt-, Stanz-, Zieh- und Preßwerkzeugen bedingten ein

hohes Wissen und Können der Arbeiter. Erfindungen, insbesondere für den Unfallschutz, wie Fingerschutzvorrichtungen (1928), Pressenschloß, aber auch einer bürstenlosen Spritzmaschine zum Auftragen von Emaille, erhielten Patentschutz. Zur Überwindung wirtschaftlicher Rûckschläge verhalfen mehrere

'Standbeine', Eine angeschlossene Stanzerei-Abtei1ung fertigte Beschläge für die Kfz-Branche. 135 Leute fanden einmal bei Max Lang Arbeit, darunter eine große Zahllangjähriger Fachkräfte.

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8 Festplatz neben Fischers Gasthans.

Zu Beginn des Iahrhunderts gehörte das Gasthaus, ehemals 'Zu den drei Schwänen' genannt, mit seinen Fremdenzimmern und freundlichen Lokalitäten zu einer beliebten Einkehr in Lauter. Hinter den großen Fenstern desAnbaues befand sich derTanzsaal. Von Vereinen wurde auch die Kegelbahn gern aufgesucht. In dieser Gaststätte erfolgte am 20. Januar 1901 die Gründung des Erzgebirgszweigvereins Lauter. Der Platz neben dem Gasthaus diente Kirchen- und Schulkinderfesten. Er ist auch auf dem Bild 9 zu erkennen sowie der Schießstand, den der Schützenverein sich angelegt hatte, bevor er sich im Oberdorf unterhalb des Steinbruches ein neues Domizil schuf Zur Kirmes reichte der Unterdorfer Festplatz nicht aus, so daß für die Buden und

Reitschulen oft die Wiese gegenüber (Grundstück Bernsbacher Straße 7, Familie Rösch) genutzt wurde. Dazwischen lag die Dorfstraße, an dessen Rand der offene Dorfbach floß, über den ein Steg gelegt war. Der Bach wurde ab 1932 kanalisiert, 1996 bei Straßenbauarbeiten geöffnet und

mit einer stabileren Betondecke versehen.

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